Live- und Clubshopping im Selbsttest
Geschrieben wird ja immer wieder, wie solche Konzepte funktionieren und was so toll daran ist, aber ich möchte mir das einfach mal schenken und aus erster Hand von meinen Erfahrungen mit diesen Shoppping-Seiten berichten.
Gemein ist im Prinzip allen eines: man kann wirkliche Schnäppchen machen. Der Preis ist aber nun mal nicht immer alles, denn Zuverlässigkeit, Service und Qualität entscheiden letztendlich darüber, ob es ein einmaliges Probieren bleibt oder wirklich eine Alternative zu klassischen Versendern ist.

Der Fokus liegt wie bei den meisten Shopping Clubs auf dem Bereich Fashion, ab und an gibt es aber auch Angebote aus dem Bereich ich nenne es mal Digital Lifestyle. Rund drei mal die Woche gibt es eine neue Kampagne, meistens eine Marke, manchmal ein Thema wie Brillen, Taschen oder Unterwäsche. Dabei handelt es sich meistens auch wirklich um Sachen, die man auf größeren Protalen vermisst oder Marken, die in Deutschland etwas Besonderes sind. Auch wenn man im Shop rechtzeitig informiert wird, was die kommenden Kampagnen sind und auch fast täglich der Newsletter informiert, lohnt es sich direkt zu Kampagnenstart im Shop zu schauen, erfahrungsgemäß sind gute Angebote recht schnell weg. Naja, das bringt das Geschäftsmodell ja auch so mit sich, also kann man das auch niemanden ankreiden. Ärgerlich sind allerdings ein paar technische Einschränkungen, die das System mit sich bringt. Totalausfälle wegen Überlastung sind glücklicherweise selten geworder, leider ist es immer noch ausschließlich möglich aus einer Kampagne zu bestellen. Gefallen Sachen aus 2 zeitgleichen Kampagnen, heißt das zwangsläufig zwei Bestellungen und zwei mal Porto. Auf längere Lieferzeiten als sonst beim Online-Shopping gewohnt wird hingewiesen, bei mir hat es in der Regel immer so zwischen 2 und 3 Wochen gedauert, was durchaus noch zu verschmerzen ist. Auch die Pakete sehen wenn sie kommen schön aus, B4F hat sich nämlich nicht lumpen lassen und eigene schöne gebrandete Pappkartons für den Versand. Was wiederum nicht funktioniert - zumindest habe ich das so erlebt - ist die komplette Kommunikation nach der Bestellung. Die Bestellbestätigung kommt direkt nach der Bestellung, die Lieferbestätigung hingegen oft erst nach der Lieferung, die Bestellhistorie im Kundenbereich zeigt auch nicht immer den tatsächlichen Status an. Die angebotenen Zahlungsarten sind IMHO ok, die Versandkosten auch. Was wiederum manchmal komisch ist, sind die offensichtlich automatisierten "Errinnerungsmails" wenn man mal längere Zeit nicht bestellt hat - auch wenn die letzte Lieferung erst 2 Tage her ist. Egal, als Anreiz gibt es bisher immer einen Gutschein für die nächste Bestellung, also kann man darüber nicht mal böse sein. Stornieren oder retournieren musste bzw. wollte ich noch nicht, also kann ich zu diesen Dingen nix sagen.
Wenn ich das Gesamterlebnis in einer Note ausdrücken müsste, würde es wohl eine wirklich solide 2 sein.

Auch hier ist der Schwerpunkt der Bereich Fashion, trotzdem schleicht sich ab und an das ein oder andere Stück Technik ins Sortiment. Die Häufigkeit der Kampagnen ist die mit Abstand größte, in Hochzeiten können auch mal 10 Kampagnen gleichzeitig laufen. Das System ist das selbe, Marke oder Thema = Kampagne. Auch hier gilt Sammelbestellungen gehen nicht mit den schon bekannten Nachteilen. Und auch hier gibt es regelmäßig Aussetzer des Systems und auch das zeitgenaue Publishing der Kampagnen funktioniert nicht immer reibungslos, so das trotz Start um 9 oft erst mit etwas Verspätung die Angebote sichtbar sind. Die Produktaufmachung und Beschreibung ist wie bei allen anderen Kombattant gut, ja geradezu aufwendig. Jedes Teil wird am lebenden Objekt fotografiert und umfassend beschrieben. Der Bestellprozess ist simpel, auch wenn der Warenkorb sich nach knapp 30 Minuten selbstständig leert. In der regel reicht das ja auch, denn auch hier sind die echten Kracher oft innerhalb weniger Minuten weg. Was aber wiederum nicht funktioniert, ist abermals das ganze Thema Kommunikation nach dem Kauf. Bisher kamen alle Lieferbestätigungen deutlich nach der Lieferung und wann und ob sich ein Status in der Historie ändert ist wohl eher von Zufall geprägt, was wohl nur daran liegen kann, dass keine Infos aus dem Fulfillment automatisch in den Shop zurückfließen. Auch die Lieferzeiten sind teilweise heftig, unter 4 Wochen ist selten. Was allerdings hervorragend funktioniert ist das Stornieren bzw. Serviceanfragen im Callcenter allgemein. Nach einen Spontankauf habe ich dann doch entschieden, dass ich das eigentlich gar nicht brauche, ein Anruf und quasi während des Gesprächs konnte ich einen aktualisierten Status im Konto sehen. Auch das Geld - bezahlt habe ich wie eigentlich immer per PayPal - war wenige Minuten später wieder da. Eine Retoure habe ich auch schon gehabt, hier war ärgerlich, dass der beigelegte Retourenschein nicht als solcher von der freundlichen Schalterbeamtin der Post anerkannt wurde und ich dann hatl nett wie ich bin das Porto selbst bezahlt habe. Also ich aber dann nach 3 Wochen immer noch nix gehört habe, gab es einen kurzen Arruf im Call Center und da hat wieder alles innerhalb von 2 Minuten geklappt. Historie war aktualisiert und das Geld war auch umgehend wieder da. Laut Auskunft der netten Dame am Telefon lg es auch hier am Fulfiller, der einfach mal stumpf den Eingang bei sich registriet hat aber diese Informationen nicht weitergegeben hat. Jetzt noch kurz und schmerzlos die Note: 3+.

