Alles neu macht der Herbst: Opera 10 und Zune 4.0
So richtig taufrisch sind beide ja nicht mehr, aber trotzdem eine Erwähnung wert - und das möchte ich an dieser Stelle einfach mal tun. Opera hat dem besten Browser der Welt die Nummer 10 verpasst und Zune hat mit Version 4.0 einen gigantischen Schritt nach vorne gemacht. Aber der Reihe nach.
Was ist also am besten Browser der Welt in der neuen Version noch besser geworden. Tabbed Browsing hatte er ja als allererster, Mail/News/RSS/Torrent/Chat-Client, Widgets für allen möglichen Spaß und nun endlich gibt es auch Tools für Webentwickler, sprich eine Debugumgebung names Dragonfly. Aber bevor man jetzt lange im Menü sucht (im Standard ist das über verschiedene Menüpunkte verteilt) am besten das Debug-Menü direkt installieren.

Die Developer-Tools selber sind keine Offenbarung, alles wie man es erwartet und wie es sein sollte. Was aber eine coole Weiterentwicklung der Tabs ist, ist die Möglichkeit sich in Version 10 nun ein Vorschaubild der geöffneten Seiten anzeigen zu lassen.
Weitere echt hilfreiche Dinge sind der optional zuschaltbare Turbo-Modus (Komprimierungstechnologie) mit dem auch mobiles Surfen zum Beispiel über UMTS wesentlich schneller und unter umständen preiswerter (wenn keine Daten-Flatrate) wird, weil überflüssiger Schnullifax erst gar nicht und Bilder nur zu einem unbedingt notwendigen Teil geladen werden. Aber auch beim normalen Surfen ist die Geschwindigkeit spürbar. Wieklich ein sinnvolles Update. Und wer immer noch den falschen Browser nutzt, der sollte wirklich mal ausprobieren.
Einen wirklichen Quantensprung hat hat Microsoft mit Version 4.0 des Zune Players gemacht. War Version 3 gerade mal ein Skin des bekannten Media Players 11 ohne wirklich eigene Funktionen außer der Synchronisierung mit dem Player und Zugang zum Zune Marketplace ist die neue Software wirklich eine richtige Applikation mit echten Mehrwerten. Zu erwähnen ist hier vor allem der Smart DJ. Warum? Jeder kennt das, man hat sich über Monate und Jahre eine schöne Bibliothek zusammengebaut, aber in der Regel läuft es darauf hinaus, dass man sich komplette Alben anhört - im Zweifelsfall immer wieder die selben - oder man nutzt die Möglichkeit nach Genre zu filtern (was in der Regel viel manuelle Nacharbeiten erfordert) oder man legt sich für jede Gelegenheit eigene Playlists an. Intelligente Playlists a la "alle Songs die länger als x Tage nicht gespielt wurden" oder einen "Playcount von unter X" haben sind auch nur bedingt hilfreich. Deshalb sind ja Services wie last.fm oder Pandora auch so genial, weil zufällig passende Musik gespielt wird. Und genau das kann jetzt auch Zune. Informationen aus der Zune-Community und dem Marketplace werden nun genutzt um passend zu einem Tag, einem Künstler oder einem Song, um on-the-fly Playlisten zusammenzustellen. Wirklich brilliant. Ist die eigene Sammlung groß, gibt es wirklich wieder etwas Abwechslung, mit dem Zune Pass werden zusätzlich Songs aus dem Archiv von Microsoft eingesteut (ohne maximal eine Vorschau bzw. Klangprobe). Aber auch der Zune Pass ist fair bepreist, für knapp 15 Dollar im Monat kann man soviel und sooft anhören wie man möchte und sogar 10 Songs im Monat behalten (geht momentan aber nur aus der USA).

Aber auch ohne Bezahlen ist der Zune Marketplace eine Fundgrube, tausende kostenlose Audio- und Videopodcasts stehen auch so zur Verfügung. Einzige Voraussetzung vür die Nutzung ist aber, das man die Software etwas austrickst, weil sie sonst nicht startet. In der Systemsteuerung muss man die Location (unter Regional and Language Settings) auf United States setzen. Das funktioniert problemlos und hat sonst keine spürbaren Auswirkungen auf den normalen Rechenbetrieb. Ist das getan steht also dem entspannten stöbern nichts mehr im Weg, sobald man angemeldet ist (irgendeine Windows Live ID reicht), kann man sein Profil vervollständigen und bei einer entsprechenden History werden direkt auf der Startseite passende Empfehlungen angezeigt.

Noch nicht perfekt, aber besser als alles was ich bisher kannte (abgesehen von last.fm, aber das ist ja auch kein richtiger Mediaplayer). Der einzige Wermutstropfen, die Software läuft auch weiterhin nicht auf XP64, also muss die normale 32bit Version oder Vista/Windows 7 herhalten.
In beiden Fällen kann man also getrost mit "two thumbs up" zusammenfassen.
Technorati Tags: mind, technology, gadgets, software, updates, Zune, Zune 4.0, Opera, Opera 10, Smart DJ, quality, valuable tools
Was ist also am besten Browser der Welt in der neuen Version noch besser geworden. Tabbed Browsing hatte er ja als allererster, Mail/News/RSS/Torrent/Chat-Client, Widgets für allen möglichen Spaß und nun endlich gibt es auch Tools für Webentwickler, sprich eine Debugumgebung names Dragonfly. Aber bevor man jetzt lange im Menü sucht (im Standard ist das über verschiedene Menüpunkte verteilt) am besten das Debug-Menü direkt installieren.

Die Developer-Tools selber sind keine Offenbarung, alles wie man es erwartet und wie es sein sollte. Was aber eine coole Weiterentwicklung der Tabs ist, ist die Möglichkeit sich in Version 10 nun ein Vorschaubild der geöffneten Seiten anzeigen zu lassen.
Weitere echt hilfreiche Dinge sind der optional zuschaltbare Turbo-Modus (Komprimierungstechnologie) mit dem auch mobiles Surfen zum Beispiel über UMTS wesentlich schneller und unter umständen preiswerter (wenn keine Daten-Flatrate) wird, weil überflüssiger Schnullifax erst gar nicht und Bilder nur zu einem unbedingt notwendigen Teil geladen werden. Aber auch beim normalen Surfen ist die Geschwindigkeit spürbar. Wieklich ein sinnvolles Update. Und wer immer noch den falschen Browser nutzt, der sollte wirklich mal ausprobieren.
Einen wirklichen Quantensprung hat hat Microsoft mit Version 4.0 des Zune Players gemacht. War Version 3 gerade mal ein Skin des bekannten Media Players 11 ohne wirklich eigene Funktionen außer der Synchronisierung mit dem Player und Zugang zum Zune Marketplace ist die neue Software wirklich eine richtige Applikation mit echten Mehrwerten. Zu erwähnen ist hier vor allem der Smart DJ. Warum? Jeder kennt das, man hat sich über Monate und Jahre eine schöne Bibliothek zusammengebaut, aber in der Regel läuft es darauf hinaus, dass man sich komplette Alben anhört - im Zweifelsfall immer wieder die selben - oder man nutzt die Möglichkeit nach Genre zu filtern (was in der Regel viel manuelle Nacharbeiten erfordert) oder man legt sich für jede Gelegenheit eigene Playlists an. Intelligente Playlists a la "alle Songs die länger als x Tage nicht gespielt wurden" oder einen "Playcount von unter X" haben sind auch nur bedingt hilfreich. Deshalb sind ja Services wie last.fm oder Pandora auch so genial, weil zufällig passende Musik gespielt wird. Und genau das kann jetzt auch Zune. Informationen aus der Zune-Community und dem Marketplace werden nun genutzt um passend zu einem Tag, einem Künstler oder einem Song, um on-the-fly Playlisten zusammenzustellen. Wirklich brilliant. Ist die eigene Sammlung groß, gibt es wirklich wieder etwas Abwechslung, mit dem Zune Pass werden zusätzlich Songs aus dem Archiv von Microsoft eingesteut (ohne maximal eine Vorschau bzw. Klangprobe). Aber auch der Zune Pass ist fair bepreist, für knapp 15 Dollar im Monat kann man soviel und sooft anhören wie man möchte und sogar 10 Songs im Monat behalten (geht momentan aber nur aus der USA).

Aber auch ohne Bezahlen ist der Zune Marketplace eine Fundgrube, tausende kostenlose Audio- und Videopodcasts stehen auch so zur Verfügung. Einzige Voraussetzung vür die Nutzung ist aber, das man die Software etwas austrickst, weil sie sonst nicht startet. In der Systemsteuerung muss man die Location (unter Regional and Language Settings) auf United States setzen. Das funktioniert problemlos und hat sonst keine spürbaren Auswirkungen auf den normalen Rechenbetrieb. Ist das getan steht also dem entspannten stöbern nichts mehr im Weg, sobald man angemeldet ist (irgendeine Windows Live ID reicht), kann man sein Profil vervollständigen und bei einer entsprechenden History werden direkt auf der Startseite passende Empfehlungen angezeigt.

