Zeit zum Kochen 6

Und mal wieder habe ich einen Samstag zum Kochen genutzt und diesmal alles gegeben. Fast 6 Stunden hat alles gedauert (also inklusive Kochzeit) und herausgekommen sind ein Hauptgericht und ein Nachtisch:

Mhhh, food
Schweinebraten mit Champignons und Reis. Klingt recht profan, hat aber ewig gedauert. Mit Kräutern, Salz und Pfeffer paniertes Schweinebratenfleisch in einem großen Topf scharf angebraten, mit Suppengrüngemüse, Zwiebel, Knoblauch und einem Apfel ergänzt und danach mit 'nem wirklich großen Schluck Wein (daher die dunkle Farbe an der Außenseite) und Brühe aufgefüllt. Und dann lange köcheln lassen. Als nur noch ein Drittel der Flüssigkeit da war, das Fleisch raus, die ganze restliche Pampe durch ein Sieb, die Champignons rein, mit einem Becher Creme Fraiche ergänzen und das Fleisch wieder rein. Wie ich den Reis gemacht habe schenke ich mir an der Stelle. Wichtig, nicht zu mageres Fleisch nehmen, weil sonst die Gefahr besteht, dass es trocken wird (ja, auch wenn es von Flüssigkeit umgeben ist). Man lobt sich ja nicht selber, aber das war echt Profiliga.

Mhhh, food
Hier habe ich versucht einen Kuchen nachzumachen, den ich in Frankreich gegessen habe. Dort hieß das ganze "Tarte aux poires chocolat-noisette", also Birnenkuchen mit Haselnüssen und Schokolade. Leider sahen alle Rezepte, die ich im Netz gefunden habe etwas anders aus, also habe ich etwas improvisiert.
Für den Bisquitboden eine normale Packung Löffelbisquit zu Mehl zerkleinern und mit geschmolzener Butter verrühren. Das ganze Zeug dann in eine Backform (ich habe mir extra an dem Tag noch eine Springform geholt). Nun zur Füllung bzw. dem Belag. Das Birnen, Haselnüsse und Schokolade drin waren, wusste ich noch, nur nicht wie ich es schaffen soll, dass das irgendwie zusammenhält und nicht als Crumble auf Bisquitboden endet. Ich habe mit für Streuselteig entschieden, also Mehr, Zucker und Butter weil es das einzige war wo ich wusste wie es geht ...
Also alle Zutaten in eine große Schüssel und verrührt: 2 Tafeln zerbröckelte Bitterschokolage, eine ordentliche handvoll ganzer Haselnüsse, eine Dose abgetropfte und etwas klein geschnittener Birnen sowie den Streuselteig (natürlich nicht in Einzelbestandteilen). Dann den ganzen Brei auf den Teig, etws festgedrückt und die restlichen Streusel oben drüber. Da ich nur einen Gasherd habe, sind die Streusel nicht golden geworden sondern weiß geblieben, der Kuchen stand aber rund 30 Minuten im Ofen. Mit Schlagsahne, Vanilleeis oder Vanillesoße ein absoluter Traum. Mahlzeit.
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Geschrieben von omega on 31 Januar, 2010 - 13:45
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Brühwurst ohne Einlage

Schon wieder sind 3 Wochen ins Land gegangen, ohne dass ich es geschafft habe, hier etwas niederzuschreiben. Aber irgendwie ist auch nichts passiert, dass nun unbedingt erwähnenswert gewesen wäre. Zumindest bin ich mir da recht sicher.
Egal, heute gibt es mal wieder etwas Berichtenswertes, ich mach mich nämlich gleich zur ersten Auslandsreise dieses Jahr auf. Ziel ist der Geburtsort der Lyoner.
Der logistische Teil ist diesmal etwas tricky, zumindest die Rückreise. Wenn ich es Donnerstag nicht innerhalb von 30 Minuten aus dem Flieger zum Bahngleis schaffe, wird die Rückfahrt nämlich nichts mehr. Es würde zwar eine Stunde später ein Zug gehen, der kommt ist City Night Line und den darf ich mit meinen Ticket nicht nutzen. Naja mal schauen, wie das klappt, die Alternativen sind Übernachtung in Frankfurt oder Mietwagen, je nachdem wie fit ich bin. Na dann sag ich schonmal Salut!
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Geschrieben von omega on 19 Januar, 2010 - 13:16
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Jahresabschluss 2009