Der wohl "exklusivste" Club im Test bietet ebenfalls mit einigen Ausnahmen hauptsächlich Produkte aus dem Bereich - wie sollte man es anders erwarten - Fashion an, hat dabei gefühlt aber deutlich weniger Kampagnen als die beiden anderen, manchmal nur eine, im Schnitt der letzten Wochen vielleicht zwei pro Woche. Auch hier ist die Aufmachung toll, viele Bilder am Modell und ausführliche Beschreibung. Checkout straight forward und zur Abwechslung passt hier mal die Kommunikation nach der Lieferung, die Lieferbestätigung kam tatsächlich vor der Lieferung. Lieferzeit lag im Schnitt bei 2 - 3 Wochen, was fein ist, weil man ja rechtzeitig darauf hingewiesen wird. Retourniert oder storniert wurde bisher nix, weshalb eine Bewertung dazu an dieser Stelle entfällt. Wirklich Negatives ist mir nicht aufgefallen, grenzt man mal das Thema Navigation aus, da das bei allen anderen genauso umgesetzt ist. Startseite mit Übersicht der laufenden Aktionen. Dort ein Link zu einem Video und in den Katalog selber. Dort meistens eine Einstiegsseite mit einem großen Bild und wenn es dann noch Unterkategorien gibt im schlimmsten Fall noch mal ein "leere" Seite mit dem nächsten anklickbaren Bild zu den Angeboten. Das finde ich persönlich nervig, weil man das durchaus anders machen könnte um einfach diese wie ich finde überflüssigen Zwischenseiten und damit Klicks zu vermeiden. Ich sag mal dennoch eine ehrlich verdiente 2+.

Anders als die drei vorherigen, gibt es beim Preisbock jeden Tag nur ein einziges Produkt - klassisch Liveshopping halt. Das Angebot ist sehr gemischt von Technik und Gadgets bis Schmuck und Badeenten ist alles dabei. Eine Besonderheit ist der Mähday, der freitagliche - glaube ich zumindest - Ausverkauf bei dem es Schlag auf Schlag geht; sobald ein Produkt weg ist, kommt das nächste. Zwischen meiner ersten und letzten Bestellung liegt eine recht große Zeit und in dieser hat sich so einiges getan - zum Guten dag ich mal. Neben allen "social" Funktionalitäten auf die sehr viel Wert gelegt wird hat sich vor allem der Service verbessert. Vernünftige Benachrichtigungen nach Kauf und Lieferung und als einzige Seite im Test eine weitere etwas nach der Lieferung. In dieser wird um Feedback zur Zufriedenheit gefragt, also ob mit Lieferung und so alles fein war. So eine Funktion hat tatsächlich Seltenheitswert, bringt aber eine ganze Menge - vor allem dem Verkäufer. Die Produkte sind immer sehr umfangreich beschrieben, mit Gedichten und teilweise sogar zum Produkt passenden Songs. Die Lieferzeiten liegen im Schnitt bei 2 Wochen. Beim ersten Mal hat es etwas länger gedauert - fast 4 Wochen, beim letzten Mal nur etwas über eine Woche. Auch beim Paketdesign versucht man sich etwas vom allgemeinen gelbgrau der Pappkartons abzuheben und spendiert der Sendung ein Paketklebeband mit Preisbock-Design. Ist nicht wirklich lebenswichtig, aber irgendwie schön. Wie das Thema Retouren üblicherweise funktioniert, weiß ich nicht, da ich bei Bedarf das Paket persönlich ein paar Etagen tiefer abgeben kann, der Preisbock ist nämlich auch im Intershop Tower zu Hause. Note? Ich sag mal 2.

Der letzte Teilnehmer im Testfeld ist myby, also ein klassischer Versender, bei dem das Liveshoppingkonzept nur ein Teil des eigentlichen Shops ist. Der Fokus liegt bei den Produkten ganz klar auf Technik, obwohl ab und an doch mal ein Schnäppchen dabei ist, mit dem man nicht gerechnet hätte. Ich hab mir beispielsweise das Brettspiel Trivial Pursuit für einen absoluten Kampfpreis gesichert. Was heraussticht ist mit Abstand der Preis, der ist in der Regel wirklich unschlagbar. Hinzu kommt, das keine Versandkosten fällig sind, was ein weiterer Bonus ist. Bei mir hat die Lieferung der mylights super funktioniert, bereits am nächsten Tag war alles da. Leider gibt es einige Nutzer, die das komplett anders erlebt haben. Je nach Produkt ist die Beschreibung mehr oder weniger umfangreich. Bei Technik ausführlich, bei anderen eher spärlich. Punktabzug gibt es für die Reaktionsgeschwindigkeit bei Emailanfragen und Erreichbarkeit der Hotline, einen Extrapunkt für das ebenfalls gebrandete Paketklebeband, die extrem fixe Lieferung und Versandkostenfreiheit. Wenn ich also nur aufgrund meiner Erfahrung benoten darf, dann gibt es eine runde 2.
Jetzt müsste ja noch eine Art Zusammenfassung kommen beziehungsweise ein Fazit und das will ich mal versuchen.
1. Preislich attraktiv sind die Angebote bei allen der getesteten Seiten. Sogar ich musste mich dabei erwischen, wie ich auf Schnäppchenjagd gehe und sowas tue ich sonst überhaupt nicht. Eigentlich spare ich ja, indem ich auf einen Kauf verzichte.
2. An den Prozessen nach dem Kauf ist bei allen Raum für Verbesserung, bei dem einen mehr bei anderen weniger. Das fängt bei einer sinnvollen Koordination der ausgehenden Mails an und geht bis zur vernüftigen Integration der Backendssteme in den Shop. Ich persönlich erwarte beim Onlinekauf nun mal Informationen in Realtime.
3. Über Design steitet man ja bekanntlich nicht, also überspringe ich gepfegt diesen Punkt.
4. Momentan fällt mir nix weiter ein, ich hab ja glaube ich oben schon alles gesagt. Wer Ergänzungen oder Kommentare hat, der ist herzlich dazu eingeladen.
Technorati Tags: e-commerce, internet, usability, shopping, live shopping, shopping club, Brands4Friends, BuyVip, Vente Privee, Preisbock, myby, field report, test
Gemein ist im Prinzip allen eines: man kann wirkliche Schnäppchen machen. Der Preis ist aber nun mal nicht immer alles, denn Zuverlässigkeit, Service und Qualität entscheiden letztendlich darüber, ob es ein einmaliges Probieren bleibt oder wirklich eine Alternative zu klassischen Versendern ist.