Noch nicht perfekt, aber besser als alles was ich bisher kannte (abgesehen von last.fm, aber das ist ja auch kein richtiger Mediaplayer). Der einzige Wermutstropfen, die Software läuft auch weiterhin nicht auf XP64, also muss die normale 32bit Version oder Vista/Windows 7 herhalten.
In beiden Fällen kann man also getrost mit "two thumbs up" zusammenfassen.
Technorati Tags: mind, technology, gadgets, software, updates, Zune, Zune 4.0, Opera, Opera 10, Smart DJ, quality, valuable tools
Full HD jetzt endlich zu Hause
Knapp 3 Jahre nach der Heimkinoanlage ist es soweit. Nach intensivster Recherche, nach Featurelistenvergleichen, nach Preissuchen und dem ganzen wieder von vorne, wenn ein Hersteller eine neue Serie auf den Markt geschmissen hat, ist es soweit: ich habe nicht nur entschieden, ich habe gehandelt in einer mir bis dato nicht bekannten Geschwindigkeit.
Ursprünglich sollte es ein Toshiba sein, die Z3000 Serie hatte mir recht schnell zugesagt, irgendwie hat alles gepasst. Dann kam die Z3030 Serie,bei der alles irgendwie noch ein Stück besser war - leider auch wieder etwas teuer. Also warten, bis der Preis etwas sinkt und man ohne sich zu sehr zu ärgern, zuschlagen kann. Dann haben mir es zwischenzeitlich die Ambilight-Geräte von Philips angetan. Leider war da kein wirklich perfektes Gerät dabei außer die 9000-Serie und die liegt in preislichen Regionen, die nicht mehr akzeptabel sind. Naja, weiter gesucht und tatsächlich hat Toshiba nachgelegt mit der XV und der ZV Serie. Design und Ausstattung Top, aber der Verbrauch von knapp über 250W hat mich vom Kauf abgehalten. Dann hat Sony mit seinem Bravia Z4500 (und auch mit dem W4500) ein wirklich gutes Gerät auf den Markt geschmissen. Bis dato hatte ich Samsung nie so richtig auf dem Radar, aber als sie letztens die neuen Geräte auf den Markt gebracht haben, genauer gesagt der 650 und der 750, war ich meinem Ziel ein ganzes Stück näher, endlich so alles an technischen Parametern, was ich wollte, gutes Design, angemessene Preise und das tollste für einen Technik-Geek wie mich: Netzwerkanschluss für Webinhalte wie Flickr, Yahoo Widgets, Youtube und Co.
Das hatte mich überzeugt, also in die nächste Phase, günstigsten Preis finden. Und eines Abend schaue ich zufällig Werbung - seit über einem Jahr läuft Fernsehen nur am 24'' Dell-Bildschirm, weil meine alte Röhre den Geist aufgegeben hat - egal, ich schaue jedenfalls Werbung und da kommt ein Verbraucherhinweis von Samsung. So mit einem bunt leuchtenden Vogel und die neue LED Generation wird angepriesen. „Interessant“ denke ich mir und am nächsten Tag schaue ich noch mal im Netz und ich bin auf Anhieb begeistert. Also Preissuche neu ausgerichtet und wie erwarten: ist etwas über dem geplanten Budget. Also denke ich, dass jetzt wie bisher immer die ganze Suche noch ein paar Monate länger dauert. Am Samstag bin ich interessehalber mal zu einem großen Elektronikfachmarkt gegangen, und da standen die neuen Geräte von Samsung. Und die sahen so toll aus und der Preis lag aus unerfindlichen Gründen auf dem Niveau der preiswertesten Internetangebote, dass ich mich kaum noch zusammenreißen konnte. Aber etwas galt es noch zu testen - passt der Karton in mein Auto, STEHEND, weil die Bildschirme sind so flach, dass man sie nicht liegend transportieren kann. Ja, der Samsung UE40B7090 passt in der Originalverpackung stehend auf die Rückbank eines Vectra A.
Mitgenommen, ehrfürchtig ausgepackt, weil alles so filigran, angeschlossen und Bauklötze gestaunt. Das Bild ist ja so grandios, schon bei einem normalen Sat-Receiver.
Spaßeshalber hab ich mal den Rechner angeschlossen und einen HD-Trailer abgespielt - da ist, wie wenn die Leute im Zimmer hinter einem Bilderrahmen stehen. Unglaublich geile Farben, grandioser Kontrast und das ganze bei nur knapp 3 cm Tiefe. So sieht er jedenfalls aus:

Jetzt brauche ich jetzt ja noch vernünftige hochauflösende Eingangsquellen, sonst hätte es ein normaler flacher Bildschirm auch getan. Und natürlich habe ich auch hier schon viele langwierige Forschungen angestellt. Aber um das ganze etwas abzukürzen, die einfache Variante. Nochmal in meine Liste der Kandidaten geschaut, die in die engere Wahl kommen und mal den Preisvergleich angeworfen. Und wie durch Zufall taucht heute der technische Favorit, der leider preislich durchweg auf dem letzten Platz lag, beim Onlinehändler myby, der mir sonst nicht immer für die besten Preise bei hochpreisiger Elektronik bekannt ist, auf Platz 1 auf - mit einem riesigen Vorsprung. So groß, dass ich kaum Nein sagen konnte, der Preisverfall bei Receivern ist irgendwie nicht so groß.

Und wenn das Angebot preislich 20% unter dem 2. Anbieter liegt, dann hält sich auch ein Alexander nicht zurück und hat den HD-Receiver von Vantage geordert.

Also hab ich dann wohl ab nächster Woche mein Heimkino endlich komplett. Knapp 5 Jahre hat dann alles zusammen gedauert, aber das war es mir wert. Lieber nix überstürzt kaufen, wenn man gewisse Ansprüche hat.
Wer also einen wirklich guten Fernseher sucht, der zudem mit knapp 100W bis 150W Verbrauch je nach Betriebsart deutlich unter gängigen LCD-Bildschirmen mit 180W bis 250W liegt und mit knapp 3cm extrem schmal und mit allen Anschlüssen, die man braucht, echt gut ausgestattet, der ist mit den LED-Geräten von Samsung gut bedient. Generell waren mir die Anschlüsse sehr wichtig, so hat der Vantage-Receiver neben der internen Festplatte noch USB und Ethernet-Anschluss (wie der Samsung LED TV). Ist zwar insgesamt doch etwas teurer als geplant, aber wie heißt es so schön: wer billig kauft kauft doppelt, ich habe lange gespart und irgendwann muss ich ja mal kaufen, ich kann dass ja nicht ewig nur planen.
Die komplette Auswahl an Geräten, die ich unter die Lupe, also überhaupt in Betracht gezogen habe und mit gutem Gewissen als Kaufempfehlung verstanden werden kann, findet sich im madartsfactory aStore. Oder halt in diesem drolligen Widget unten dran.
Technorati Tags: technology, gadgets, shopping, Full HD, Samsung, LED TV, HD receiver
Ursprünglich sollte es ein Toshiba sein, die Z3000 Serie hatte mir recht schnell zugesagt, irgendwie hat alles gepasst. Dann kam die Z3030 Serie,bei der alles irgendwie noch ein Stück besser war - leider auch wieder etwas teuer. Also warten, bis der Preis etwas sinkt und man ohne sich zu sehr zu ärgern, zuschlagen kann. Dann haben mir es zwischenzeitlich die Ambilight-Geräte von Philips angetan. Leider war da kein wirklich perfektes Gerät dabei außer die 9000-Serie und die liegt in preislichen Regionen, die nicht mehr akzeptabel sind. Naja, weiter gesucht und tatsächlich hat Toshiba nachgelegt mit der XV und der ZV Serie. Design und Ausstattung Top, aber der Verbrauch von knapp über 250W hat mich vom Kauf abgehalten. Dann hat Sony mit seinem Bravia Z4500 (und auch mit dem W4500) ein wirklich gutes Gerät auf den Markt geschmissen. Bis dato hatte ich Samsung nie so richtig auf dem Radar, aber als sie letztens die neuen Geräte auf den Markt gebracht haben, genauer gesagt der 650 und der 750, war ich meinem Ziel ein ganzes Stück näher, endlich so alles an technischen Parametern, was ich wollte, gutes Design, angemessene Preise und das tollste für einen Technik-Geek wie mich: Netzwerkanschluss für Webinhalte wie Flickr, Yahoo Widgets, Youtube und Co.
Das hatte mich überzeugt, also in die nächste Phase, günstigsten Preis finden. Und eines Abend schaue ich zufällig Werbung - seit über einem Jahr läuft Fernsehen nur am 24'' Dell-Bildschirm, weil meine alte Röhre den Geist aufgegeben hat - egal, ich schaue jedenfalls Werbung und da kommt ein Verbraucherhinweis von Samsung. So mit einem bunt leuchtenden Vogel und die neue LED Generation wird angepriesen. „Interessant“ denke ich mir und am nächsten Tag schaue ich noch mal im Netz und ich bin auf Anhieb begeistert. Also Preissuche neu ausgerichtet und wie erwarten: ist etwas über dem geplanten Budget. Also denke ich, dass jetzt wie bisher immer die ganze Suche noch ein paar Monate länger dauert. Am Samstag bin ich interessehalber mal zu einem großen Elektronikfachmarkt gegangen, und da standen die neuen Geräte von Samsung. Und die sahen so toll aus und der Preis lag aus unerfindlichen Gründen auf dem Niveau der preiswertesten Internetangebote, dass ich mich kaum noch zusammenreißen konnte. Aber etwas galt es noch zu testen - passt der Karton in mein Auto, STEHEND, weil die Bildschirme sind so flach, dass man sie nicht liegend transportieren kann. Ja, der Samsung UE40B7090 passt in der Originalverpackung stehend auf die Rückbank eines Vectra A.
Mitgenommen, ehrfürchtig ausgepackt, weil alles so filigran, angeschlossen und Bauklötze gestaunt. Das Bild ist ja so grandios, schon bei einem normalen Sat-Receiver.
Spaßeshalber hab ich mal den Rechner angeschlossen und einen HD-Trailer abgespielt - da ist, wie wenn die Leute im Zimmer hinter einem Bilderrahmen stehen. Unglaublich geile Farben, grandioser Kontrast und das ganze bei nur knapp 3 cm Tiefe. So sieht er jedenfalls aus:

Jetzt brauche ich jetzt ja noch vernünftige hochauflösende Eingangsquellen, sonst hätte es ein normaler flacher Bildschirm auch getan. Und natürlich habe ich auch hier schon viele langwierige Forschungen angestellt. Aber um das ganze etwas abzukürzen, die einfache Variante. Nochmal in meine Liste der Kandidaten geschaut, die in die engere Wahl kommen und mal den Preisvergleich angeworfen. Und wie durch Zufall taucht heute der technische Favorit, der leider preislich durchweg auf dem letzten Platz lag, beim Onlinehändler myby, der mir sonst nicht immer für die besten Preise bei hochpreisiger Elektronik bekannt ist, auf Platz 1 auf - mit einem riesigen Vorsprung. So groß, dass ich kaum Nein sagen konnte, der Preisverfall bei Receivern ist irgendwie nicht so groß.

Und wenn das Angebot preislich 20% unter dem 2. Anbieter liegt, dann hält sich auch ein Alexander nicht zurück und hat den HD-Receiver von Vantage geordert.

Also hab ich dann wohl ab nächster Woche mein Heimkino endlich komplett. Knapp 5 Jahre hat dann alles zusammen gedauert, aber das war es mir wert. Lieber nix überstürzt kaufen, wenn man gewisse Ansprüche hat.
Wer also einen wirklich guten Fernseher sucht, der zudem mit knapp 100W bis 150W Verbrauch je nach Betriebsart deutlich unter gängigen LCD-Bildschirmen mit 180W bis 250W liegt und mit knapp 3cm extrem schmal und mit allen Anschlüssen, die man braucht, echt gut ausgestattet, der ist mit den LED-Geräten von Samsung gut bedient. Generell waren mir die Anschlüsse sehr wichtig, so hat der Vantage-Receiver neben der internen Festplatte noch USB und Ethernet-Anschluss (wie der Samsung LED TV). Ist zwar insgesamt doch etwas teurer als geplant, aber wie heißt es so schön: wer billig kauft kauft doppelt, ich habe lange gespart und irgendwann muss ich ja mal kaufen, ich kann dass ja nicht ewig nur planen.
Die komplette Auswahl an Geräten, die ich unter die Lupe, also überhaupt in Betracht gezogen habe und mit gutem Gewissen als Kaufempfehlung verstanden werden kann, findet sich im madartsfactory aStore. Oder halt in diesem drolligen Widget unten dran.
Technorati Tags: technology, gadgets, shopping, Full HD, Samsung, LED TV, HD receiver
Live- und Clubshopping im Selbsttest
Geschrieben wird ja immer wieder, wie solche Konzepte funktionieren und was so toll daran ist, aber ich möchte mir das einfach mal schenken und aus erster Hand von meinen Erfahrungen mit diesen Shoppping-Seiten berichten.
Gemein ist im Prinzip allen eines: man kann wirkliche Schnäppchen machen. Der Preis ist aber nun mal nicht immer alles, denn Zuverlässigkeit, Service und Qualität entscheiden letztendlich darüber, ob es ein einmaliges Probieren bleibt oder wirklich eine Alternative zu klassischen Versendern ist.

Der Fokus liegt wie bei den meisten Shopping Clubs auf dem Bereich Fashion, ab und an gibt es aber auch Angebote aus dem Bereich ich nenne es mal Digital Lifestyle. Rund drei mal die Woche gibt es eine neue Kampagne, meistens eine Marke, manchmal ein Thema wie Brillen, Taschen oder Unterwäsche. Dabei handelt es sich meistens auch wirklich um Sachen, die man auf größeren Protalen vermisst oder Marken, die in Deutschland etwas Besonderes sind. Auch wenn man im Shop rechtzeitig informiert wird, was die kommenden Kampagnen sind und auch fast täglich der Newsletter informiert, lohnt es sich direkt zu Kampagnenstart im Shop zu schauen, erfahrungsgemäß sind gute Angebote recht schnell weg. Naja, das bringt das Geschäftsmodell ja auch so mit sich, also kann man das auch niemanden ankreiden. Ärgerlich sind allerdings ein paar technische Einschränkungen, die das System mit sich bringt. Totalausfälle wegen Überlastung sind glücklicherweise selten geworder, leider ist es immer noch ausschließlich möglich aus einer Kampagne zu bestellen. Gefallen Sachen aus 2 zeitgleichen Kampagnen, heißt das zwangsläufig zwei Bestellungen und zwei mal Porto. Auf längere Lieferzeiten als sonst beim Online-Shopping gewohnt wird hingewiesen, bei mir hat es in der Regel immer so zwischen 2 und 3 Wochen gedauert, was durchaus noch zu verschmerzen ist. Auch die Pakete sehen wenn sie kommen schön aus, B4F hat sich nämlich nicht lumpen lassen und eigene schöne gebrandete Pappkartons für den Versand. Was wiederum nicht funktioniert - zumindest habe ich das so erlebt - ist die komplette Kommunikation nach der Bestellung. Die Bestellbestätigung kommt direkt nach der Bestellung, die Lieferbestätigung hingegen oft erst nach der Lieferung, die Bestellhistorie im Kundenbereich zeigt auch nicht immer den tatsächlichen Status an. Die angebotenen Zahlungsarten sind IMHO ok, die Versandkosten auch. Was wiederum manchmal komisch ist, sind die offensichtlich automatisierten "Errinnerungsmails" wenn man mal längere Zeit nicht bestellt hat - auch wenn die letzte Lieferung erst 2 Tage her ist. Egal, als Anreiz gibt es bisher immer einen Gutschein für die nächste Bestellung, also kann man darüber nicht mal böse sein. Stornieren oder retournieren musste bzw. wollte ich noch nicht, also kann ich zu diesen Dingen nix sagen.
Wenn ich das Gesamterlebnis in einer Note ausdrücken müsste, würde es wohl eine wirklich solide 2 sein.

Auch hier ist der Schwerpunkt der Bereich Fashion, trotzdem schleicht sich ab und an das ein oder andere Stück Technik ins Sortiment. Die Häufigkeit der Kampagnen ist die mit Abstand größte, in Hochzeiten können auch mal 10 Kampagnen gleichzeitig laufen. Das System ist das selbe, Marke oder Thema = Kampagne. Auch hier gilt Sammelbestellungen gehen nicht mit den schon bekannten Nachteilen. Und auch hier gibt es regelmäßig Aussetzer des Systems und auch das zeitgenaue Publishing der Kampagnen funktioniert nicht immer reibungslos, so das trotz Start um 9 oft erst mit etwas Verspätung die Angebote sichtbar sind. Die Produktaufmachung und Beschreibung ist wie bei allen anderen Kombattant gut, ja geradezu aufwendig. Jedes Teil wird am lebenden Objekt fotografiert und umfassend beschrieben. Der Bestellprozess ist simpel, auch wenn der Warenkorb sich nach knapp 30 Minuten selbstständig leert. In der regel reicht das ja auch, denn auch hier sind die echten Kracher oft innerhalb weniger Minuten weg. Was aber wiederum nicht funktioniert, ist abermals das ganze Thema Kommunikation nach dem Kauf. Bisher kamen alle Lieferbestätigungen deutlich nach der Lieferung und wann und ob sich ein Status in der Historie ändert ist wohl eher von Zufall geprägt, was wohl nur daran liegen kann, dass keine Infos aus dem Fulfillment automatisch in den Shop zurückfließen. Auch die Lieferzeiten sind teilweise heftig, unter 4 Wochen ist selten. Was allerdings hervorragend funktioniert ist das Stornieren bzw. Serviceanfragen im Callcenter allgemein. Nach einen Spontankauf habe ich dann doch entschieden, dass ich das eigentlich gar nicht brauche, ein Anruf und quasi während des Gesprächs konnte ich einen aktualisierten Status im Konto sehen. Auch das Geld - bezahlt habe ich wie eigentlich immer per PayPal - war wenige Minuten später wieder da. Eine Retoure habe ich auch schon gehabt, hier war ärgerlich, dass der beigelegte Retourenschein nicht als solcher von der freundlichen Schalterbeamtin der Post anerkannt wurde und ich dann hatl nett wie ich bin das Porto selbst bezahlt habe. Also ich aber dann nach 3 Wochen immer noch nix gehört habe, gab es einen kurzen Arruf im Call Center und da hat wieder alles innerhalb von 2 Minuten geklappt. Historie war aktualisiert und das Geld war auch umgehend wieder da. Laut Auskunft der netten Dame am Telefon lg es auch hier am Fulfiller, der einfach mal stumpf den Eingang bei sich registriet hat aber diese Informationen nicht weitergegeben hat. Jetzt noch kurz und schmerzlos die Note: 3+.