So, zweiter Versuch, denn gestern Abend ist mir kurz vor dem Speichern der Rechner abgeschmiert. Deshalb wird es jetzt wohl nicht mehr ganz so ausführlich, aber ich gebe mein Bestes.
Also was gibt es für mich noch zu berichten, nachdem alle Fernsehsender bereits ihre Jahresrückblicke ausgestrahlt haben? Wohl nur persönlich Eindrücke und Erlebnisse, also los.
Erstmal war es das Jahr der Reisen. Noch nie war ich soviel dienstlich und auch privat unterwegs. Neben den schon obligatorischen Dienstreisen in Deutschland, Österreich und der Schweiz gab es in diesem Jahr eine ganze Menge weiterer Destinationen wie Schweden, Norwegen, Italien, Belgien, die Niederlanden aber auch Großbritannien, Zypern, Monaco und Frankreich und die Vereinigten Staaten mit San Francisco und San Diego. Insgesamt also 13 Länder (mein 15-Länder-Ziel habe ich also knapp verfehlt) und laut TriIt 72,749 km - das lässt sich doch echt sehen. Leider habe ich dabei meinen Vielfliegerstatus nicht geschafft, für Flüge innerhalb Europas gibt es nur 250 Meilen und die 2 Flüge in die USA haben nicht gereicht.
Kulturell hingegen war das Jahr relativ stabil, was die Statistiken auf last.fm zeigen, auch der vermehrte Einsatz meines Zune Players hat da nicht viel geändert. Auch literarisch gab es wenig neues, hauptsächlich Terry Pratchett und Andrzej Sapkowski. Filmtechnisch gab es auch wenig erwähnenswertes, bis auf Slumdog Millionaire kann ich mich an keine echten Kracher erinnern, leider waren trotz allen Tamtams und Vorschusslorbeeren Know1ng und 2012 nur enttäuschend. Dafür ab es spieletechnisch ein Highlight, dass wirklich Maßstäbe setzt: Assassin's Creed 2. Jetzt weiß ich wofür ich neben der Bluray-Funktion eine PS3 habe. Ein Mittelalterroman mit wilden Verschwörungen zum selber spielen. Unbedingt empfehlenswert!
Natürlich wurde auch dieses Jahr wieder viel gekochexperimentiert, wobei Hackfleisch neben asiatischer Küche (in der man natürlich auch Hackfleisch verarbeiten kann) der absolute Favorit geworden ist. Ein Hoch auf Hackfleisch!
Das HD-Zeitalter wurde dieses Jahr ebenfalls erfolgreich eingeleitet, das notwendige Zubehör steht bereit und nach und nach gibt es über Satellit auch entsprechende Angebote. Ärgerlich nur, dass wir in Deutschland bei diesem Thema noch so weit hinterher sind, die Aufenthalte in den USA haben mich da schon sehr verwöhnt.
Was bleibt sonst noch so über das fast vorbeie Jahr 2009 zu berichten? Ich habe das erste Mal den Weihnachtsmann gespielt, ich habe den Abwrackprämienwahn mitgemacht und tatsächlich hat das alles geklappt, ich bin Laptop-technisch von Dell Latitude auf ein HP EliteBook umgesattelt und mehr als zufrieden. Auch als Werktätiger hatte ich ein recht erfolgreiches Jahr, neben dem Senior im Titel gab es das ein oder andere erfreuliche Ereignis, an dem ich mitarbeiten durfte, was mich natürlich mehr als freut. Insgesamt also ein recht nettes Jahr, ich würde mal als Gesamtwertung sagen.
Bleibt zu hoffen, dass 2010 nicht komplett dagegen abkackt und es wieder ein paar schöne Erinnerungen gibt, die ich in genau einem Jahr niederschreiben kann.