Der Fokus liegt wie bei den meisten Shopping Clubs auf dem Bereich Fashion, ab und an gibt es aber auch Angebote aus dem Bereich ich nenne es mal Digital Lifestyle. Rund drei mal die Woche gibt es eine neue Kampagne, meistens eine Marke, manchmal ein Thema wie Brillen, Taschen oder Unterwäsche. Dabei handelt es sich meistens auch wirklich um Sachen, die man auf größeren Protalen vermisst oder Marken, die in Deutschland etwas Besonderes sind. Auch wenn man im Shop rechtzeitig informiert wird, was die kommenden Kampagnen sind und auch fast täglich der Newsletter informiert, lohnt es sich direkt zu Kampagnenstart im Shop zu schauen, erfahrungsgemäß sind gute Angebote recht schnell weg. Naja, das bringt das Geschäftsmodell ja auch so mit sich, also kann man das auch niemanden ankreiden. Ärgerlich sind allerdings ein paar technische Einschränkungen, die das System mit sich bringt. Totalausfälle wegen Überlastung sind glücklicherweise selten geworder, leider ist es immer noch ausschließlich möglich aus einer Kampagne zu bestellen. Gefallen Sachen aus 2 zeitgleichen Kampagnen, heißt das zwangsläufig zwei Bestellungen und zwei mal Porto. Auf längere Lieferzeiten als sonst beim Online-Shopping gewohnt wird hingewiesen, bei mir hat es in der Regel immer so zwischen 2 und 3 Wochen gedauert, was durchaus noch zu verschmerzen ist. Auch die Pakete sehen wenn sie kommen schön aus, B4F hat sich nämlich nicht lumpen lassen und eigene schöne gebrandete Pappkartons für den Versand. Was wiederum nicht funktioniert - zumindest habe ich das so erlebt - ist die komplette Kommunikation nach der Bestellung. Die Bestellbestätigung kommt direkt nach der Bestellung, die Lieferbestätigung hingegen oft erst nach der Lieferung, die Bestellhistorie im Kundenbereich zeigt auch nicht immer den tatsächlichen Status an. Die angebotenen Zahlungsarten sind IMHO ok, die Versandkosten auch. Was wiederum manchmal komisch ist, sind die offensichtlich automatisierten "Errinnerungsmails" wenn man mal längere Zeit nicht bestellt hat - auch wenn die letzte Lieferung erst 2 Tage her ist. Egal, als Anreiz gibt es bisher immer einen Gutschein für die nächste Bestellung, also kann man darüber nicht mal böse sein. Stornieren oder retournieren musste bzw. wollte ich noch nicht, also kann ich zu diesen Dingen nix sagen.
Wenn ich das Gesamterlebnis in einer Note ausdrücken müsste, würde es wohl eine wirklich solide 2 sein.

Auch hier ist der Schwerpunkt der Bereich Fashion, trotzdem schleicht sich ab und an das ein oder andere Stück Technik ins Sortiment. Die Häufigkeit der Kampagnen ist die mit Abstand größte, in Hochzeiten können auch mal 10 Kampagnen gleichzeitig laufen. Das System ist das selbe, Marke oder Thema = Kampagne. Auch hier gilt Sammelbestellungen gehen nicht mit den schon bekannten Nachteilen. Und auch hier gibt es regelmäßig Aussetzer des Systems und auch das zeitgenaue Publishing der Kampagnen funktioniert nicht immer reibungslos, so das trotz Start um 9 oft erst mit etwas Verspätung die Angebote sichtbar sind. Die Produktaufmachung und Beschreibung ist wie bei allen anderen Kombattant gut, ja geradezu aufwendig. Jedes Teil wird am lebenden Objekt fotografiert und umfassend beschrieben. Der Bestellprozess ist simpel, auch wenn der Warenkorb sich nach knapp 30 Minuten selbstständig leert. In der regel reicht das ja auch, denn auch hier sind die echten Kracher oft innerhalb weniger Minuten weg. Was aber wiederum nicht funktioniert, ist abermals das ganze Thema Kommunikation nach dem Kauf. Bisher kamen alle Lieferbestätigungen deutlich nach der Lieferung und wann und ob sich ein Status in der Historie ändert ist wohl eher von Zufall geprägt, was wohl nur daran liegen kann, dass keine Infos aus dem Fulfillment automatisch in den Shop zurückfließen. Auch die Lieferzeiten sind teilweise heftig, unter 4 Wochen ist selten. Was allerdings hervorragend funktioniert ist das Stornieren bzw. Serviceanfragen im Callcenter allgemein. Nach einen Spontankauf habe ich dann doch entschieden, dass ich das eigentlich gar nicht brauche, ein Anruf und quasi während des Gesprächs konnte ich einen aktualisierten Status im Konto sehen. Auch das Geld - bezahlt habe ich wie eigentlich immer per PayPal - war wenige Minuten später wieder da. Eine Retoure habe ich auch schon gehabt, hier war ärgerlich, dass der beigelegte Retourenschein nicht als solcher von der freundlichen Schalterbeamtin der Post anerkannt wurde und ich dann hatl nett wie ich bin das Porto selbst bezahlt habe. Also ich aber dann nach 3 Wochen immer noch nix gehört habe, gab es einen kurzen Arruf im Call Center und da hat wieder alles innerhalb von 2 Minuten geklappt. Historie war aktualisiert und das Geld war auch umgehend wieder da. Laut Auskunft der netten Dame am Telefon lg es auch hier am Fulfiller, der einfach mal stumpf den Eingang bei sich registriet hat aber diese Informationen nicht weitergegeben hat. Jetzt noch kurz und schmerzlos die Note: 3+.