Der wohl "exklusivste" Club im Test bietet ebenfalls mit einigen Ausnahmen hauptsächlich Produkte aus dem Bereich - wie sollte man es anders erwarten - Fashion an, hat dabei gefühlt aber deutlich weniger Kampagnen als die beiden anderen, manchmal nur eine, im Schnitt der letzten Wochen vielleicht zwei pro Woche. Auch hier ist die Aufmachung toll, viele Bilder am Modell und ausführliche Beschreibung. Checkout straight forward und zur Abwechslung passt hier mal die Kommunikation nach der Lieferung, die Lieferbestätigung kam tatsächlich vor der Lieferung. Lieferzeit lag im Schnitt bei 2 - 3 Wochen, was fein ist, weil man ja rechtzeitig darauf hingewiesen wird. Retourniert oder storniert wurde bisher nix, weshalb eine Bewertung dazu an dieser Stelle entfällt. Wirklich Negatives ist mir nicht aufgefallen, grenzt man mal das Thema Navigation aus, da das bei allen anderen genauso umgesetzt ist. Startseite mit Übersicht der laufenden Aktionen. Dort ein Link zu einem Video und in den Katalog selber. Dort meistens eine Einstiegsseite mit einem großen Bild und wenn es dann noch Unterkategorien gibt im schlimmsten Fall noch mal ein "leere" Seite mit dem nächsten anklickbaren Bild zu den Angeboten. Das finde ich persönlich nervig, weil man das durchaus anders machen könnte um einfach diese wie ich finde überflüssigen Zwischenseiten und damit Klicks zu vermeiden. Ich sag mal dennoch eine ehrlich verdiente 2+.

Anders als die drei vorherigen, gibt es beim Preisbock jeden Tag nur ein einziges Produkt - klassisch Liveshopping halt. Das Angebot ist sehr gemischt von Technik und Gadgets bis Schmuck und Badeenten ist alles dabei. Eine Besonderheit ist der Mähday, der freitagliche - glaube ich zumindest - Ausverkauf bei dem es Schlag auf Schlag geht; sobald ein Produkt weg ist, kommt das nächste. Zwischen meiner ersten und letzten Bestellung liegt eine recht große Zeit und in dieser hat sich so einiges getan - zum Guten dag ich mal. Neben allen "social" Funktionalitäten auf die sehr viel Wert gelegt wird hat sich vor allem der Service verbessert. Vernünftige Benachrichtigungen nach Kauf und Lieferung und als einzige Seite im Test eine weitere etwas nach der Lieferung. In dieser wird um Feedback zur Zufriedenheit gefragt, also ob mit Lieferung und so alles fein war. So eine Funktion hat tatsächlich Seltenheitswert, bringt aber eine ganze Menge - vor allem dem Verkäufer. Die Produkte sind immer sehr umfangreich beschrieben, mit Gedichten und teilweise sogar zum Produkt passenden Songs. Die Lieferzeiten liegen im Schnitt bei 2 Wochen. Beim ersten Mal hat es etwas länger gedauert - fast 4 Wochen, beim letzten Mal nur etwas über eine Woche. Auch beim Paketdesign versucht man sich etwas vom allgemeinen gelbgrau der Pappkartons abzuheben und spendiert der Sendung ein Paketklebeband mit Preisbock-Design. Ist nicht wirklich lebenswichtig, aber irgendwie schön. Wie das Thema Retouren üblicherweise funktioniert, weiß ich nicht, da ich bei Bedarf das Paket persönlich ein paar Etagen tiefer abgeben kann, der Preisbock ist nämlich auch im Intershop Tower zu Hause. Note? Ich sag mal 2.

Der letzte Teilnehmer im Testfeld ist myby, also ein klassischer Versender, bei dem das Liveshoppingkonzept nur ein Teil des eigentlichen Shops ist. Der Fokus liegt bei den Produkten ganz klar auf Technik, obwohl ab und an doch mal ein Schnäppchen dabei ist, mit dem man nicht gerechnet hätte. Ich hab mir beispielsweise das Brettspiel Trivial Pursuit für einen absoluten Kampfpreis gesichert. Was heraussticht ist mit Abstand der Preis, der ist in der Regel wirklich unschlagbar. Hinzu kommt, das keine Versandkosten fällig sind, was ein weiterer Bonus ist. Bei mir hat die Lieferung der mylights super funktioniert, bereits am nächsten Tag war alles da. Leider gibt es einige Nutzer, die das komplett anders erlebt haben. Je nach Produkt ist die Beschreibung mehr oder weniger umfangreich. Bei Technik ausführlich, bei anderen eher spärlich. Punktabzug gibt es für die Reaktionsgeschwindigkeit bei Emailanfragen und Erreichbarkeit der Hotline, einen Extrapunkt für das ebenfalls gebrandete Paketklebeband, die extrem fixe Lieferung und Versandkostenfreiheit. Wenn ich also nur aufgrund meiner Erfahrung benoten darf, dann gibt es eine runde 2.
Jetzt müsste ja noch eine Art Zusammenfassung kommen beziehungsweise ein Fazit und das will ich mal versuchen.
1. Preislich attraktiv sind die Angebote bei allen der getesteten Seiten. Sogar ich musste mich dabei erwischen, wie ich auf Schnäppchenjagd gehe und sowas tue ich sonst überhaupt nicht. Eigentlich spare ich ja, indem ich auf einen Kauf verzichte.
2. An den Prozessen nach dem Kauf ist bei allen Raum für Verbesserung, bei dem einen mehr bei anderen weniger. Das fängt bei einer sinnvollen Koordination der ausgehenden Mails an und geht bis zur vernüftigen Integration der Backendssteme in den Shop. Ich persönlich erwarte beim Onlinekauf nun mal Informationen in Realtime.
3. Über Design steitet man ja bekanntlich nicht, also überspringe ich gepfegt diesen Punkt.
4. Momentan fällt mir nix weiter ein, ich hab ja glaube ich oben schon alles gesagt. Wer Ergänzungen oder Kommentare hat, der ist herzlich dazu eingeladen.
Technorati Tags: e-commerce, internet, usability, shopping, live shopping, shopping club, Brands4Friends, BuyVip, Vente Privee, Preisbock, myby, field report, test
Gemein ist im Prinzip allen eines: man kann wirkliche Schnäppchen machen. Der Preis ist aber nun mal nicht immer alles, denn Zuverlässigkeit, Service und Qualität entscheiden letztendlich darüber, ob es ein einmaliges Probieren bleibt oder wirklich eine Alternative zu klassischen Versendern ist.

