Angespielt: RPG und Action-Adventure
Da ich nicht wie fast der gesamte Freundes- und Bekanntenkreis mit Nachwuchs zu tun habe - und nein, ich bin glücklich mit meiner Entscheidung das nicht auch zu tun - kann ich ab und an etwas meiner Freizeit ans Daddeln abtreten. Und momentan lohnt es sich tatsächlich, weil eine ganze Menge Spiele in den letzten Wochen und Monaten rausgekommen sind, die einen genaueren Blick lohnen. Und das habe ich mal gemacht, weil ich a) aufgrund persönlicher Umstände einige Neuerscheinungen geschenkt bekommen habe und b) der momentane Wechselkurs zum Pfund, die generell etwas günstigeren Preise für Spiele und mein letztlicher Aufenthalt dort ebenfalls mir die ein oder andere Glitzerscheibe eingebracht hat. Und da Shooter und Echtzeitstrategiespiele nicht so mein Fall sind, bin ich bei dem geblieben, was ich mag: RPG und Action-Adventure. Und ganz genau sind das in diesem Post: Assassin's Creed 2, Darksiders, Dragon Age und Drakensang: Am Fluss der Zeit.

Das Interesse an Assassin's Creed 2 - den ersten teil habe ich nie gespielt - kam eigentlich nur durch die massive PR und die wirklich garndios ausschauenden Trailer vor der Veröffentlichung. dann hatte ich es endlich zu Weihnachten für die PS3, eingelegt und erstmal war komisch, weil ich gedacht hatte es spielt im 15. Jahrhundert und dann finde ich mit in irgendeinere fabrikhalle wieder. Aber das war Teil der Story, die ich bis zum Schluss nicht ganz verstanden habe (vielleicht hätte man dafür den ersten teil spielen müssen?) aber das tat dem genzen auch keinen wirklichen Abbruch, denn das Spiel war deutlich besser als erwartet. Ich würde sogar soweit gehen, das es - zumindest für mich persönlich - ein Meilenstein in der Spielewelt ist. Geile Story (also abgesehen von der äußeren Jetztzeit-Hülle), die quasi ein Mittelalter-Krimi-Roman zum selber spielen ist, geniale Grafik, viel zu sehen und entdecken, nette Rätsel und natürlich auch ein paar ziemlich geile Moves beim - naja, assassinen halt. Was etwas nervt ist allerdings der "100% uncut" Aufkleber auf der Hülle und dann gibt es nirgends auch nur einen Tropfen Blut zu sehen - manchmal ist die USK/FSK wirklich nur lächerlich. Nichtsdestotrotz ein wirklich geniales Spiel, absolute uneingeschränkte Kaufempfehlung:





Nach dem ersten Teil, den ich eigentlich viel mehr erwartet hatte als DSA-Fan kam nun (schon wieder) ein Teil raus, nämlich am Fluss der Zeit. Keine Frage, geniale Grafik, wo tatsächlich noch mal eine ganze Schippe drauf gepackt wurde, nette Rätsel und Quests, mehr Möglichkeiten als im letzten Teil, aber lieber hätte ich noch etwas auf einen zweiten Teil gewartet. So zeitgleich mit Dragon Age ist irgendwie blöd und deswegen muss Drakensang warten bis ich mit DAO fertig bin. Gesamtwertung also später. Was ich aber dennoch jetzt schon sagen kann, egal wie technisch brillant beide neuen DSA Teile auch sein mögen und wie sehr ich (zumindest beim ersten Teil) auf das Release gewartet habe, der beste Teil auch nach all diesen Jahren ist (und bleibt bis auf weiteres) Schicksalsklinge.

Als ich das erste mal was von DOA gehört habe, war ich hin und weg und habe wirklich gespannt auf das Releasedatum gewerten und es hat sich gelohnt. Mal wieder ein grandioses RPG aus dem Hause Bioware (was ja schon per se ein Qualitätssiegel für RPGs ist), das zu keinen Zeitpunkt enttäuscht. Gute Story, nette Charaktere, die sich auch mal untereinander zoffen und uneins sind, ein gängiges Kampfsystem, ausgewogene Kämpfe mit durchaus heftigen Bossfights, aktezptable Anzahl an Items und Upgrades, ein leicht verständliches Charakter-Level-System und natürlich brillante Grafik. Wie gesagt, bisher habe ich keinen Kritikpunkt gefunden. Wenn ich überhaupt etwas negatives finden soll, dann das Reisesystem. Eine offene Welt wie in Oblivion hätte schon was, aber anyway, das Spiel passt so wie es ist, und daher:





Gerade frisch angefangen, das Spiel selber hab ich für knapp 17 GBP in UK gesehen, konnte also nicht nicht kaufen. Grafik - ist absoluter Hammer, wobei die Steuerung etwas nervt weil teilweise überfrachtet mit Tastenkombinationen die man sich merken muss und dann gibt es nichtmal einen Schnelllaufmodus, nur einen kurzen Sprint (der auf längeren Strecken gefühlt langsamer ist als das gemächliche Standardlaufen). Die Fights sind dafür wirklich groß, Hacken vom Allerfeinsten im absolut passenden Setting aus Umgebung, Charakteren, Gegnern, Bossen, Sound, Musik und Stimmung. nur der Schwierigkeitsgrad ist teilweise schon ordentlich, bisher nicht frustrierend, aber durchaus fordernd, seien es Bossfights oder Rätsel. Solides Spiel mit fantastischer Grafik und gelungenem Setting:




Technorati Tags: gaming, games, PS3 games, PC games, RPG, review, Drakensang, Dragon Age, Assassin's Creed, Darksiders

Das Interesse an Assassin's Creed 2 - den ersten teil habe ich nie gespielt - kam eigentlich nur durch die massive PR und die wirklich garndios ausschauenden Trailer vor der Veröffentlichung. dann hatte ich es endlich zu Weihnachten für die PS3, eingelegt und erstmal war komisch, weil ich gedacht hatte es spielt im 15. Jahrhundert und dann finde ich mit in irgendeinere fabrikhalle wieder. Aber das war Teil der Story, die ich bis zum Schluss nicht ganz verstanden habe (vielleicht hätte man dafür den ersten teil spielen müssen?) aber das tat dem genzen auch keinen wirklichen Abbruch, denn das Spiel war deutlich besser als erwartet. Ich würde sogar soweit gehen, das es - zumindest für mich persönlich - ein Meilenstein in der Spielewelt ist. Geile Story (also abgesehen von der äußeren Jetztzeit-Hülle), die quasi ein Mittelalter-Krimi-Roman zum selber spielen ist, geniale Grafik, viel zu sehen und entdecken, nette Rätsel und natürlich auch ein paar ziemlich geile Moves beim - naja, assassinen halt. Was etwas nervt ist allerdings der "100% uncut" Aufkleber auf der Hülle und dann gibt es nirgends auch nur einen Tropfen Blut zu sehen - manchmal ist die USK/FSK wirklich nur lächerlich. Nichtsdestotrotz ein wirklich geniales Spiel, absolute uneingeschränkte Kaufempfehlung:






Nach dem ersten Teil, den ich eigentlich viel mehr erwartet hatte als DSA-Fan kam nun (schon wieder) ein Teil raus, nämlich am Fluss der Zeit. Keine Frage, geniale Grafik, wo tatsächlich noch mal eine ganze Schippe drauf gepackt wurde, nette Rätsel und Quests, mehr Möglichkeiten als im letzten Teil, aber lieber hätte ich noch etwas auf einen zweiten Teil gewartet. So zeitgleich mit Dragon Age ist irgendwie blöd und deswegen muss Drakensang warten bis ich mit DAO fertig bin. Gesamtwertung also später. Was ich aber dennoch jetzt schon sagen kann, egal wie technisch brillant beide neuen DSA Teile auch sein mögen und wie sehr ich (zumindest beim ersten Teil) auf das Release gewartet habe, der beste Teil auch nach all diesen Jahren ist (und bleibt bis auf weiteres) Schicksalsklinge.

Als ich das erste mal was von DOA gehört habe, war ich hin und weg und habe wirklich gespannt auf das Releasedatum gewerten und es hat sich gelohnt. Mal wieder ein grandioses RPG aus dem Hause Bioware (was ja schon per se ein Qualitätssiegel für RPGs ist), das zu keinen Zeitpunkt enttäuscht. Gute Story, nette Charaktere, die sich auch mal untereinander zoffen und uneins sind, ein gängiges Kampfsystem, ausgewogene Kämpfe mit durchaus heftigen Bossfights, aktezptable Anzahl an Items und Upgrades, ein leicht verständliches Charakter-Level-System und natürlich brillante Grafik. Wie gesagt, bisher habe ich keinen Kritikpunkt gefunden. Wenn ich überhaupt etwas negatives finden soll, dann das Reisesystem. Eine offene Welt wie in Oblivion hätte schon was, aber anyway, das Spiel passt so wie es ist, und daher:






Gerade frisch angefangen, das Spiel selber hab ich für knapp 17 GBP in UK gesehen, konnte also nicht nicht kaufen. Grafik - ist absoluter Hammer, wobei die Steuerung etwas nervt weil teilweise überfrachtet mit Tastenkombinationen die man sich merken muss und dann gibt es nichtmal einen Schnelllaufmodus, nur einen kurzen Sprint (der auf längeren Strecken gefühlt langsamer ist als das gemächliche Standardlaufen). Die Fights sind dafür wirklich groß, Hacken vom Allerfeinsten im absolut passenden Setting aus Umgebung, Charakteren, Gegnern, Bossen, Sound, Musik und Stimmung. nur der Schwierigkeitsgrad ist teilweise schon ordentlich, bisher nicht frustrierend, aber durchaus fordernd, seien es Bossfights oder Rätsel. Solides Spiel mit fantastischer Grafik und gelungenem Setting:





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Alles eine Frage der Technik? Volldeppen!
Was für ein Haufen von unfähigen Flachpfeifen. Groß Werbung im Fernsehn und nicht mal dafür sorgen, das der beschissene Shop richtig funktioniert.