Der wohl "exklusivste" Club im Test bietet ebenfalls mit einigen Ausnahmen hauptsächlich Produkte aus dem Bereich - wie sollte man es anders erwarten - Fashion an, hat dabei gefühlt aber deutlich weniger Kampagnen als die beiden anderen, manchmal nur eine, im Schnitt der letzten Wochen vielleicht zwei pro Woche. Auch hier ist die Aufmachung toll, viele Bilder am Modell und ausführliche Beschreibung. Checkout straight forward und zur Abwechslung passt hier mal die Kommunikation nach der Lieferung, die Lieferbestätigung kam tatsächlich vor der Lieferung. Lieferzeit lag im Schnitt bei 2 - 3 Wochen, was fein ist, weil man ja rechtzeitig darauf hingewiesen wird. Retourniert oder storniert wurde bisher nix, weshalb eine Bewertung dazu an dieser Stelle entfällt. Wirklich Negatives ist mir nicht aufgefallen, grenzt man mal das Thema Navigation aus, da das bei allen anderen genauso umgesetzt ist. Startseite mit Übersicht der laufenden Aktionen. Dort ein Link zu einem Video und in den Katalog selber. Dort meistens eine Einstiegsseite mit einem großen Bild und wenn es dann noch Unterkategorien gibt im schlimmsten Fall noch mal ein "leere" Seite mit dem nächsten anklickbaren Bild zu den Angeboten. Das finde ich persönlich nervig, weil man das durchaus anders machen könnte um einfach diese wie ich finde überflüssigen Zwischenseiten und damit Klicks zu vermeiden. Ich sag mal dennoch eine ehrlich verdiente 2+.

Anders als die drei vorherigen, gibt es beim Preisbock jeden Tag nur ein einziges Produkt - klassisch Liveshopping halt. Das Angebot ist sehr gemischt von Technik und Gadgets bis Schmuck und Badeenten ist alles dabei. Eine Besonderheit ist der Mähday, der freitagliche - glaube ich zumindest - Ausverkauf bei dem es Schlag auf Schlag geht; sobald ein Produkt weg ist, kommt das nächste. Zwischen meiner ersten und letzten Bestellung liegt eine recht große Zeit und in dieser hat sich so einiges getan - zum Guten dag ich mal. Neben allen "social" Funktionalitäten auf die sehr viel Wert gelegt wird hat sich vor allem der Service verbessert. Vernünftige Benachrichtigungen nach Kauf und Lieferung und als einzige Seite im Test eine weitere etwas nach der Lieferung. In dieser wird um Feedback zur Zufriedenheit gefragt, also ob mit Lieferung und so alles fein war. So eine Funktion hat tatsächlich Seltenheitswert, bringt aber eine ganze Menge - vor allem dem Verkäufer. Die Produkte sind immer sehr umfangreich beschrieben, mit Gedichten und teilweise sogar zum Produkt passenden Songs. Die Lieferzeiten liegen im Schnitt bei 2 Wochen. Beim ersten Mal hat es etwas länger gedauert - fast 4 Wochen, beim letzten Mal nur etwas über eine Woche. Auch beim Paketdesign versucht man sich etwas vom allgemeinen gelbgrau der Pappkartons abzuheben und spendiert der Sendung ein Paketklebeband mit Preisbock-Design. Ist nicht wirklich lebenswichtig, aber irgendwie schön. Wie das Thema Retouren üblicherweise funktioniert, weiß ich nicht, da ich bei Bedarf das Paket persönlich ein paar Etagen tiefer abgeben kann, der Preisbock ist nämlich auch im Intershop Tower zu Hause. Note? Ich sag mal 2.

Der letzte Teilnehmer im Testfeld ist myby, also ein klassischer Versender, bei dem das Liveshoppingkonzept nur ein Teil des eigentlichen Shops ist. Der Fokus liegt bei den Produkten ganz klar auf Technik, obwohl ab und an doch mal ein Schnäppchen dabei ist, mit dem man nicht gerechnet hätte. Ich hab mir beispielsweise das Brettspiel Trivial Pursuit für einen absoluten Kampfpreis gesichert. Was heraussticht ist mit Abstand der Preis, der ist in der Regel wirklich unschlagbar. Hinzu kommt, das keine Versandkosten fällig sind, was ein weiterer Bonus ist. Bei mir hat die Lieferung der mylights super funktioniert, bereits am nächsten Tag war alles da. Leider gibt es einige Nutzer, die das komplett anders erlebt haben. Je nach Produkt ist die Beschreibung mehr oder weniger umfangreich. Bei Technik ausführlich, bei anderen eher spärlich. Punktabzug gibt es für die Reaktionsgeschwindigkeit bei Emailanfragen und Erreichbarkeit der Hotline, einen Extrapunkt für das ebenfalls gebrandete Paketklebeband, die extrem fixe Lieferung und Versandkostenfreiheit. Wenn ich also nur aufgrund meiner Erfahrung benoten darf, dann gibt es eine runde 2.
Jetzt müsste ja noch eine Art Zusammenfassung kommen beziehungsweise ein Fazit und das will ich mal versuchen.
1. Preislich attraktiv sind die Angebote bei allen der getesteten Seiten. Sogar ich musste mich dabei erwischen, wie ich auf Schnäppchenjagd gehe und sowas tue ich sonst überhaupt nicht. Eigentlich spare ich ja, indem ich auf einen Kauf verzichte.
2. An den Prozessen nach dem Kauf ist bei allen Raum für Verbesserung, bei dem einen mehr bei anderen weniger. Das fängt bei einer sinnvollen Koordination der ausgehenden Mails an und geht bis zur vernüftigen Integration der Backendssteme in den Shop. Ich persönlich erwarte beim Onlinekauf nun mal Informationen in Realtime.
3. Über Design steitet man ja bekanntlich nicht, also überspringe ich gepfegt diesen Punkt.
4. Momentan fällt mir nix weiter ein, ich hab ja glaube ich oben schon alles gesagt. Wer Ergänzungen oder Kommentare hat, der ist herzlich dazu eingeladen.
Technorati Tags: e-commerce, internet, usability, shopping, live shopping, shopping club, Brands4Friends, BuyVip, Vente Privee, Preisbock, myby, field report, test
Insight E-commerce Konferenz in Jena