Dann also der Familie, allen Freunden, Bekannten, Kollegen und Lesern viel Glück und Erfolg im neuen Jahr!
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Geschrieben von omega on 31 Dezember, 2009 - 14:51
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Global E-Commerce Summit in Monaco

Manchmal hat man etwas mehr Glück bei der Personaleinsatzplanung für Messen und Kongresse und dann gibt es schon mal etwas exklusivere Veranstaltungsorte als München oder Wiesbaden. Diesmal hatte ich Glück und es ging zur Global E-Commerce Summit in Monaco. Exzellentes Programm, unglaublich professionelle Umsetzung, wirklich viele interessante und nette Menschen ... und natürlich ein grandioser Rahmen.
Auch bei der Auswahl des Hotels hatte ich großes Glück, im Monte Carlo Bay Hotel würde ich unter normalen Umständen wohl nie übernachten. Und obwohl Monaco ein unglaublich dicht besiedeltes Stückchen Erde ist, bekommt man in dieser Hotelanlage nix davon mit. Alles unglaublich großzügig gestalltet, von den Zimmern bis zum großen Außenpool. Und als weiteren Nebeneffekt gab es mit der goldenen Zimmerkarte auch kostenfreien Zutritt zu allen Casinos der Stadt.
Glücklicherweise hatte ich nach der Veranstaltung noch einen Abend und einen halben Tag, um mal ganz entspannt ein wenig bummeln zu gehen. Wirklich ein verrückter Ort, viel Geprotze natürlich mit dicken Autos und Jachten aber traumhaft schön und echt nettes Wetter, wenn man gerade auch dem herbstlichen Deutschland kommt. Nur an die Preise muss man sich erst gewöhen. Tatsächlich habe wir wirklich einen Lokal gefunden, in dem das Glas Bier nur 6 Euro gekostet hat, aber auch 13 Euro waren kein Problem. Aber so ein Bier im Cafe de Paris kann man sich schon mal geben.
Aber nochmal zurück zur Veranstaltung. Natürlich war an Ausstellern und Besuchern (fast) alles dabei, was wichtig ist und so konnte man die Zeit gut für den ein oder anderen Plausch nutzen. Auch von der Qualität der Vorträge war ich positiv überrascht, das Thema Eigenwerbung hat sich in Grenzen gehalten und es wurde wirklich über spannende Themen geredet.
Mal schauen, wohin mich die nächste Veranstaltung verschlägt, aber so außergewöhnlich wird es in Kürze wohl nicht wieder ...
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Geschrieben von omega on 3 November, 2009 - 17:55
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Nachlese Versandhandelskongress 2009 und Mail Order World

Klassentreffen trifft es wohl am besten. Kaum Gesichter, die man noch nicht kennt, mehr oder weniger die selben Aussteller, vorzugsweise an den selben Standplätzen, damit man sich nicht neu orientieren muss. Naja, sowas muss ja auch nicht immer schlecht sein, da muss man nicht so lange suchen, wenn man schauen will, wie sich die restlichen Marktbegleiter so präsentieren. Eye-wink
So richtig viel Neues gab es für mich aber leider nicht, dafür ist der Versandhandel wohl noch nicht innovativ genug. Also vielleicht gab es was Neues, aber dann ist es an mir vorübergegangen. Ein paar Vorträge waren tatsächlich interessant, aber manche haben alles falsch gemacht, was man an einem Vortrag falsch machen kann. Erstmal schön Death by Corporate Overview, danach schön Phrasen dreschen und zum Schluss nochmal erzählen, warum das beim eigenen Unternahmen alles so toll ist. Am liebsten hätte ich wirklich mal in einen solchen Vortrag reingeschrien, dass ich kein Bock auf 30 Minuten Eigenwerbung habe. Naja, das macht man aber nicht, also hab ich mir meinen Teil gedacht und auf Durchzug geschaltet.
Ein echtes Highlight war aber mal wieder die Gala-Veranstaltung am Vorabend, alleine schon aufgrund des Caterings - das Essen war echt verdammt lecker. Auch lecker war es in der BoumBoumBar. Afrikanisches Essen, saufreundliche Menschen und eine riesige Cocktailkarte. Unbedingt empfehlenswert!
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Geschrieben von omega on 8 Oktober, 2009 - 18:10
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Flucht nach Zypern