Der Fokus liegt wie bei den meisten Shopping Clubs auf dem Bereich Fashion, ab und an gibt es aber auch Angebote aus dem Bereich ich nenne es mal Digital Lifestyle. Rund drei mal die Woche gibt es eine neue Kampagne, meistens eine Marke, manchmal ein Thema wie Brillen, Taschen oder Unterwäsche. Dabei handelt es sich meistens auch wirklich um Sachen, die man auf größeren Protalen vermisst oder Marken, die in Deutschland etwas Besonderes sind. Auch wenn man im Shop rechtzeitig informiert wird, was die kommenden Kampagnen sind und auch fast täglich der Newsletter informiert, lohnt es sich direkt zu Kampagnenstart im Shop zu schauen, erfahrungsgemäß sind gute Angebote recht schnell weg. Naja, das bringt das Geschäftsmodell ja auch so mit sich, also kann man das auch niemanden ankreiden. Ärgerlich sind allerdings ein paar technische Einschränkungen, die das System mit sich bringt. Totalausfälle wegen Überlastung sind glücklicherweise selten geworder, leider ist es immer noch ausschließlich möglich aus einer Kampagne zu bestellen. Gefallen Sachen aus 2 zeitgleichen Kampagnen, heißt das zwangsläufig zwei Bestellungen und zwei mal Porto. Auf längere Lieferzeiten als sonst beim Online-Shopping gewohnt wird hingewiesen, bei mir hat es in der Regel immer so zwischen 2 und 3 Wochen gedauert, was durchaus noch zu verschmerzen ist. Auch die Pakete sehen wenn sie kommen schön aus, B4F hat sich nämlich nicht lumpen lassen und eigene schöne gebrandete Pappkartons für den Versand. Was wiederum nicht funktioniert - zumindest habe ich das so erlebt - ist die komplette Kommunikation nach der Bestellung. Die Bestellbestätigung kommt direkt nach der Bestellung, die Lieferbestätigung hingegen oft erst nach der Lieferung, die Bestellhistorie im Kundenbereich zeigt auch nicht immer den tatsächlichen Status an. Die angebotenen Zahlungsarten sind IMHO ok, die Versandkosten auch. Was wiederum manchmal komisch ist, sind die offensichtlich automatisierten "Errinnerungsmails" wenn man mal längere Zeit nicht bestellt hat - auch wenn die letzte Lieferung erst 2 Tage her ist. Egal, als Anreiz gibt es bisher immer einen Gutschein für die nächste Bestellung, also kann man darüber nicht mal böse sein. Stornieren oder retournieren musste bzw. wollte ich noch nicht, also kann ich zu diesen Dingen nix sagen.
Wenn ich das Gesamterlebnis in einer Note ausdrücken müsste, würde es wohl eine wirklich solide 2 sein.

Auch hier ist der Schwerpunkt der Bereich Fashion, trotzdem schleicht sich ab und an das ein oder andere Stück Technik ins Sortiment. Die Häufigkeit der Kampagnen ist die mit Abstand größte, in Hochzeiten können auch mal 10 Kampagnen gleichzeitig laufen. Das System ist das selbe, Marke oder Thema = Kampagne. Auch hier gilt Sammelbestellungen gehen nicht mit den schon bekannten Nachteilen. Und auch hier gibt es regelmäßig Aussetzer des Systems und auch das zeitgenaue Publishing der Kampagnen funktioniert nicht immer reibungslos, so das trotz Start um 9 oft erst mit etwas Verspätung die Angebote sichtbar sind. Die Produktaufmachung und Beschreibung ist wie bei allen anderen Kombattant gut, ja geradezu aufwendig. Jedes Teil wird am lebenden Objekt fotografiert und umfassend beschrieben. Der Bestellprozess ist simpel, auch wenn der Warenkorb sich nach knapp 30 Minuten selbstständig leert. In der regel reicht das ja auch, denn auch hier sind die echten Kracher oft innerhalb weniger Minuten weg. Was aber wiederum nicht funktioniert, ist abermals das ganze Thema Kommunikation nach dem Kauf. Bisher kamen alle Lieferbestätigungen deutlich nach der Lieferung und wann und ob sich ein Status in der Historie ändert ist wohl eher von Zufall geprägt, was wohl nur daran liegen kann, dass keine Infos aus dem Fulfillment automatisch in den Shop zurückfließen. Auch die Lieferzeiten sind teilweise heftig, unter 4 Wochen ist selten. Was allerdings hervorragend funktioniert ist das Stornieren bzw. Serviceanfragen im Callcenter allgemein. Nach einen Spontankauf habe ich dann doch entschieden, dass ich das eigentlich gar nicht brauche, ein Anruf und quasi während des Gesprächs konnte ich einen aktualisierten Status im Konto sehen. Auch das Geld - bezahlt habe ich wie eigentlich immer per PayPal - war wenige Minuten später wieder da. Eine Retoure habe ich auch schon gehabt, hier war ärgerlich, dass der beigelegte Retourenschein nicht als solcher von der freundlichen Schalterbeamtin der Post anerkannt wurde und ich dann hatl nett wie ich bin das Porto selbst bezahlt habe. Also ich aber dann nach 3 Wochen immer noch nix gehört habe, gab es einen kurzen Arruf im Call Center und da hat wieder alles innerhalb von 2 Minuten geklappt. Historie war aktualisiert und das Geld war auch umgehend wieder da. Laut Auskunft der netten Dame am Telefon lg es auch hier am Fulfiller, der einfach mal stumpf den Eingang bei sich registriet hat aber diese Informationen nicht weitergegeben hat. Jetzt noch kurz und schmerzlos die Note: 3+.

Der wohl "exklusivste" Club im Test bietet ebenfalls mit einigen Ausnahmen hauptsächlich Produkte aus dem Bereich - wie sollte man es anders erwarten - Fashion an, hat dabei gefühlt aber deutlich weniger Kampagnen als die beiden anderen, manchmal nur eine, im Schnitt der letzten Wochen vielleicht zwei pro Woche. Auch hier ist die Aufmachung toll, viele Bilder am Modell und ausführliche Beschreibung. Checkout straight forward und zur Abwechslung passt hier mal die Kommunikation nach der Lieferung, die Lieferbestätigung kam tatsächlich vor der Lieferung. Lieferzeit lag im Schnitt bei 2 - 3 Wochen, was fein ist, weil man ja rechtzeitig darauf hingewiesen wird. Retourniert oder storniert wurde bisher nix, weshalb eine Bewertung dazu an dieser Stelle entfällt. Wirklich Negatives ist mir nicht aufgefallen, grenzt man mal das Thema Navigation aus, da das bei allen anderen genauso umgesetzt ist. Startseite mit Übersicht der laufenden Aktionen. Dort ein Link zu einem Video und in den Katalog selber. Dort meistens eine Einstiegsseite mit einem großen Bild und wenn es dann noch Unterkategorien gibt im schlimmsten Fall noch mal ein "leere" Seite mit dem nächsten anklickbaren Bild zu den Angeboten. Das finde ich persönlich nervig, weil man das durchaus anders machen könnte um einfach diese wie ich finde überflüssigen Zwischenseiten und damit Klicks zu vermeiden. Ich sag mal dennoch eine ehrlich verdiente 2+.

Anders als die drei vorherigen, gibt es beim Preisbock jeden Tag nur ein einziges Produkt - klassisch Liveshopping halt. Das Angebot ist sehr gemischt von Technik und Gadgets bis Schmuck und Badeenten ist alles dabei. Eine Besonderheit ist der Mähday, der freitagliche - glaube ich zumindest - Ausverkauf bei dem es Schlag auf Schlag geht; sobald ein Produkt weg ist, kommt das nächste. Zwischen meiner ersten und letzten Bestellung liegt eine recht große Zeit und in dieser hat sich so einiges getan - zum Guten dag ich mal. Neben allen "social" Funktionalitäten auf die sehr viel Wert gelegt wird hat sich vor allem der Service verbessert. Vernünftige Benachrichtigungen nach Kauf und Lieferung und als einzige Seite im Test eine weitere etwas nach der Lieferung. In dieser wird um Feedback zur Zufriedenheit gefragt, also ob mit Lieferung und so alles fein war. So eine Funktion hat tatsächlich Seltenheitswert, bringt aber eine ganze Menge - vor allem dem Verkäufer. Die Produkte sind immer sehr umfangreich beschrieben, mit Gedichten und teilweise sogar zum Produkt passenden Songs. Die Lieferzeiten liegen im Schnitt bei 2 Wochen. Beim ersten Mal hat es etwas länger gedauert - fast 4 Wochen, beim letzten Mal nur etwas über eine Woche. Auch beim Paketdesign versucht man sich etwas vom allgemeinen gelbgrau der Pappkartons abzuheben und spendiert der Sendung ein Paketklebeband mit Preisbock-Design. Ist nicht wirklich lebenswichtig, aber irgendwie schön. Wie das Thema Retouren üblicherweise funktioniert, weiß ich nicht, da ich bei Bedarf das Paket persönlich ein paar Etagen tiefer abgeben kann, der Preisbock ist nämlich auch im Intershop Tower zu Hause. Note? Ich sag mal 2.