Die Preise sind mit 4,99 pro Album wirklich verlockend, aber so werden die Blindgänger von MSH wohl genauso scheitern, wie mit allem anderen was sie im Bereich E-Commerce versucht haben.

Scheiß Versager
Technorati Tags: MSH, Saturn, Media Saturn, online shop, quality, fail, download shop

Die Preise sind mit 4,99 pro Album wirklich verlockend, aber so werden die Blindgänger von MSH wohl genauso scheitern, wie mit allem anderen was sie im Bereich E-Commerce versucht haben.

Scheiß Versager
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Erfahrungsbericht Online-Shopping: EMP vs. Nuclear Blast
Ich hab ja gerade mal wieder eine Woche frei und etwas Zeit (leider bisher sinnlos mit einer Erkältung vergeudet), also möchte ich etwas der vielen Zeit für einen kurzen Erfahrungsbericht nutzen. Was ich mir so für Musik anhöre, dürfe bekannt sein und ebenso müsste klar sein, dass ich in Mediamarkt & Co. mit diesem Musikgeschmack echt verloren bin. Wenn ich schon sehe, dass die teilweise Indie und Heavy in ein Regal stellen ... *kopfschüttel*
Aber glücklicherweise gibt es ja das Internet und eine ganze Menge an Shops, die da definitiv etwas spezialisierter sind. Und zwei von denen hab ich mir mal etwas genauer angeschaut.
Bei beiden wurde ein ähnlicher Warenkorb zusammengestellt (T-Shirts, CD bzw. DVD und noch irgendein anderes Teil). Alles war laut Aussage des Shops auf Lager und sofort lieferbar, beide Bestellungen gingen am Samstag gegen 16:30 Uhr mit dem finalen Bestätigen-Button an die Händler und dann lief die Zeit für die letzte Wertung, die Geschwindigkeit. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich natürlich schon das ein oder andere notiert gehabt und ohne große Vorworte erstmal das komplette Ergebnis.
Jetzt aber mal etwas genauer auf die einzelnen Punkte geschaut und natürlich auch die ein oder andere Erläuterung zur Bewertung:
Angebot
Beide mir der selben Bewertung, obwohl es schon große Unterschiede gibt. EMP ist reiner Händler, NB ist ein Plattenlabel mit Online-Shop und das zeigt sich vor allem beim Umfang des Angebotes. EMP ist von Musik bis Fashion recht breit aufgestellt, Bei Nuclear Blast steht primär das Angebot um die eigenen Künstler im Vordergrund. Deshalb gibt es neben dem Band-Merchandizing eine ganze Menge Infos zu den Bands, Konzertkarten ... Also nicht ganz so breit, dafür wesentlich tiefer. Gleichstand.
Usability
Als reiner Händler hat EMP sicherlich mehr Erfahrung in der zielgruppengerechten Gestaltung eines Shops, anders ist das Abschneiden von NB nicht zu erklären. Usability gibt es dort eigentlich nicht. Keiner vernünftige Darstellung von Variationen in Artikellisten, kein logisches Bedienkonzept, grundsätzlich alphabetische Sortierung. Wenn ich ehrlich bin, habe ich vorher alles im Katalog zusammengesucht und in die Schnellbestellmaske eingetippt. EMP ganz klar in Führung mit relativ viel Einstiegspunkten ins Angebot (über Marke, Filternavigation ...).
Suche
Selbes Fazit wie bei Usability. NB ist auch hier wirklich schlecht, nicht mal kleine Tippfehler werden erkannt. EMP baut mit fehlertoleranter Suche und ASN die Führung weiter aus.
Navigation
Spätestens bei diesem Punkt liegt EMP unaufholbar vorne.
Produktdetailseite
Auch hier zeigt sich wieder, wer echter Händler ist. Wesentlich übersichtlicher bei EMP mit besseren Produktabbildungen, teilweise Hörproben. Der einzige Vorteil bei NB ist, dass alle Variationen des Artikels schön auf einen Blick dargestellt werden, also die CD, die LP, das T-Shirt zum Album, der Aufnäher ...
Personalisierung
Bei beiden gibt es nur den Klassiker Kunden die das, haben auch das ... Gleichstand bei diesem Punkt, aber EMP weiter in Führung.
Kundenbindung und Community
Hier präsentieren sich beide sehr anständig. Angefangen bei den schönen Blätterkatalogen bzw. Magazinen, die es als Kunde regelmäßig gibt, über Online-Niederlassungen bei MySpace, Facebook und Twitter sind beide bemüht ihre Zielgruppe mit Updates zu versorgen. Klar, als Label ist NB noch auf anderen Plattformen wie Youtube oder last.fm unterwegs, dafür geht EMP mit dem etwas professionellerem Umgang mit diesen Plattformen sowie dem shopinternen Bonussystem weiter in Führung.
Checkout
In beiden Fällen recht geradlinig, störend bei NB die Beschränkung der Adressfelder. Eine zusätzliche Eingabe von Informationen wie Firmenname zur Lieferadresse ist nicht wirklich möglich und gibt Punkteabzug. Und auch hier kommt die schlechte Usability bei NB zu tragen. Ist man gerade nicht im Shop-Teil der Seite sucht man den Warenkorb vergeblich ... noch mehr Vorsprung für EMP. Zahlungsarten
EMP: fein (Kreditkarte, Nachnahme, Sofortüberweisung, Paypal, Vorkasse und Bonuspunkte) NB: gerade so das Minimum (Kreditkarte, Nachnahme und Vorkasse) Ja, um Zahlungsausfälle zu minimieren ist das schon fein - aus Händlersicht - aber wär NB nicht NB, ich würde nicht bestellen.
Preis
Erstmalig ein Stich für NB. Die CDs sind teilweise wesentlich preiswerter, viele Merchandizing-Sachen wie Shirts erscheinen mir auch günstiger. Dafür ist aber wie schon erwähnt das Sortiment etwas kleiner.
Versandkosten
In beiden Fällen wirklich fair (3,95 bei EMP, 3,50 bei NB) ab 75 bzw. 100 sogar kostenfrei (bei NB gibt es dann sogar noch eine CD gratis oben drauf). Lieferung
Der letzte Punkt der Bewertung und auch hier liegt EMP etwas vorne. Wie gesagt wurden beide Bestellungen zur selben Zeit aufgegeben, das Paket von EMP war am Dienstag da (also 2 Werktage), das von NB erst am Mittwoch. Die Verzögerung ist sicherlich durch die von mir gewählte Zahlungsart zu erklären (Vorkasse), aber unter normalen Umständen (z.B. ich kenne NB nicht), hätte ich gar nicht bestellt.
Gesamtwertung
EMP macht eigentlich alles richtig, noch etwas mehr Persoalisierung im Shop und ich hätte keinen wirklichen Grund zu meckern.
NB macht bis auf das Sortiment eigentlich alles falsch. Schlechte Usability, zu wenig Zahlungsoptionen, ohne separaten Katalog eigentlich nicht nutzbar. Trotzdem, manchmal helfen andere Faktoren darüber hinweg. Wie bespielsweise mein Musik-Regal, das zu großen Teilen mit Scheiben von NB bestückt ist, oder die Künstler, die bei NB unter Vertrag sind und die coolen Special-Editions die es dort manchmal gibt. Trotzdem, eine vernünftige Online-Strategie kann nicht schaden. Natürlich helfe ich da auch gerne ...