Nach viel Rumgereise, Stress und Arbeit war vor knapp 2 Wochen soweit, ich war mehr als urlaubsreif. Und da ich bisher nicht wirklich viel vom Sommer hatte, war ein Urlaubsland fällig, in dem es definitiv noch Sommer ist. Nach gründlichem Studium der Wetterkarte und aussortieren aller Länder, in denen ich schon war oder die für eine Woche einfach zu weit weg lagen, blieb Zypern übrig. Warum nicht, nach locker über 30°C tagsüber, die Wassertemperatur nur wenig darunter - klang perfekt. Also noch schnell ein Hotel und Flug gesucht und das erste Mal überhaupt online einen Urlaub gebucht. Hat nebenbei wirklich gut funktioniert, auch wenn aufgrund der Zeitknappheit die Unterlagen nicht mehr geschickt werden konnten und ich alles am Flughafen in Empfang nehmen musste. Egal, ein Erfahrungsbericht über online Urlaub buchen ist ja auch nicht das Thema.
Zypern also ... Donnerstag früh ging es von Jena zum Flughafen Leipzig und dann direkt nach Paphos. Ich hatte mich extra für die westliche Seite der Insel entschieden, da der Osten doch eher touristisch geprägt hat und außer schönen Stränden nicht viel in unmittelbarer Nähe zu bieten hat. Und die Entscheidung war genau richtig. Sogar bei Hotel hatte ich Glück. Etwas außerhalb der Stadt, dafür ruhig und idyllisch zwischen Meer und Bananenplantagen gelegen. Da es ja nicht mehr Hochsaison war, musste ich so schon keine vollen Hotels und nervige Familien ertragen, als netten Bonus gab es in diesem Hotel keine weiteren Deutschen, also auch kein Genörgle. Der Rest waren ausnahmslos Engländer, aber da habe ich ja ohnehin keine Probleme mit.
Mit dem Bus waren es knapp 15 Minuten in die Stadt und da gibt es mit dem Markt, dem Hafen und den Ausgrabungsstätten eine ganze Menge zu sehen. Trotzdem hat man sich natürlich noch eine Inselrundfahrt mit den Highlights, die man gesehen haben muss, gegönnt. Felsen der Aphrodite, Troodosgebirge, Nikosia, eine ganze Menge alter Kirchen und Klöster wurden natürlich genauso angeschaut wie der einzige Zoo auf ganz Zypern.
Die Abende im Hotel waren auch immer ganz lustig, die englischen Reiseveranstalter haben sich nicht lumpen lassen und jeden Tag bis Mitternacht Programm gemacht inklusive extra aus UK eingeflogener Bands, Künstler und Zauberer.
Das absolut beste war aber tatsächlich das Wetter und die unglaublich entspannten Inselbewohner. In seiner gesamten Geschichte wurde Zypern so oft von so vielen Völkern besetzt, erobert und wieder befreit, das man sich als Tourist dort sehr wohl fühlen kann und nicht wie an anderen Orten als ein laufendes Portemonnaie.
Jedenfalls bin ich jetzt erstmal sehr entspannt und sehe dem wohl wieder sehr stressigem Herbst mit all seinen Messen und Kongressen und dem Weihnachtsgeschäft gelassen entgegen. Also Zypern = unbedingte Reiseempfehlung!
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Geschrieben von omega on 4 Oktober, 2009 - 15:30
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Lebenszeichen

Eigentlich kann ich mich ja nicht beschweren. Die Arbeit macht Spaß, ich komme ab und an auch etwas herum, aber der letzte Monat war schon ziemlich anstrengend. Aber das soll kein Gejammer werden, sondern nochmal ein kurzer Abriss der letzten Ereignisse.
Das absolute Highlight war wohl mit Abstand mein erster Trip nach San Francisco. Leider dienstlich, dafür eine ganze Woche inklusive Wochenende. In der Woche selber hab ich außer Meetings und Hotels nicht wirklich viel gesehen, dafür hat aber das Essen entschädigt. Ich habe ja einen sehr großen Faible für Fast Food und in so einem Fall sind die USA ja quasi das Mekka. Leider konnte ich nicht alle Ketten testen, die mich schon immer mal interessiert haben, aber die wichtigsten waren dabei. Und auch dort ist McDonalds klar der Schlechteste von allen. In-n-Out fand ich prima, weil es echt simpel ist und nicht so kompliziert wie Subway, Jack in the Box war sehr lecker aber mit Abstand die besten Burger gab es bei Carl's Jr.. Die lustigsten Fernsehspots hatte aber trotzdem Jack in the Box, wie der folgende Clip vielleicht zeigt:

Und Burritos liebe ich. Und irgendwie mag ich auch Root Beer. Und die ganzen Soft Drinks sowieso, obwohl es mit High Fructose Corn Sirup als Zuckerersatz schon etwas komisch schmeckt. Besonders wenn man das ganze in Fast Food Restaurants mit Wasser und Sirup zusammengemischt bekommt. Das Wasser dort schmeckt ob der vielen Zusätze schon etwas seltsam.
Und dann war da noch der obligatorische Stadtbummel. Und wenn ich sage, ich habe mir fast alles angeschaut, dann ist das wirklich nicht untertrieben. Ich war fast das komplette Wochenende auf den Beinen und habe mir alles angeschaut, was irgendwie zu erlaufen war inklusive der Golden Gate Bridge. Leider hab ich das Wetter dort völlig über- und dann unterschätzt und so hat der erste Tag mit einem ziemlichen Sonnenbrand geendet. Allerdings nur im Gesicht. Aufgrund der doch recht niedrigen Temperaturen für Kalifornien (zumindest habe ich etwas anderes erwartet), der direkten Lage am Meer und dem fast allgegenwärtigen Nebel hatte ich zwar einen Pullover an, aber keine Kopfbedeckung. Und die Sonne, die da war, hat doch gereicht. Egal, es war wirklich schön. Auch die Lage des Hotels direkt in Fischerman's Warf war eine absolute Punktlandung. Direkt im Spaßviertel und alle coolen Sachen irgendwie in Laufreichweite. Bilder werde ich in einem separaten Beitag nachreichen.
Leider war die Zeit in Deutschland nach dem kurzen Aufenthalt in den USA ziemlich stressig aufgrund vieler Nacharbeiten und Folgetermine, die aufgrund der Zeitverschiebung in der Regel für mich ungünstig lagen. Und das hat dann irgendwie dazu geführt, dass ich die letzten Tage (zu) viel gearbeitet habe und keine Zeit mehr hatte zu schreiben.
Aber das Beste: seit heute habe ich richtig Urlaub. Und den nutze ich schnell noch mal für etwas Sommer, Sonne, Strand und Erholung. Ab Morgen bin ich erstmal für eine Woche in Zypern, bevor dann die Messezeit so richtig losgeht und der Stress wieder etwas größer wird auf Arbeit.
Also nicht wundern, wenn es jetzt wieder eine Woche nix zu lesen gibt, aber irgendwann finde ich schon wieder mehr Zeit. Zumindest glaube ich fest daran ... Technorati Tags: , , , , , ,
Geschrieben von omega on 16 September, 2009 - 19:55
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Zeit zum Kochen 5

Ja, ich müsste eigentlich wirklich mal wieder was richtiges schreiben, aber momentan ist soviel zu tun, dass es nur zum Dokumentieren des Gekochten reicht. Einen Monat noch und dann ist endlich ausgedehnter Urlaub angesagt. Für den Moment aber zurück zum Essen und geschaut, was es so alles gab:
Mmmh, Food
Bandnudeln mit Schrimps, Lauchzwiebeln und Kokos-Sause.
Mmmh, Food
Albondigas mit Tomatensauce und Reis.
Mmmh, Food
Schweinemedaillons mit Röstkartoffeln und Zucchini.
Mmmh, Food
Rinderfitelsteak mit Röstkartoffeln.
Mmmh, Food
Fajitas.
Mmmh, Food
Und zur Krönung gab es heute mal so eine Art Beef Wellington, allerdings mit Schweinefilet als Stelle von Rinderfilet. Und zum ultimativen Gepose natürlich mit gänzlich überflüssigen Verzierungen.
Mmmh, Food
Neben dem Filet im Blätterteig, das nach dem Schneiden leider nicht mehr so perfekt aussah, gab es dann noch selbstgemachte Knödel.
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Geschrieben von omega on 2 August, 2009 - 15:12
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Zeit zum Kochen 4