Der letzte Teilnehmer im Testfeld ist myby, also ein klassischer Versender, bei dem das Liveshoppingkonzept nur ein Teil des eigentlichen Shops ist. Der Fokus liegt bei den Produkten ganz klar auf Technik, obwohl ab und an doch mal ein Schnäppchen dabei ist, mit dem man nicht gerechnet hätte. Ich hab mir beispielsweise das Brettspiel Trivial Pursuit für einen absoluten Kampfpreis gesichert. Was heraussticht ist mit Abstand der Preis, der ist in der Regel wirklich unschlagbar. Hinzu kommt, das keine Versandkosten fällig sind, was ein weiterer Bonus ist. Bei mir hat die Lieferung der mylights super funktioniert, bereits am nächsten Tag war alles da. Leider gibt es einige Nutzer, die das komplett anders erlebt haben. Je nach Produkt ist die Beschreibung mehr oder weniger umfangreich. Bei Technik ausführlich, bei anderen eher spärlich. Punktabzug gibt es für die Reaktionsgeschwindigkeit bei Emailanfragen und Erreichbarkeit der Hotline, einen Extrapunkt für das ebenfalls gebrandete Paketklebeband, die extrem fixe Lieferung und Versandkostenfreiheit. Wenn ich also nur aufgrund meiner Erfahrung benoten darf, dann gibt es eine runde 2.
Jetzt müsste ja noch eine Art Zusammenfassung kommen beziehungsweise ein Fazit und das will ich mal versuchen.
1. Preislich attraktiv sind die Angebote bei allen der getesteten Seiten. Sogar ich musste mich dabei erwischen, wie ich auf Schnäppchenjagd gehe und sowas tue ich sonst überhaupt nicht. Eigentlich spare ich ja, indem ich auf einen Kauf verzichte.
2. An den Prozessen nach dem Kauf ist bei allen Raum für Verbesserung, bei dem einen mehr bei anderen weniger. Das fängt bei einer sinnvollen Koordination der ausgehenden Mails an und geht bis zur vernüftigen Integration der Backendssteme in den Shop. Ich persönlich erwarte beim Onlinekauf nun mal Informationen in Realtime.
3. Über Design steitet man ja bekanntlich nicht, also überspringe ich gepfegt diesen Punkt.
4. Momentan fällt mir nix weiter ein, ich hab ja glaube ich oben schon alles gesagt. Wer Ergänzungen oder Kommentare hat, der ist herzlich dazu eingeladen.
Technorati Tags: e-commerce, internet, usability, shopping, live shopping, shopping club, Brands4Friends, BuyVip, Vente Privee, Preisbock, myby, field report, test
Insight E-commerce Konferenz in Jena

Morgen findet ja zum 2. Mal die Netzwerkkonferenz Insight E-commerce in Jena start und deshalb eine kurze nicht ganz uneigennützige Erwähnung an dieser Stelle, denn am 2 Konferenztag habe ich auch einen Auftritt zum Thema Social Commerce als nächste Evolotionsstufe im E-Commerce. Leider nicht ganz so wie dort beschrieben, denn Dirk Lauber muss aus Zeitgründen schon am ersten Tag präsentieren. Bleibt also noch der Christian von dotSource bzw. Preisbock mit dem ich dann gemeinsam den Slot füllen darf und es wird mit Sicherheit auch so ganz unterhaltsam und informativ, denn es sind immer noch alle Perspektiven, also Hersteller, Betreiber und Kunde vertreten.
Technorati Tags: insight ecommerce, conference, Jena, social commerce, shopping expirience
Manchmal glaube ich ...
... das ganze Thema Internet wird sich nicht durchsetzen. Gerade beim Nachhausekommen finde ich folgende Postkarte im Briefkasten:
Sehr geehrter Kunde,
wir waren bemüht, Ihre Zählerstände abzulesen. Der Zugang zu Ihren Zählern war leider nicht möglich. ...
Was für ein scheiß Drecksverein ist das denn?
Natürlich war ich zwischen 8:00 und 17:00 Uhr nicht zu Hause, ich muss ja irgendwie eure Drecks-Rente verdienen verdienen. Und wozu habe ich schon letzte Woche meinen Gaszählerstand über das Self-Service-Portal übermittelt?
Aber die allergrößte Frechheit ist die Postkarte mit dem "Entgelt bezahlt Empfänger"-Aufdruck.
Sehr geehrter Kunde,
wir waren bemüht, Ihre Zählerstände abzulesen. Der Zugang zu Ihren Zählern war leider nicht möglich. ...
Was für ein scheiß Drecksverein ist das denn?
Natürlich war ich zwischen 8:00 und 17:00 Uhr nicht zu Hause, ich muss ja irgendwie eure Drecks-Rente verdienen verdienen. Und wozu habe ich schon letzte Woche meinen Gaszählerstand über das Self-Service-Portal übermittelt?
Aber die allergrößte Frechheit ist die Postkarte mit dem "Entgelt bezahlt Empfänger"-Aufdruck.
Zusammenfassung Insight E-Commerce
So, wieder mal ist eine Woche wie im Flug vergangen und ich weiß gar nicht, wie ich das alles geschafft habe. Hauptsache, ich habe es geschafft.

Wie $subject schon vermuten lässt, stand diese Woche fast komplett im Zeichen der ersten Netzwerkkonferenz in Jena, der Insight E-Commerce am Mittwoch und Donnerstag. Nachdem ich es doch noch geschafft hatte bis Mittwoch Mittag einen Vortrag zusammenzubauen, ging es gegen halb 2 mit der Eröffnungsrede und den ersten Keynotes los. Eine dieser Reden ist mir sehr stark im Gedächtnis geblieben, Jens Hewald, CTO zanox AG hat in seinem Vortrag "Global alliance to monetize the internet" über Web 2.0 geredet. Die Hauptaussage zum Schluss lautete in etwa "die Möglichkeit ohne einen eigenen großen Brand erfolgreich zu sein ist gegeben" und war prinzipiell nicht verkehrt, aber was er bis dahin erzählt hat, hat mir nicht gefallen. Vom Stil und Inhalt war es eine Präsentation, die Ende 2005/Anfang 2006 gut angekommen wäre, nach aber fast 2 Jahren real existierenden Web 2.0 war es zu platt. Zu viele Allgemeinplätze, zuviel Web 2.0 ist toll und alle werden glücklich und jeder produziert und jeder, sogar Entwickler, werden reich dabei. Es tut mir wirklich leid, dass ich zu so einem Fazit komme, aber es hat mich echt nicht interessiert, weil nix neues oder Konkretes. Danach habe ich mir die Session "E-Commerce kontrovers" reingezogen und das war wirklich lustig. StudiVZ war da, allmaxx.de und ein paar Neuling wie uniturm.de oder iliketotallyloveit.com. Teilweise interessante Ansätze und spannende Ideen. Second Live durfte natürlich auch nicht fehlen, aber dieser Vortrag war wirklich gut gemacht. Kein plattes "alles ist toll", sondern wirklich sinnvoll hergeleitet und ein paar realistische Ausblicke in die Zukunft von virtuellen Welten.
Danach gab es dann, das bei einer mehrtägigen Konferenz übliche Abendprogramm. Mit Sicherheit der Höhepunkt der Konferenz, da man endlich mal Zeit hatte, sich ausführlich mit sehr vielen Leuten zu unterhalten - und zwar zwanglos bei einem Kaltgetränk und was Feinem zu essen.
Nachdem ich es am Donnsertag nach etwas kürzerer Nachtruhe wieder in den Turm geschafft habe, stand für mich gleich als erstes mein Vortrag an. Und erfreulicherweise haben sich genügend Zuhörer eingefunden, um den (zugegeben nicht so großen) Raum komplett +3 zu füllen. Die Folien zur Präsentation gibt es natürlich wie gewohnt hier zu betrachten und wie gehabt, bin ich für Kommentare aller Art dankbar:

User Generated Content und Kollektive Intelligenz (5,11 MB)
Dann wurde es leider etwas konfus, weil ein geplanter Vortrag kurzfristig ausfallen musste. Da aber ganz ausfallen uncool ist und das Thema "E-Commerce auf dem Weg in Web 2.0 Zeitalter" gewesen wäre und das sowieso eines meiner Lieblingthemen ist, habe ich angeboten, einen thematisch passenden Vortrag zu halten, wenn Interesse seitens der Besucher besteht. Und da es bestand und sich niemand von einem Ersatzvortrag abschrecken lassen hat, gab es dann noch einen Vortrag von mir. Inhaltlich das, was ich vor 2 Wochen in München präsentiert habe.
Ob das, was ich an dem Tag erzählt habe informativ war, müssen die Zuhören entscheiden. Ein Echo habe ich schon gefunden und zwar auf jenanews.de. Der Mittelteil bezieht sich auf meine "Ersatzpräsentation". Videos gibt es auch und ich weiß schon, dass ich meine rechte Hand zu oft im eigenen Gesicht hatte. Sowas ist natürlich ärgerlich. Hätte ich einfach mal einen Stift zur Ablenkung in der Hand gehalten.
Jetzt bin ich aber erstmal kaputt und müde und genieße das Wochenende.
Technorati Tags: mind, e-commerce, Insight E-Commerce, Jena, conrerence, presentation, internet, user generated content, web 2.0, online shopping, trends, technology, Intershop Tower