Technorati Tags: shopping, e-commerce, online shopping, EMP, Nuclear Blast, niche player, shopping experience, self-experiment, usability, test report
Aber glücklicherweise gibt es ja das Internet und eine ganze Menge an Shops, die da definitiv etwas spezialisierter sind. Und zwei von denen hab ich mir mal etwas genauer angeschaut.
Bei beiden wurde ein ähnlicher Warenkorb zusammengestellt (T-Shirts, CD bzw. DVD und noch irgendein anderes Teil). Alles war laut Aussage des Shops auf Lager und sofort lieferbar, beide Bestellungen gingen am Samstag gegen 16:30 Uhr mit dem finalen Bestätigen-Button an die Händler und dann lief die Zeit für die letzte Wertung, die Geschwindigkeit. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich natürlich schon das ein oder andere notiert gehabt und ohne große Vorworte erstmal das komplette Ergebnis.
| EMP | NB | |
|---|---|---|
| Angebot | ++ | ++ |
| Usability | ++ | ø |
| Suche | ++ | ø |
| Navigation | ++ | ø |
| Produktdetailseite | ++ | + |
| Personalisierung | + | + |
| Kundenbindung und Community | +++ | ++ |
| Checkout | ++ | + |
| Zahlungsarten | +++ | + |
| Preis | ++ | +++ |
| Versandkosten | ++ | ++ |
| Lieferung | ++ | + |
| Gesamtwertung (von max. 36 Punkten) | 25 (69,4%) | 14 (38,8%) |
Jetzt aber mal etwas genauer auf die einzelnen Punkte geschaut und natürlich auch die ein oder andere Erläuterung zur Bewertung:
Angebot
Beide mir der selben Bewertung, obwohl es schon große Unterschiede gibt. EMP ist reiner Händler, NB ist ein Plattenlabel mit Online-Shop und das zeigt sich vor allem beim Umfang des Angebotes. EMP ist von Musik bis Fashion recht breit aufgestellt, Bei Nuclear Blast steht primär das Angebot um die eigenen Künstler im Vordergrund. Deshalb gibt es neben dem Band-Merchandizing eine ganze Menge Infos zu den Bands, Konzertkarten ... Also nicht ganz so breit, dafür wesentlich tiefer. Gleichstand.
Usability
Als reiner Händler hat EMP sicherlich mehr Erfahrung in der zielgruppengerechten Gestaltung eines Shops, anders ist das Abschneiden von NB nicht zu erklären. Usability gibt es dort eigentlich nicht. Keiner vernünftige Darstellung von Variationen in Artikellisten, kein logisches Bedienkonzept, grundsätzlich alphabetische Sortierung. Wenn ich ehrlich bin, habe ich vorher alles im Katalog zusammengesucht und in die Schnellbestellmaske eingetippt. EMP ganz klar in Führung mit relativ viel Einstiegspunkten ins Angebot (über Marke, Filternavigation ...).
Suche
Selbes Fazit wie bei Usability. NB ist auch hier wirklich schlecht, nicht mal kleine Tippfehler werden erkannt. EMP baut mit fehlertoleranter Suche und ASN die Führung weiter aus.
Navigation
Spätestens bei diesem Punkt liegt EMP unaufholbar vorne.
Produktdetailseite
Auch hier zeigt sich wieder, wer echter Händler ist. Wesentlich übersichtlicher bei EMP mit besseren Produktabbildungen, teilweise Hörproben. Der einzige Vorteil bei NB ist, dass alle Variationen des Artikels schön auf einen Blick dargestellt werden, also die CD, die LP, das T-Shirt zum Album, der Aufnäher ...
Personalisierung
Bei beiden gibt es nur den Klassiker Kunden die das, haben auch das ... Gleichstand bei diesem Punkt, aber EMP weiter in Führung.
Kundenbindung und Community
Hier präsentieren sich beide sehr anständig. Angefangen bei den schönen Blätterkatalogen bzw. Magazinen, die es als Kunde regelmäßig gibt, über Online-Niederlassungen bei MySpace, Facebook und Twitter sind beide bemüht ihre Zielgruppe mit Updates zu versorgen. Klar, als Label ist NB noch auf anderen Plattformen wie Youtube oder last.fm unterwegs, dafür geht EMP mit dem etwas professionellerem Umgang mit diesen Plattformen sowie dem shopinternen Bonussystem weiter in Führung.
Checkout
In beiden Fällen recht geradlinig, störend bei NB die Beschränkung der Adressfelder. Eine zusätzliche Eingabe von Informationen wie Firmenname zur Lieferadresse ist nicht wirklich möglich und gibt Punkteabzug. Und auch hier kommt die schlechte Usability bei NB zu tragen. Ist man gerade nicht im Shop-Teil der Seite sucht man den Warenkorb vergeblich ... noch mehr Vorsprung für EMP. Zahlungsarten
EMP: fein (Kreditkarte, Nachnahme, Sofortüberweisung, Paypal, Vorkasse und Bonuspunkte) NB: gerade so das Minimum (Kreditkarte, Nachnahme und Vorkasse) Ja, um Zahlungsausfälle zu minimieren ist das schon fein - aus Händlersicht - aber wär NB nicht NB, ich würde nicht bestellen.
Preis
Erstmalig ein Stich für NB. Die CDs sind teilweise wesentlich preiswerter, viele Merchandizing-Sachen wie Shirts erscheinen mir auch günstiger. Dafür ist aber wie schon erwähnt das Sortiment etwas kleiner.
Versandkosten
In beiden Fällen wirklich fair (3,95 bei EMP, 3,50 bei NB) ab 75 bzw. 100 sogar kostenfrei (bei NB gibt es dann sogar noch eine CD gratis oben drauf). Lieferung
Der letzte Punkt der Bewertung und auch hier liegt EMP etwas vorne. Wie gesagt wurden beide Bestellungen zur selben Zeit aufgegeben, das Paket von EMP war am Dienstag da (also 2 Werktage), das von NB erst am Mittwoch. Die Verzögerung ist sicherlich durch die von mir gewählte Zahlungsart zu erklären (Vorkasse), aber unter normalen Umständen (z.B. ich kenne NB nicht), hätte ich gar nicht bestellt.
Gesamtwertung
EMP macht eigentlich alles richtig, noch etwas mehr Persoalisierung im Shop und ich hätte keinen wirklichen Grund zu meckern.
NB macht bis auf das Sortiment eigentlich alles falsch. Schlechte Usability, zu wenig Zahlungsoptionen, ohne separaten Katalog eigentlich nicht nutzbar. Trotzdem, manchmal helfen andere Faktoren darüber hinweg. Wie bespielsweise mein Musik-Regal, das zu großen Teilen mit Scheiben von NB bestückt ist, oder die Künstler, die bei NB unter Vertrag sind und die coolen Special-Editions die es dort manchmal gibt. Trotzdem, eine vernünftige Online-Strategie kann nicht schaden. Natürlich helfe ich da auch gerne ...
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Recommendation Fail bei Amazon
Prinzipiell funktioniert das ganze Thema Personalisierung bei Amazon ja ganz gut, auch wenn es mir mittlerweile echt zuviel ist, wenn ich nix anderes als Terry Pratchett empfohlen bekomme. Die Hardcover-Editionen ist keine sinnvolle Ergänzung meiner Sammlung, wenn ich bereits alle Ausgaben als paperback zu Hause stehen habe. Nicht mal auf einen Andrzej Sapkowski ist Amazon gekommen, aber die letzte Newsletterempfehlung hat echt alles geschlagen. WTF:

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Filmkritik: Der Tag, an dem die Erde stillstand
Wochenende ist immer etwas mehr Zeit für Freizeit, also wurde Film geschaut. Die Vorschau fand ich irgendwie interessant also ab in Der Tag, an dem die Erde stillstand, ein Remake eines Filmes aus dem Jahr 1951. Damals halt direkt nach Krieg und Atombombe hatte der Film auch irgendwie einen guten Hintergrung, für die 2008 Version musste ein anderes Motiv herhalten. Aber von Anfang an.
Große leuchtende Kugeln - oder auch Sphären genannt - landen auf der Erde, die Anführerkugel im Central Park. Militär dreht durch und schießt erstmal los, als sich die Kugel öffnet und jemand rauskommt. Natürlich wurden kurz vorher noch die besten Wissenschaftler zusammengesammelt und die stehen nun mehr oder weniger motiviert um die Kugel rum. Naja, Kugeltypie fällt um, weil getroffen und dann geht es erstmal ab in Krankenhaus zur Rettung. Es findet sich auch ein Chirurg der sich am Alien versuchen will - und siehe da, unter der ersten Schicht Haut steckt ein Keanu Reeves. Hat irgendwie sehr an Matrix errinnert mit all dem Schleim. Das Militär ist natürlich der Meinung, dass nach der Rettung Klaatu (so heißt Alien-Keanu) unter Drogen gesetzt und ausgehorcht werden muss. Und natürlich hat Klaatu Super-Alienkräfte mit Telepathie und sich in Netzwerke hacken - natürlich auch durch Kraft der Gedanken. Und natürlich gibt es eine Doktorin, die ihm helfen will. Und die gute Frau hat ein Stiefkind, weil ihr Mann gestorben ist. Und irgendwie wird dann alles sehr seltsam. Die Sphären sammeln Tiere ein und fliegen weg, der Roboterbegleiter von Klaatu verwandelt sich in einen Schwarm Menschen- und Menschenprodukte auflösender Insekten (also Autos, Städte, Verkehrsschilder etc.).
Ganz wichtig für den Film ist aber die Story, beziehungsweise "was will der Künstler uns damit sagen". Die Sphären und Klaatu sind ja nicht ohne Grund auf die Erde gekommen. Die kommen nämlich vom intergalaktischen Greenpeace und haben festgestellt, dass die Menschen der Erde nicht gut tun und daher weg müssen - "Wenn die Erde stirbt, sterben auch die Menschen; aber wenn die Menschen sterben, kann die Erde leben". Aber natürlich ist noch nicht alles verloren, Greenpeace hat nämlich den emotional verweichlichten Klaatu als Exekutive geschickt und der lässt sich davon überzeugen, dass die Menschen doch nicht böse sind und sich ändern können.
Fazit: 90 Minuten - von denen die ersten zugegeben gut sind - wird dem Zuschauer die volle Öko- und Umweltschutzpackung gegeben. Die coolen Effekte aus den Trailern gab es, leider nicht mehr. Wer also wegen der Effekte schauen will, dem reicht die Vorschau. Ich habe ganz ehrlich bessere WWF und Greenpeace-Kampagnen gesehen, wenn es rein um die Botschaft gehen sollte. John Cleese war dabei, der hat's aber auch nicht gerettet. Ich empfehle als Alternative Krieg der Welten, Mars Attacks! oder Independence Day. Aber irgendwie scheint das Thema gerade in zu sein. Es gab ja neulich mit The Happening schon einen Film zum Thema "der Mensch ist böse zur Erde" und der war genauso daneben.
Zu empfehlen ist vielleicht doch noch die Website zum Film, da kann man sich sein eigenes Filmplakat zusammenbasteln.