Morgen findet ja zum 2. Mal die Netzwerkkonferenz Insight E-commerce in Jena start und deshalb eine kurze nicht ganz uneigennützige Erwähnung an dieser Stelle, denn am 2 Konferenztag habe ich auch einen Auftritt zum Thema Social Commerce als nächste Evolotionsstufe im E-Commerce. Leider nicht ganz so wie dort beschrieben, denn Dirk Lauber muss aus Zeitgründen schon am ersten Tag präsentieren. Bleibt also noch der Christian von dotSource bzw. Preisbock mit dem ich dann gemeinsam den Slot füllen darf und es wird mit Sicherheit auch so ganz unterhaltsam und informativ, denn es sind immer noch alle Perspektiven, also Hersteller, Betreiber und Kunde vertreten.
Technorati Tags: insight ecommerce, conference, Jena, social commerce, shopping expirience
Aktueller Veranstaltungsplan
21.10.2008: BITKOM-Innovationsforum auf der SYSTEMS 2008
SYSTEMS Messegelände, Halle A2 Stand 304, München
Vortrag: „Was passiert mit dem Online-Shop: Neue Strategien und Konzepte im Online-Handel – Verkaufskonzepte und Strategien für erfolgreichen Online-Handel in der Zukunft.“
22.10.2008: Internet World 2008
ICM (Kongresszentrum der Münchner Messe)
Vortrag: "So bringen Sie das richtige Produkte zur richtigen Zeit an den richtigen Kunden"
05.11.2008: insight e-commerce
Intershop Tower, Jena
Vortrag: "Social Commerce als nächste Evolutionsstufe im E-Commerce" (mit Dirk Lauber, Baur Versand)
11.11.2008: BITKOM Forum Markttrends
Avaya GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
Vortrag: „Was passiert mit dem Online-Shop: Neue Strategien und Konzepte im Online-Handel – Verkaufskonzepte und Strategien für erfolgreichen Online-Handel in der Zukunft.“
Wer mir nachreisen möchte, weiß also wo ich zu finden bin.
Technorati Tags: work, en route, trade fair, congress
SYSTEMS Messegelände, Halle A2 Stand 304, München
Vortrag: „Was passiert mit dem Online-Shop: Neue Strategien und Konzepte im Online-Handel – Verkaufskonzepte und Strategien für erfolgreichen Online-Handel in der Zukunft.“
22.10.2008: Internet World 2008
ICM (Kongresszentrum der Münchner Messe)
Vortrag: "So bringen Sie das richtige Produkte zur richtigen Zeit an den richtigen Kunden"
05.11.2008: insight e-commerce
Intershop Tower, Jena
Vortrag: "Social Commerce als nächste Evolutionsstufe im E-Commerce" (mit Dirk Lauber, Baur Versand)
11.11.2008: BITKOM Forum Markttrends
Avaya GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
Vortrag: „Was passiert mit dem Online-Shop: Neue Strategien und Konzepte im Online-Handel – Verkaufskonzepte und Strategien für erfolgreichen Online-Handel in der Zukunft.“
Wer mir nachreisen möchte, weiß also wo ich zu finden bin.

Technorati Tags: work, en route, trade fair, congress
Social Networks: Nutzen vs. Nutzbarkeit
Network Updates, Pulse oder wie auch immer die Funktion bei den verschiedenen Netzwerken heißt, das Prinzip ist mehr oder weniger identisch und auch ganz praktisch. Ich sehe wer neue Kontakte hat, einen Artikel geschrieben hat oder wie der momentane Gemütszustand ist. So weit, so gut.
Beim genauen Hinschauen ist mir dann aber aufgefallen, das der Umfang, die Komplexität und die Usability dieser Seiten nicht immer unbedingt in einem sinnvollen Verhältnis zum zu beobachtenden Netzwerk steht. Hier mal ein paar Screenshots der Dienste, die ich (mehr oder weniger) aktiv nutze: Xing, LinkedIn, Plaxo, MySpace und Facebook.

Was sofort auffällt ist die doch sehr unterschiedliche Länge dieser Seiten. Und in meinem konkreten Fall heißt dass sogar, um so weniger Kontakte ich in diesem Netzwerk habe, um so länger wird die Liste. Die kürzeste Übersichtsseite hat mit 160 Kontekten Xing, die längste mit 1! Kontakt hat Facebook.

Und in genau dieser Reihenfolge würde ich auch mal den Nutzen und die Nutzbarkeit der einzelnen Seiten betrachten. Auf Xing und LinkedIn alles schön übersichtlich, bei Facebook weiß ich nicht mal was ich da alles sehe - und ehrlich gesagt interessiert es mich auch nicht wirklich. Viel zu viele bescheuerte Widgets, Applikationen und Listen.
Bei aller Liebe zu Web 2.0 und Social whatever sollte man doch die Basics nicht vergessen: Einfachheit, Nutzbarkeit und Effizienz.
Technorati Tags: design, mind, Web2.0, quality, usability, social networks
Beim genauen Hinschauen ist mir dann aber aufgefallen, das der Umfang, die Komplexität und die Usability dieser Seiten nicht immer unbedingt in einem sinnvollen Verhältnis zum zu beobachtenden Netzwerk steht. Hier mal ein paar Screenshots der Dienste, die ich (mehr oder weniger) aktiv nutze: Xing, LinkedIn, Plaxo, MySpace und Facebook.

Was sofort auffällt ist die doch sehr unterschiedliche Länge dieser Seiten. Und in meinem konkreten Fall heißt dass sogar, um so weniger Kontakte ich in diesem Netzwerk habe, um so länger wird die Liste. Die kürzeste Übersichtsseite hat mit 160 Kontekten Xing, die längste mit 1! Kontakt hat Facebook.