Wie $subject schon vermuten lässt, stand diese Woche fast komplett im Zeichen der ersten Netzwerkkonferenz in Jena, der Insight E-Commerce am Mittwoch und Donnerstag. Nachdem ich es doch noch geschafft hatte bis Mittwoch Mittag einen Vortrag zusammenzubauen, ging es gegen halb 2 mit der Eröffnungsrede und den ersten Keynotes los. Eine dieser Reden ist mir sehr stark im Gedächtnis geblieben, Jens Hewald, CTO zanox AG hat in seinem Vortrag "Global alliance to monetize the internet" über Web 2.0 geredet. Die Hauptaussage zum Schluss lautete in etwa "die Möglichkeit ohne einen eigenen großen Brand erfolgreich zu sein ist gegeben" und war prinzipiell nicht verkehrt, aber was er bis dahin erzählt hat, hat mir nicht gefallen. Vom Stil und Inhalt war es eine Präsentation, die Ende 2005/Anfang 2006 gut angekommen wäre, nach aber fast 2 Jahren real existierenden Web 2.0 war es zu platt. Zu viele Allgemeinplätze, zuviel Web 2.0 ist toll und alle werden glücklich und jeder produziert und jeder, sogar Entwickler, werden reich dabei. Es tut mir wirklich leid, dass ich zu so einem Fazit komme, aber es hat mich echt nicht interessiert, weil nix neues oder Konkretes. Danach habe ich mir die Session "E-Commerce kontrovers" reingezogen und das war wirklich lustig. StudiVZ war da, allmaxx.de und ein paar Neuling wie uniturm.de oder iliketotallyloveit.com. Teilweise interessante Ansätze und spannende Ideen. Second Live durfte natürlich auch nicht fehlen, aber dieser Vortrag war wirklich gut gemacht. Kein plattes "alles ist toll", sondern wirklich sinnvoll hergeleitet und ein paar realistische Ausblicke in die Zukunft von virtuellen Welten.
Danach gab es dann, das bei einer mehrtägigen Konferenz übliche Abendprogramm. Mit Sicherheit der Höhepunkt der Konferenz, da man endlich mal Zeit hatte, sich ausführlich mit sehr vielen Leuten zu unterhalten - und zwar zwanglos bei einem Kaltgetränk und was Feinem zu essen.
Nachdem ich es am Donnsertag nach etwas kürzerer Nachtruhe wieder in den Turm geschafft habe, stand für mich gleich als erstes mein Vortrag an. Und erfreulicherweise haben sich genügend Zuhörer eingefunden, um den (zugegeben nicht so großen) Raum komplett +3 zu füllen. Die Folien zur Präsentation gibt es natürlich wie gewohnt hier zu betrachten und wie gehabt, bin ich für Kommentare aller Art dankbar:

User Generated Content und Kollektive Intelligenz (5,11 MB)
Dann wurde es leider etwas konfus, weil ein geplanter Vortrag kurzfristig ausfallen musste. Da aber ganz ausfallen uncool ist und das Thema "E-Commerce auf dem Weg in Web 2.0 Zeitalter" gewesen wäre und das sowieso eines meiner Lieblingthemen ist, habe ich angeboten, einen thematisch passenden Vortrag zu halten, wenn Interesse seitens der Besucher besteht. Und da es bestand und sich niemand von einem Ersatzvortrag abschrecken lassen hat, gab es dann noch einen Vortrag von mir. Inhaltlich das, was ich vor 2 Wochen in München präsentiert habe.
Ob das, was ich an dem Tag erzählt habe informativ war, müssen die Zuhören entscheiden. Ein Echo habe ich schon gefunden und zwar auf jenanews.de. Der Mittelteil bezieht sich auf meine "Ersatzpräsentation". Videos gibt es auch und ich weiß schon, dass ich meine rechte Hand zu oft im eigenen Gesicht hatte. Sowas ist natürlich ärgerlich. Hätte ich einfach mal einen Stift zur Ablenkung in der Hand gehalten.

Jetzt bin ich aber erstmal kaputt und müde und genieße das Wochenende.
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Identity 2.0
Vorhin bei Surfen ist mir eine Präsentation aufgefallen, Dick Hardt von Sxip Identity erzählt über Identity in Zeiten von Web 2.0. Das was er sagt ist gut und richtig, keine Fage. Aber wie er es sagt ist fantastisch. Was eine großartige Präsentation. Ist nicht mehr ganz aktuell und vielleicht kennt es der ein oder andere, sehenswert ist es allemal, deshalb hier das Video.
Zum Runterladen gibt es die Präse übrigens unter http://identity20.com/media/OSCON2005/
Technorati Tags: internet, technology, Web 2.0, DIck Hardt, sxip, identity 2.0, OSCON, presentation
Zum Runterladen gibt es die Präse übrigens unter http://identity20.com/media/OSCON2005/
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Sag mir was in Deiner Adressleiste steht ...
WebZweiPunktNull.de meint: "Sag mir was in Deiner Adressleiste steht und ich sag Dir wer Du bist." Und so sieht es bei mir aus:
q - http://www.quelle.de/
w - http://www.webdesignfromscratch.com/reduce-reuse-recycle.cfm
e - http://ecommerce.typepad.com/
r - http://www.readwriteweb.com/
t - http://tester.ad.intershop.net/anfassbar/
z - http://www.zanox.com/en/
u - http://www.urbandictionary.com/
i - http://images.google.com/images?hl=en&q=%22virtual+worlds%22&btnG=Search+Images&gbv=2
o - www.otto.de/
p - https://partnernet.amazon.de/302-4144743-1332810
ü -
a - http://www.amazon.de/
s - http://www.seekport.de/
d - http://de.selfhtml.org/
f - http://www.facebook.com/
g - http://www.google.com/search?hl=en&safe=off&q=amorphis&btnG=Search
h - http://www.handelskraft.de/
j - http://jendryschik.de/
k - http://knowledgebase.support.j.intershop.de/kb/
l - http://last.fm/
ö -
ä -
y - http://www.yaoti.com/de/free_yaoti.html
x - https://www.xing.com/
c - opera:config
v - http://www.valoony.de/
b - http://www.backuptrauma.com/
n - http://news.nic.com/cgi-bin/whois
m - http://www.mad-arts.de/
Nachtrag um 11:48:
Die erste richtige Adresse bei c wäre: http://www.coverpop.com/
Technorati Tags: internet, URL, address bar
q - http://www.quelle.de/
w - http://www.webdesignfromscratch.com/reduce-reuse-recycle.cfm
e - http://ecommerce.typepad.com/
r - http://www.readwriteweb.com/
t - http://tester.ad.intershop.net/anfassbar/
z - http://www.zanox.com/en/
u - http://www.urbandictionary.com/
i - http://images.google.com/images?hl=en&q=%22virtual+worlds%22&btnG=Search+Images&gbv=2
o - www.otto.de/
p - https://partnernet.amazon.de/302-4144743-1332810
ü -
a - http://www.amazon.de/
s - http://www.seekport.de/
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f - http://www.facebook.com/
g - http://www.google.com/search?hl=en&safe=off&q=amorphis&btnG=Search
h - http://www.handelskraft.de/
j - http://jendryschik.de/
k - http://knowledgebase.support.j.intershop.de/kb/
l - http://last.fm/
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ä -
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v - http://www.valoony.de/
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n - http://news.nic.com/cgi-bin/whois
m - http://www.mad-arts.de/
Nachtrag um 11:48:
Die erste richtige Adresse bei c wäre: http://www.coverpop.com/
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Zurück von der Internet World 2007
Und da war es auch schon wieder vorbei. Bin soeben aus München zurückgekehrt und etwas geschafft, aber das ist fein. Die Veranstaltung selbt ist wirklich gut, viele (Kongress)Besucher, viel Presse und als Referent gab's sogar was zu Essen und Trinken in einem abgetrennten Bereich. Was ich an Vorträgen gesehen habe - leider musste ich schon vor Tagesende zurück - war echt gut und informativ. Mein Vortrag - in einer egozentrischen Selbsteinschätzung - war OK, das Publikum hat zugehört, an den von mir geplanten Stellen gelacht oder genickt, ich weiß bloß nicht, ob verstanden wurde, was ich wirklich sagen wollte. Lag vielleicht auch an der Tatsache, dass ich als Intershop/Hersteller von Standardsoftware vorgestellt wurde, ich eigentlich zu Technik nicht soviel gesagt habe, weil die Aussage sein sollte: Technik ist nur ein Werkzeug und dient nicht irgendeinem Selbstzweck, der Mensch steht im Mittelpunkt und die Unternehmen sollten - sofern Sie das noch nicht getan haben - klar kommen und aufhören in völig überdrehten und aufgeblasenen Prozessen und Organisationen zu denken.