Und die offizielle Wertung:




Gesamt




Story




Action




Bilder




Unterhaltungswert
Wer 90 Minuten sinnvoller verbringen möchte, schaut sich einfach zehnmal hintereinander das folgende Video an. Metallica mit All Nightmare Long:
Technorati Tags: movie, review, mind, cinema, dtaddes, Metallica
Große leuchtende Kugeln - oder auch Sphären genannt - landen auf der Erde, die Anführerkugel im Central Park. Militär dreht durch und schießt erstmal los, als sich die Kugel öffnet und jemand rauskommt. Natürlich wurden kurz vorher noch die besten Wissenschaftler zusammengesammelt und die stehen nun mehr oder weniger motiviert um die Kugel rum. Naja, Kugeltypie fällt um, weil getroffen und dann geht es erstmal ab in Krankenhaus zur Rettung. Es findet sich auch ein Chirurg der sich am Alien versuchen will - und siehe da, unter der ersten Schicht Haut steckt ein Keanu Reeves. Hat irgendwie sehr an Matrix errinnert mit all dem Schleim. Das Militär ist natürlich der Meinung, dass nach der Rettung Klaatu (so heißt Alien-Keanu) unter Drogen gesetzt und ausgehorcht werden muss. Und natürlich hat Klaatu Super-Alienkräfte mit Telepathie und sich in Netzwerke hacken - natürlich auch durch Kraft der Gedanken. Und natürlich gibt es eine Doktorin, die ihm helfen will. Und die gute Frau hat ein Stiefkind, weil ihr Mann gestorben ist. Und irgendwie wird dann alles sehr seltsam. Die Sphären sammeln Tiere ein und fliegen weg, der Roboterbegleiter von Klaatu verwandelt sich in einen Schwarm Menschen- und Menschenprodukte auflösender Insekten (also Autos, Städte, Verkehrsschilder etc.).
Ganz wichtig für den Film ist aber die Story, beziehungsweise "was will der Künstler uns damit sagen". Die Sphären und Klaatu sind ja nicht ohne Grund auf die Erde gekommen. Die kommen nämlich vom intergalaktischen Greenpeace und haben festgestellt, dass die Menschen der Erde nicht gut tun und daher weg müssen - "Wenn die Erde stirbt, sterben auch die Menschen; aber wenn die Menschen sterben, kann die Erde leben". Aber natürlich ist noch nicht alles verloren, Greenpeace hat nämlich den emotional verweichlichten Klaatu als Exekutive geschickt und der lässt sich davon überzeugen, dass die Menschen doch nicht böse sind und sich ändern können.
Fazit: 90 Minuten - von denen die ersten zugegeben gut sind - wird dem Zuschauer die volle Öko- und Umweltschutzpackung gegeben. Die coolen Effekte aus den Trailern gab es, leider nicht mehr. Wer also wegen der Effekte schauen will, dem reicht die Vorschau. Ich habe ganz ehrlich bessere WWF und Greenpeace-Kampagnen gesehen, wenn es rein um die Botschaft gehen sollte. John Cleese war dabei, der hat's aber auch nicht gerettet. Ich empfehle als Alternative Krieg der Welten, Mars Attacks! oder Independence Day. Aber irgendwie scheint das Thema gerade in zu sein. Es gab ja neulich mit The Happening schon einen Film zum Thema "der Mensch ist böse zur Erde" und der war genauso daneben.
Zu empfehlen ist vielleicht doch noch die Website zum Film, da kann man sich sein eigenes Filmplakat zusammenbasteln.