Und in genau dieser Reihenfolge würde ich auch mal den Nutzen und die Nutzbarkeit der einzelnen Seiten betrachten. Auf Xing und LinkedIn alles schön übersichtlich, bei Facebook weiß ich nicht mal was ich da alles sehe - und ehrlich gesagt interessiert es mich auch nicht wirklich. Viel zu viele bescheuerte Widgets, Applikationen und Listen.
Bei aller Liebe zu Web 2.0 und Social whatever sollte man doch die Basics nicht vergessen: Einfachheit, Nutzbarkeit und Effizienz.
Technorati Tags: design, mind, Web2.0, quality, usability, social networks
Auf ein erfolgreiches Jahr 2008
Der erste Eintrag für dieses Jahr und gleich ein ganz chaotischer. Naja, ich hab halt Urlaub und viel Zeit mich mit allem möglichen Zeug zu beschäftigen. Drei Themen gibt es heute.
Thema 1: Neujahrswünschen
All meinen Freunden, Famile und Lesern ein gesundes neues Jahr 2008, Gesundheit, Erfolg, Glück und was sonst noch so dazu gehört.
Thema 2: Zeitgeist - The Movie
Nachdem ich freiwillig meine Wohnung aufgeräumt habe (ich weiß auch nicht wie das passieren konnte), gab es dann auch gleich ein größeres Reinemachen auf dem Rechner. Dabei habe ich einen Film gefunden, den ich mir letzten Sommer mal gezogen (ganz legal natürlich) habe, um ihn mir später anzuschauen.

Naja, gestern war dann also später.
Der Anfang ist ein wenig seltsam, deshalb habe ich wohl damals den Film erstmal nicht weiter geschaut, aber nach den ersten fast 10 Minuten wird es richtig gut. Naja, eigentlich nur die ersten 40 Minuten, die das Thema Religion behandeln. Danach driftet der Film etwas in die Verschwörungstheorienecke a la 9/11 und Banken und Politik ab. Aber alleine wegen des ersten Teiles muss man den Film gesehen haben. Der Rest ist dann für Leute die drauf stehen.
Thema 3: MySpace
Ja, ich weiß, auch ein alter Hut, aber ich bin erst jetzt dazu gekommen, mich da mal ernsthaft mit zu beschäftigen. Also wer mein Freund sein möchte, der besuche einfach mein Profil und reihe sich in eine illustere Runde ein.
Hier bin ich nämlich auf Legion of the Damned und die Feel the Blade (Limited Deluxe Edition)
aufmerksam geworden.

Und ich kann ja bei limitierten Veröffentlichungen einfach nicht nein sagen... Naja, dafür habe ich es dann morgen zum Release gleich in den Händen und kann die Toleranz der Nachbarn etwas austesten.
Technorati Tags: mind, music, art, zeitgeit, movie, religion, conspiracy, MySpace, album release, Legion of the Damned
Thema 1: Neujahrswünschen
All meinen Freunden, Famile und Lesern ein gesundes neues Jahr 2008, Gesundheit, Erfolg, Glück und was sonst noch so dazu gehört.
Thema 2: Zeitgeist - The Movie
Nachdem ich freiwillig meine Wohnung aufgeräumt habe (ich weiß auch nicht wie das passieren konnte), gab es dann auch gleich ein größeres Reinemachen auf dem Rechner. Dabei habe ich einen Film gefunden, den ich mir letzten Sommer mal gezogen (ganz legal natürlich) habe, um ihn mir später anzuschauen.

Naja, gestern war dann also später.
Der Anfang ist ein wenig seltsam, deshalb habe ich wohl damals den Film erstmal nicht weiter geschaut, aber nach den ersten fast 10 Minuten wird es richtig gut. Naja, eigentlich nur die ersten 40 Minuten, die das Thema Religion behandeln. Danach driftet der Film etwas in die Verschwörungstheorienecke a la 9/11 und Banken und Politik ab. Aber alleine wegen des ersten Teiles muss man den Film gesehen haben. Der Rest ist dann für Leute die drauf stehen.
Thema 3: MySpace
Ja, ich weiß, auch ein alter Hut, aber ich bin erst jetzt dazu gekommen, mich da mal ernsthaft mit zu beschäftigen. Also wer mein Freund sein möchte, der besuche einfach mein Profil und reihe sich in eine illustere Runde ein.
Hier bin ich nämlich auf Legion of the Damned und die Feel the Blade (Limited Deluxe Edition)

Und ich kann ja bei limitierten Veröffentlichungen einfach nicht nein sagen... Naja, dafür habe ich es dann morgen zum Release gleich in den Händen und kann die Toleranz der Nachbarn etwas austesten.
Technorati Tags: mind, music, art, zeitgeit, movie, religion, conspiracy, MySpace, album release, Legion of the Damned
Zusammenfassung Insight E-Commerce
So, wieder mal ist eine Woche wie im Flug vergangen und ich weiß gar nicht, wie ich das alles geschafft habe. Hauptsache, ich habe es geschafft.

Wie $subject schon vermuten lässt, stand diese Woche fast komplett im Zeichen der ersten Netzwerkkonferenz in Jena, der Insight E-Commerce am Mittwoch und Donnerstag. Nachdem ich es doch noch geschafft hatte bis Mittwoch Mittag einen Vortrag zusammenzubauen, ging es gegen halb 2 mit der Eröffnungsrede und den ersten Keynotes los. Eine dieser Reden ist mir sehr stark im Gedächtnis geblieben, Jens Hewald, CTO zanox AG hat in seinem Vortrag "Global alliance to monetize the internet" über Web 2.0 geredet. Die Hauptaussage zum Schluss lautete in etwa "die Möglichkeit ohne einen eigenen großen Brand erfolgreich zu sein ist gegeben" und war prinzipiell nicht verkehrt, aber was er bis dahin erzählt hat, hat mir nicht gefallen. Vom Stil und Inhalt war es eine Präsentation, die Ende 2005/Anfang 2006 gut angekommen wäre, nach aber fast 2 Jahren real existierenden Web 2.0 war es zu platt. Zu viele Allgemeinplätze, zuviel Web 2.0 ist toll und alle werden glücklich und jeder produziert und jeder, sogar Entwickler, werden reich dabei. Es tut mir wirklich leid, dass ich zu so einem Fazit komme, aber es hat mich echt nicht interessiert, weil nix neues oder Konkretes. Danach habe ich mir die Session "E-Commerce kontrovers" reingezogen und das war wirklich lustig. StudiVZ war da, allmaxx.de und ein paar Neuling wie uniturm.de oder iliketotallyloveit.com. Teilweise interessante Ansätze und spannende Ideen. Second Live durfte natürlich auch nicht fehlen, aber dieser Vortrag war wirklich gut gemacht. Kein plattes "alles ist toll", sondern wirklich sinnvoll hergeleitet und ein paar realistische Ausblicke in die Zukunft von virtuellen Welten.
Danach gab es dann, das bei einer mehrtägigen Konferenz übliche Abendprogramm. Mit Sicherheit der Höhepunkt der Konferenz, da man endlich mal Zeit hatte, sich ausführlich mit sehr vielen Leuten zu unterhalten - und zwar zwanglos bei einem Kaltgetränk und was Feinem zu essen.
Nachdem ich es am Donnsertag nach etwas kürzerer Nachtruhe wieder in den Turm geschafft habe, stand für mich gleich als erstes mein Vortrag an. Und erfreulicherweise haben sich genügend Zuhörer eingefunden, um den (zugegeben nicht so großen) Raum komplett +3 zu füllen. Die Folien zur Präsentation gibt es natürlich wie gewohnt hier zu betrachten und wie gehabt, bin ich für Kommentare aller Art dankbar:

User Generated Content und Kollektive Intelligenz (5,11 MB)
Dann wurde es leider etwas konfus, weil ein geplanter Vortrag kurzfristig ausfallen musste. Da aber ganz ausfallen uncool ist und das Thema "E-Commerce auf dem Weg in Web 2.0 Zeitalter" gewesen wäre und das sowieso eines meiner Lieblingthemen ist, habe ich angeboten, einen thematisch passenden Vortrag zu halten, wenn Interesse seitens der Besucher besteht. Und da es bestand und sich niemand von einem Ersatzvortrag abschrecken lassen hat, gab es dann noch einen Vortrag von mir. Inhaltlich das, was ich vor 2 Wochen in München präsentiert habe.
Ob das, was ich an dem Tag erzählt habe informativ war, müssen die Zuhören entscheiden. Ein Echo habe ich schon gefunden und zwar auf jenanews.de. Der Mittelteil bezieht sich auf meine "Ersatzpräsentation". Videos gibt es auch und ich weiß schon, dass ich meine rechte Hand zu oft im eigenen Gesicht hatte. Sowas ist natürlich ärgerlich. Hätte ich einfach mal einen Stift zur Ablenkung in der Hand gehalten.
Jetzt bin ich aber erstmal kaputt und müde und genieße das Wochenende.
Technorati Tags: mind, e-commerce, Insight E-Commerce, Jena, conrerence, presentation, internet, user generated content, web 2.0, online shopping, trends, technology, Intershop Tower

Wie $subject schon vermuten lässt, stand diese Woche fast komplett im Zeichen der ersten Netzwerkkonferenz in Jena, der Insight E-Commerce am Mittwoch und Donnerstag. Nachdem ich es doch noch geschafft hatte bis Mittwoch Mittag einen Vortrag zusammenzubauen, ging es gegen halb 2 mit der Eröffnungsrede und den ersten Keynotes los. Eine dieser Reden ist mir sehr stark im Gedächtnis geblieben, Jens Hewald, CTO zanox AG hat in seinem Vortrag "Global alliance to monetize the internet" über Web 2.0 geredet. Die Hauptaussage zum Schluss lautete in etwa "die Möglichkeit ohne einen eigenen großen Brand erfolgreich zu sein ist gegeben" und war prinzipiell nicht verkehrt, aber was er bis dahin erzählt hat, hat mir nicht gefallen. Vom Stil und Inhalt war es eine Präsentation, die Ende 2005/Anfang 2006 gut angekommen wäre, nach aber fast 2 Jahren real existierenden Web 2.0 war es zu platt. Zu viele Allgemeinplätze, zuviel Web 2.0 ist toll und alle werden glücklich und jeder produziert und jeder, sogar Entwickler, werden reich dabei. Es tut mir wirklich leid, dass ich zu so einem Fazit komme, aber es hat mich echt nicht interessiert, weil nix neues oder Konkretes. Danach habe ich mir die Session "E-Commerce kontrovers" reingezogen und das war wirklich lustig. StudiVZ war da, allmaxx.de und ein paar Neuling wie uniturm.de oder iliketotallyloveit.com. Teilweise interessante Ansätze und spannende Ideen. Second Live durfte natürlich auch nicht fehlen, aber dieser Vortrag war wirklich gut gemacht. Kein plattes "alles ist toll", sondern wirklich sinnvoll hergeleitet und ein paar realistische Ausblicke in die Zukunft von virtuellen Welten.
Danach gab es dann, das bei einer mehrtägigen Konferenz übliche Abendprogramm. Mit Sicherheit der Höhepunkt der Konferenz, da man endlich mal Zeit hatte, sich ausführlich mit sehr vielen Leuten zu unterhalten - und zwar zwanglos bei einem Kaltgetränk und was Feinem zu essen.
Nachdem ich es am Donnsertag nach etwas kürzerer Nachtruhe wieder in den Turm geschafft habe, stand für mich gleich als erstes mein Vortrag an. Und erfreulicherweise haben sich genügend Zuhörer eingefunden, um den (zugegeben nicht so großen) Raum komplett +3 zu füllen. Die Folien zur Präsentation gibt es natürlich wie gewohnt hier zu betrachten und wie gehabt, bin ich für Kommentare aller Art dankbar:

User Generated Content und Kollektive Intelligenz (5,11 MB)
Dann wurde es leider etwas konfus, weil ein geplanter Vortrag kurzfristig ausfallen musste. Da aber ganz ausfallen uncool ist und das Thema "E-Commerce auf dem Weg in Web 2.0 Zeitalter" gewesen wäre und das sowieso eines meiner Lieblingthemen ist, habe ich angeboten, einen thematisch passenden Vortrag zu halten, wenn Interesse seitens der Besucher besteht. Und da es bestand und sich niemand von einem Ersatzvortrag abschrecken lassen hat, gab es dann noch einen Vortrag von mir. Inhaltlich das, was ich vor 2 Wochen in München präsentiert habe.
Ob das, was ich an dem Tag erzählt habe informativ war, müssen die Zuhören entscheiden. Ein Echo habe ich schon gefunden und zwar auf jenanews.de. Der Mittelteil bezieht sich auf meine "Ersatzpräsentation". Videos gibt es auch und ich weiß schon, dass ich meine rechte Hand zu oft im eigenen Gesicht hatte. Sowas ist natürlich ärgerlich. Hätte ich einfach mal einen Stift zur Ablenkung in der Hand gehalten.