Und da hätten wir mal wieder die Rubrik Essen zum Wochenende. Also mal schnell auf den Speiseplan der letzten Wochen geschaut:
Mmh, Food
Schweinecurry mit Creme Fraiche (weil Sommer und es schmeckt so nicht man ganz so schwer).
Mmh, Food
Gefüllte Hackfleischroullade mit gedünsteten Frühlingszwiebeln, Käse-Kartoffelbrei und Pilzcreme.
Mmh, Food
Da hab ich mich mal wieder an Sushi probiert. Klar, optisch bin ich ganz weit weg von dem, was man in Restaurants bekommt, aber solange es meiner Guten schmeckt ist das egal. Ich selber mag Sushi ja nicht so, aber es soll wohl gut geschmeckt haben. Nur das ich dafür knapp 3 Stunden in der Küche stehen muss, war etwas anstrengend.
Mmh, Food
Lachfilet mit Curry-Kokoskruste, dazu Orangen-Creme Fraiche-Sauce und Wildreis - das war ein Gedicht.
Mmh, Food
Schweineroullade gefüllt mit einer Farce aus Kalbfleisch, Kräutern und Frischkäse, dazu Kuskus und Waldpilzsauce.
Mmh, Food
Und mal wieder ganz klassisch: Burgernight.
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Geschrieben von omega on 5 Juli, 2009 - 18:59
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Kurztrip nach England

Montag bis Mittwoch war ich nach längerer Zeit mal endlich wieder in England. Im Unterschied zu anderen freue ich mich ja wirklich darüber und so war es auch diesmal. Entspannt am Montag morgen nach Frankfurt und von dort direkt nach Manchester. Diesmal war die Unterkunft in Leeds im The Met, also sehr zentral gelegen. Um dort hinzukommen, ging es vom Flughafen in einem spiegelverkehrten Auto knapp 1 Stunde durch den Norden Englands - landschaftlich vielleicht nicht Mainstream, aber mir gefällts wirklich.
Und dann ging es auch schon auf Suche nach was zu essen und trinken. Fündig geworden sind wir im J.D. Wetherspoon Becketts Bank. Unglaublich große Auswahl an Bieren und echt unschlagbare Preise. So billig kann man nicht mal in Jena weggehen. Beispielsweise gab es das 10oz Steak + Getränk für 7,95 GBP.
J.D. Wetherspoon Becketts Bank Deals
Am nächsten Tag war dann erstmal Arbeit angesagt und dannach noch ein wenig Sightseeing. Zuerst stand Essen im Becketts Bank an und danach ins Flares, eine echt großartige 70er Jahre Disco mit allem was dazu gehört, also Millionen Spiegelkugeln, leuchtender Tanzfläche und Bärten für 1,50. Und auch hier unschlagbare Preise, ein Cocktail für 2 GBP. Danach ging es ins Cockpit, einem echt geilen Club untereiner Zugbrücke. Jeden Abend irgendwelche Konzerte und danach echt laut Party. Und auch hier hat das Bier nicht mehr als 2 GBP gekostet.
The Cockpit
Und dann kam das absolute Highlight des Abends. Schon am vorherigen Tag sind uns eine ganze Menge Limousinen und Hummer aufgefallen, die ab dem frühren Abend durch die Stadt patroulieren und Leute aufsammeln. Und weil wir wi4rklich gut gelaunt waren und noch nicht müde sind wir in den Hummer eingestiegen. Liebe Kinder, sowas niemals selber nachen!!! Lange Rede kurzer Sinn, gefahren wurde man in die Silks Gentlemen's Lounge. Das allörtliche Rauchverbot hat uns gerettet und wir konnten uns ganz schnell wieder verkrümeln. Naja, zumindestens sind wir mal Hummer gefahren.
Und mehr oder weniger war das schon wieder der ganze Englandaufenthalt. Am nächsten Morgen zurück nach Manchester zum Flughafen, Trotz eines brutalen Staus aufgrund eines Unfalls haben wir es gerade noch so pünktlich zum Boarding geschafft, dann saßen wir aber 2 ereignislose Stungen im Flieger, weil der Seitzug der Gangway gerissen ist und der ganze Apparat wieder ins Flugzeug geklatscht ist und sich nicht mehr hat bewegen lassen. Nach einem erfolglosen Reparaturversuch hat man sich entschlossen 2 neue Seilzüge einzubauen und nach einem kurzen Check, ob der Flieger überhaupt noch heile ist, konnte es endlich zurückgehen.
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Geschrieben von omega on 26 Juni, 2009 - 18:24
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