Und die offizielle Wertung:




Gesamt



Story



Action



Bilder



UnterhaltungswertWer 90 Minuten sinnvoller verbringen möchte, schaut sich einfach zehnmal hintereinander das folgende Video an. Metallica mit All Nightmare Long:
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4 Tage Zune 120
Endlich ist es soweit, nach jahrelangem Warten weil es einfach nichts gescheites (oder uncooles) gab, hab ich einen MP3 Player mit Festplatte für unterwegs. Und wie an der Überschrift schon zu erkennen, ist es ein Zune 120.

Der erste Eindruck war durchweg positiv, weil wirklich gut verarbeitet, kein billiges weißes Plastik wie andere Player, schönes Display, WLAN, Radio und natürlich 120GB Platz für Musik, Videos und Bilder.
Dann kam das Setup, denn durch irgendeine Unsitte bringt irgendwie jeder Player seine eigene Software zum Synchronisieren mit, im Falle Zune halt die Zune 3.0 Software (die irgendwie auf dem WMP11 basiert). Und dann war ich erstmal enttäuscht, denn die Software lässt sich nur auf XP32bit und Vista installieren und ich nutze XP64bit. Ich hab dann nach irgendwelchen Workarounds gesucht, die aber alle nicht von Erfolg gekrönt waren. Egal, halt auf einen anderen Rechner, das hat auch alles geklappt, nur dass man danach mit einem völlig nacktem Player anfängt. Meine komplette Bibliothek aus WMP wurde einfach mal stumpf ignoriert und damit sind dann auch alle Playlisten, Bewertungen usw. weg. Das war ja fast noch zu verkraften, allerdings unterstützt die last.fm Software nicht die Zune Software, wohl aber WMP11.
Irgendwie haben da mal wieder alle Entwickler gepennt - oder halt das Produktmanagement wie so oft bei vielen Firmen.

Da die Zune Software aber doch viel schöner und auch besser zu nutzen ist als WMP11 und ich sie zum Synchronisieren ohnehin nutzen müsste, habe ich andere Wege gesucht, um meine Statistik an last.fm zu übermitteln. Geholfen hat hierbei ein kleines Tool namens Zuse.
Ich weiß bloß noch nicht, ob auch die Informationen vom Player übertragen werden oder nur das was ich am Desktop abspiele. Die Zune Software macht das auf jeden Fall, allerdings landen die Infos erstmal nur auf Zune Social.
Wie auch immer, momentan bin ich sehr glücklich mit meinem neuen Spielzeug - zumal es nicht jeder hat. Was aber gleichzeitig doof ist, denn ich würde gerne mal die Wireless-Musikaustauch-Funktion probieren - dafür braucht man allerdings andere Nutzer in der unmittelbaren Nähe.
Hier noch das Kurzfazit:
Technisch eine tolle Sache, die Qualität stimmt und ich bezahle nicht stumpf für das Image eigendeines angefressenen Apfels. Bei der Software hat Microsoft aber offensichtlich gepennt. Wenn man sich schon an bestimmte Nutzer richtet, hätte man ruhig alle aktuellen MS-Betriebssysteme berücksichtigen und ein paar Tools für Datenübernahme dazuliefern können.
Würde ich mir wieder einen Zune zulegen. Nach der ersten vier Tagen kann nur ich sagen: definitiv JA.
Technorati Tags: technology, tools, quality, gadgets, MP3 player, devices, Zune, Zune player, Zune 120, last.fm, Zuse, review