Jetzt bin ich aber erstmal kaputt und müde und genieße das Wochenende.
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Mythos User Generated Content
Im Rahmen der Netzwerkkonferenz Insight E-Commerce werde ich nächste Woche zu diesem Thema einen Vortrag halten dürfen. Und natürlich mache ich mir wie jedes Mal bei einem Vortrag voll die Platte, mit welchem Fazit ich die Zuhörer entlasse. Und wie jedes Mal bin ich unschlüssig. Auf Chuqui 3.0 habe ich eine schöne Aussage gefunden, die auch irgendwie mein momentanes Problem wiederspiegelt:
It's not just busy. it's probably not MOSTLY being too busy.
it's that most people don't create. Or don't see themselves as creative. Or don't see what they create as interesting. Or don't see what they create as being AS INTERESTING as stuff other people are creating.
Das busy bezieht sich dabei auf eine Aussage bei Publishing 2.0:
The reality is that "average people" don't create a lot of content - at least not the commercially viable kind. Most people are too busy.
Ist mein Vortrag wirklich so interessant, dass er für andere Menschen keine Zeitverschwendung darstellt? Ich weiß erst meistens hinterher, ob der Vortrag interessant war und das ist ein blödes Gefühl.
Naja, ein wenig Spannung und Unsicherheit muss wohl sein, sonst wär ja alles langweilig und vorhersehbar.
Auf was für Gedanken ich manchmal so komme, obwohl ichden halben Tag Dark Messiah gezockt und nebenbei In Flames gehört habe. Irgendwie verweichliche ich im Urlaub. Ich brauche dringend Erholung vom Urlaub.
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It's not just busy. it's probably not MOSTLY being too busy.
it's that most people don't create. Or don't see themselves as creative. Or don't see what they create as interesting. Or don't see what they create as being AS INTERESTING as stuff other people are creating.
Das busy bezieht sich dabei auf eine Aussage bei Publishing 2.0:
The reality is that "average people" don't create a lot of content - at least not the commercially viable kind. Most people are too busy.
Ist mein Vortrag wirklich so interessant, dass er für andere Menschen keine Zeitverschwendung darstellt? Ich weiß erst meistens hinterher, ob der Vortrag interessant war und das ist ein blödes Gefühl.
Naja, ein wenig Spannung und Unsicherheit muss wohl sein, sonst wär ja alles langweilig und vorhersehbar.
Auf was für Gedanken ich manchmal so komme, obwohl ichden halben Tag Dark Messiah gezockt und nebenbei In Flames gehört habe. Irgendwie verweichliche ich im Urlaub. Ich brauche dringend Erholung vom Urlaub.
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Identity 2.0
Vorhin bei Surfen ist mir eine Präsentation aufgefallen, Dick Hardt von Sxip Identity erzählt über Identity in Zeiten von Web 2.0. Das was er sagt ist gut und richtig, keine Fage. Aber wie er es sagt ist fantastisch. Was eine großartige Präsentation. Ist nicht mehr ganz aktuell und vielleicht kennt es der ein oder andere, sehenswert ist es allemal, deshalb hier das Video.
Zum Runterladen gibt es die Präse übrigens unter http://identity20.com/media/OSCON2005/
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Zum Runterladen gibt es die Präse übrigens unter http://identity20.com/media/OSCON2005/
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Zurück von der Internet World 2007
Und da war es auch schon wieder vorbei. Bin soeben aus München zurückgekehrt und etwas geschafft, aber das ist fein. Die Veranstaltung selbt ist wirklich gut, viele (Kongress)Besucher, viel Presse und als Referent gab's sogar was zu Essen und Trinken in einem abgetrennten Bereich. Was ich an Vorträgen gesehen habe - leider musste ich schon vor Tagesende zurück - war echt gut und informativ. Mein Vortrag - in einer egozentrischen Selbsteinschätzung - war OK, das Publikum hat zugehört, an den von mir geplanten Stellen gelacht oder genickt, ich weiß bloß nicht, ob verstanden wurde, was ich wirklich sagen wollte. Lag vielleicht auch an der Tatsache, dass ich als Intershop/Hersteller von Standardsoftware vorgestellt wurde, ich eigentlich zu Technik nicht soviel gesagt habe, weil die Aussage sein sollte: Technik ist nur ein Werkzeug und dient nicht irgendeinem Selbstzweck, der Mensch steht im Mittelpunkt und die Unternehmen sollten - sofern Sie das noch nicht getan haben - klar kommen und aufhören in völig überdrehten und aufgeblasenen Prozessen und Organisationen zu denken.

Mein Vortrag Future Shopping - Neue Bausteine für das Online-Shoppen (3,2 MB) steht zum Anschauen bereit, diesmal aus bereits erwähnten Gründen nicht als HTML sondern als PDF. Leider fehlen meine ganzen Kommentare und Erläuterungen zu den Slides und mit Text war ich diesmal einfach sparsamer. Falls irgendwer durch Zufall den Vortrag in echt gesehen hat und irgendwelche Kommentare hat, der darf das gerne tun. Und wer Fragen hat, natürlich auch.
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Mein Vortrag Future Shopping - Neue Bausteine für das Online-Shoppen (3,2 MB) steht zum Anschauen bereit, diesmal aus bereits erwähnten Gründen nicht als HTML sondern als PDF. Leider fehlen meine ganzen Kommentare und Erläuterungen zu den Slides und mit Text war ich diesmal einfach sparsamer. Falls irgendwer durch Zufall den Vortrag in echt gesehen hat und irgendwelche Kommentare hat, der darf das gerne tun. Und wer Fragen hat, natürlich auch.
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Auf zur Internet World 2007

So, Vortrag ist fertig. Jetzt heißt es in den Mietwagen und ab nach München. Bin echt gespannt, was das Morgen wird, weil Premiere auf der Internet World.
Falls Leser da sind, 11:30 Uhr in der Konferenz 2 (E-Commerce Technologien Frontend) bin ich mit meinem Vortrag "Future Shopping - Neue Bausteine für das Online-Shoppen" zu sehen - und das wird natürlich der Höhepunkt sein.

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