Mein Vortrag Future Shopping - Neue Bausteine für das Online-Shoppen (3,2 MB) steht zum Anschauen bereit, diesmal aus bereits erwähnten Gründen nicht als HTML sondern als PDF. Leider fehlen meine ganzen Kommentare und Erläuterungen zu den Slides und mit Text war ich diesmal einfach sparsamer. Falls irgendwer durch Zufall den Vortrag in echt gesehen hat und irgendwelche Kommentare hat, der darf das gerne tun. Und wer Fragen hat, natürlich auch.
Technorati Tags: work, en route, convention, internet, e-commerce, Web 2.0, Social Commerce, Internet World, Munich, presentation, trends, technology, online shopping

Mein Vortrag Future Shopping - Neue Bausteine für das Online-Shoppen (3,2 MB) steht zum Anschauen bereit, diesmal aus bereits erwähnten Gründen nicht als HTML sondern als PDF. Leider fehlen meine ganzen Kommentare und Erläuterungen zu den Slides und mit Text war ich diesmal einfach sparsamer. Falls irgendwer durch Zufall den Vortrag in echt gesehen hat und irgendwelche Kommentare hat, der darf das gerne tun. Und wer Fragen hat, natürlich auch.
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Newskraft - Die Nachrichten deiner Nachbarschaft
Seit heute, zumindest erreichte mich heute die Einladungsmail zur Closed Beta, gibt es ein neuen Dienst mit dem Namen Newskraft im Internet.
Um zu beschreiben, worum es dabei geht, würde ich jetzt gerne die Selbstdarstellung zitieren, leider ist das ganze noch so Beta, dass es keinen wiederverwertbaren Text gibt, also folgt die Beschreibung aus der Einladung:
Was ist Newskraft:
* ein regionales Bürgerjournalismusportal
* eine neue Sichtweise auf 210.000 regionale Blogs und 2.1 Millionen Blogartikel
* eine Lokalzeitung aus Blogbeiträgen
* eine Community
* ein RSS-Reader und RSS-Aggregator
Zur genaueren Abgrenzung solte erwähnt sein, dass Bürgerjournalismus nicht mit dem "Bild Leser-Reporter"-Ansatz verwechselt werden darf, es geht also nicht darum selber irgendwelchen beschissenen Fotos von C-Promis und Unfällen einzustellen. Vielmehr geht es hier um das Prinzip wie bei Yigg, Digg und Co, wenn es einen interessanten Blog gibt oder einen interessanten Artikel, darf ich einstellen und bewerten. Soweit also noch nicht viel Neues.
Die Sicht auf viele Blogs und Artikel ist auch nicht so neu, Technorati und ähnliche Dienste, auch deutsche gibt es ja auch schon. Interessant ist aber der begriff lokal. Wie das funktioniert erkläre ich gleich etwas genauer.
Community, RSS-Reader und RSS-Aggregator sind auch nix so Innovatives mehr, also bleibt das Thema lokal.
Und genau dieses lokal macht Newskraft anders. Warum?
Ein ausgefeilter Mechanismus, den ich jetzt nicht erklären möchte, weil es den Dienst ja einzigartig macht, sorgt dafür, dass aggregierte oder eingestellte Blogs und Beiträge einer (oder mehreren) deutschen Städten zugeordnet wird. Schreibt also irgendwer über die grandiosen Ergebnisse des FCC Jena, taucht dieser Artikel entsprechend auch bei der Stadt Jena auf. Und damit noch nicht genug, wie in klassischen Portalen oder auch Zeitungen sind News in der Regel auch thematisch einer bestimmten Kategorie zuzuordnen. Demzufolge sollte eben erwähnter Artikel nicht nur bei Jena, sondern auch bei Sport, im Idealfall bei Fussball gelistet werden.
Und genau an dieser Stelle wird Newskraft interessant für den Leser. Wer sich für Sport interessiert, liest oder abonniert den Sportteil, der Dresden-Fan liest den Lokalteil für Dresden und der Hertha-Fan abonniert den Sportteil von Berlin. Ganz großes Kino eigentlich, weil bisher genau diese Granularität gefehlt hat. Natürlich konnte ich bisher auch ein Blog(eintrag) entsprechend selber taggen und über Blogsuchmaschinen wiederfinden, möglicherweise auch noch andere Blogeinträge, die identisch getaggt wurden, den Fussballartikel, der nicht entsprechend getaggt wurde oder über das grandiose Fussballspiel in Weimar finde ich aber nicht obwohl das nur ein paar Kilometer weg ist, weil der Name Jena nicht auftaucht. Und auch hier will Newskraft helfen. Über entsprechende Google-Maps-Integration ist es möglich einen bestimmten Landstrich zu markieren, um alle News der Region (zu einen bestimmten Thema) zu finden.
Natürlich ist alles noch in der Closed Beta und ich warte schon eine Stunde auf die Bestätigungsmail meiner Anmeldung zur "Community", zu diesen Features kann ich also noch nix sagen. Sicherlich ist hier das übliche zu finden, ein Profil, die Bewertungen etc pp.
Und so schaut das ganze (momentan) aus:
Wer mehr wissen will, muss selber schauen oder bei Handelskraft / dotsource nachfragen. Die haben den Dienst nämlich an den Start gebracht.
Jetzt bleibt nur eine Frage: In welcher Kategorie und welcher Stadt wird dieser Artikel wohl zu finden sein? Und natürlich auch wann?
Technorati Tags: internet, news, news aggregator, newskraft, local news, local news search, blog search
Um zu beschreiben, worum es dabei geht, würde ich jetzt gerne die Selbstdarstellung zitieren, leider ist das ganze noch so Beta, dass es keinen wiederverwertbaren Text gibt, also folgt die Beschreibung aus der Einladung:
Was ist Newskraft:
* ein regionales Bürgerjournalismusportal
* eine neue Sichtweise auf 210.000 regionale Blogs und 2.1 Millionen Blogartikel
* eine Lokalzeitung aus Blogbeiträgen
* eine Community
* ein RSS-Reader und RSS-Aggregator
Zur genaueren Abgrenzung solte erwähnt sein, dass Bürgerjournalismus nicht mit dem "Bild Leser-Reporter"-Ansatz verwechselt werden darf, es geht also nicht darum selber irgendwelchen beschissenen Fotos von C-Promis und Unfällen einzustellen. Vielmehr geht es hier um das Prinzip wie bei Yigg, Digg und Co, wenn es einen interessanten Blog gibt oder einen interessanten Artikel, darf ich einstellen und bewerten. Soweit also noch nicht viel Neues.
Die Sicht auf viele Blogs und Artikel ist auch nicht so neu, Technorati und ähnliche Dienste, auch deutsche gibt es ja auch schon. Interessant ist aber der begriff lokal. Wie das funktioniert erkläre ich gleich etwas genauer.
Community, RSS-Reader und RSS-Aggregator sind auch nix so Innovatives mehr, also bleibt das Thema lokal.
Und genau dieses lokal macht Newskraft anders. Warum?
Ein ausgefeilter Mechanismus, den ich jetzt nicht erklären möchte, weil es den Dienst ja einzigartig macht, sorgt dafür, dass aggregierte oder eingestellte Blogs und Beiträge einer (oder mehreren) deutschen Städten zugeordnet wird. Schreibt also irgendwer über die grandiosen Ergebnisse des FCC Jena, taucht dieser Artikel entsprechend auch bei der Stadt Jena auf. Und damit noch nicht genug, wie in klassischen Portalen oder auch Zeitungen sind News in der Regel auch thematisch einer bestimmten Kategorie zuzuordnen. Demzufolge sollte eben erwähnter Artikel nicht nur bei Jena, sondern auch bei Sport, im Idealfall bei Fussball gelistet werden.
Und genau an dieser Stelle wird Newskraft interessant für den Leser. Wer sich für Sport interessiert, liest oder abonniert den Sportteil, der Dresden-Fan liest den Lokalteil für Dresden und der Hertha-Fan abonniert den Sportteil von Berlin. Ganz großes Kino eigentlich, weil bisher genau diese Granularität gefehlt hat. Natürlich konnte ich bisher auch ein Blog(eintrag) entsprechend selber taggen und über Blogsuchmaschinen wiederfinden, möglicherweise auch noch andere Blogeinträge, die identisch getaggt wurden, den Fussballartikel, der nicht entsprechend getaggt wurde oder über das grandiose Fussballspiel in Weimar finde ich aber nicht obwohl das nur ein paar Kilometer weg ist, weil der Name Jena nicht auftaucht. Und auch hier will Newskraft helfen. Über entsprechende Google-Maps-Integration ist es möglich einen bestimmten Landstrich zu markieren, um alle News der Region (zu einen bestimmten Thema) zu finden.
Natürlich ist alles noch in der Closed Beta und ich warte schon eine Stunde auf die Bestätigungsmail meiner Anmeldung zur "Community", zu diesen Features kann ich also noch nix sagen. Sicherlich ist hier das übliche zu finden, ein Profil, die Bewertungen etc pp.
Und so schaut das ganze (momentan) aus:
Wer mehr wissen will, muss selber schauen oder bei Handelskraft / dotsource nachfragen. Die haben den Dienst nämlich an den Start gebracht.
Jetzt bleibt nur eine Frage: In welcher Kategorie und welcher Stadt wird dieser Artikel wohl zu finden sein? Und natürlich auch wann?
Technorati Tags: internet, news, news aggregator, newskraft, local news, local news search, blog search