Der erste Eindruck war durchweg positiv, weil wirklich gut verarbeitet, kein billiges weißes Plastik wie andere Player, schönes Display, WLAN, Radio und natürlich 120GB Platz für Musik, Videos und Bilder.
Dann kam das Setup, denn durch irgendeine Unsitte bringt irgendwie jeder Player seine eigene Software zum Synchronisieren mit, im Falle Zune halt die Zune 3.0 Software (die irgendwie auf dem WMP11 basiert). Und dann war ich erstmal enttäuscht, denn die Software lässt sich nur auf XP32bit und Vista installieren und ich nutze XP64bit. Ich hab dann nach irgendwelchen Workarounds gesucht, die aber alle nicht von Erfolg gekrönt waren. Egal, halt auf einen anderen Rechner, das hat auch alles geklappt, nur dass man danach mit einem völlig nacktem Player anfängt. Meine komplette Bibliothek aus WMP wurde einfach mal stumpf ignoriert und damit sind dann auch alle Playlisten, Bewertungen usw. weg. Das war ja fast noch zu verkraften, allerdings unterstützt die last.fm Software nicht die Zune Software, wohl aber WMP11.
Irgendwie haben da mal wieder alle Entwickler gepennt - oder halt das Produktmanagement wie so oft bei vielen Firmen.

Da die Zune Software aber doch viel schöner und auch besser zu nutzen ist als WMP11 und ich sie zum Synchronisieren ohnehin nutzen müsste, habe ich andere Wege gesucht, um meine Statistik an last.fm zu übermitteln. Geholfen hat hierbei ein kleines Tool namens Zuse.
Ich weiß bloß noch nicht, ob auch die Informationen vom Player übertragen werden oder nur das was ich am Desktop abspiele. Die Zune Software macht das auf jeden Fall, allerdings landen die Infos erstmal nur auf Zune Social.
Wie auch immer, momentan bin ich sehr glücklich mit meinem neuen Spielzeug - zumal es nicht jeder hat. Was aber gleichzeitig doof ist, denn ich würde gerne mal die Wireless-Musikaustauch-Funktion probieren - dafür braucht man allerdings andere Nutzer in der unmittelbaren Nähe.
Hier noch das Kurzfazit:
Technisch eine tolle Sache, die Qualität stimmt und ich bezahle nicht stumpf für das Image eigendeines angefressenen Apfels. Bei der Software hat Microsoft aber offensichtlich gepennt. Wenn man sich schon an bestimmte Nutzer richtet, hätte man ruhig alle aktuellen MS-Betriebssysteme berücksichtigen und ein paar Tools für Datenübernahme dazuliefern können.
Würde ich mir wieder einen Zune zulegen. Nach der ersten vier Tagen kann nur ich sagen: definitiv JA.
Technorati Tags: technology, tools, quality, gadgets, MP3 player, devices, Zune, Zune player, Zune 120, last.fm, Zuse, review
Migration macht absolut keinen Spass
Es war verdächtig ruhig hier die letzten Wochen. Das lag zum einen an einem Wechsel aus Urlaub und Überastung auf Arbeit, zum anderen an einem selbstauferlegten "Code-Freeze", weil ich endlich mal die diesem Blog zu Grunde liegende Software auf einen aktuellen Stand bringen wollte.
Gerade eben, nach ungefähr 5 Tagen, hab ich dieses Vorhaben gestrichen. Und warum ich es hab sein lassen, darüber will ich nun berichten.
Vor knapp 4 Jahren, also irgendwann im Jahr 2004 bin ich von selbstgestickten HTML-Seiten auf ein Content Management System umgestiegen, in diesem Fall war es Drupal in der damals aktuellen Version 4 Punkt irgendwas. Ein großer Schritt und auf jeden Fall die richtige Entscheidung, weil das Schreiben und publizieren ab diesem Zeitpunkt echt einfacher war. Einfach Content reinhämmern und das CMS macht den Rest, inklusive suchmaschinenfreundlichen URLs und Querverlinkungen.
Leider habe ich zu diesem Zeitpunkt einen absolut klassischen Fehler begangen, weil mir ein paar Sachen nicht so richtig gefallen haben, und diesen Fehler begeht wohl so gut wie jeder, der Standardsoftwäre einsetzt: ich habe angefangen den Standard meinen Bedürfnissen anzupassen, neudeutsch zu customizen. Irgendwie erschien mir das legitim und richtig, heute bereue ich es zu tiefst, weil ich keine Möglichkeit mehr habe mit Bordmitteln der Standardsoftware auf eine aktuelle Version zu wechseln. Das Datenbankschema hat sich in der Zeit öfters mal geändert, Funktionsmodule sind obsolet geworden oder wurden durch neuere Komponenten ersetzt und ich habe in der Zeit immer weiter an meiner Version 4 herumgeschraubt, von neuen Modulen selber Downports gebastelt, die irgendwie auf mein ebenfalls angepasstes Datenmodell aufsetzen - naja, man kennt das ja.
Natürlich gibt es auf der ganzen Welt kein Migrationsskript, das mein einmaliges Datenmodell in das aktuelle der Version 6 überführt, also hab ich angefangen selber zu migrieren. Da aber das Datenmodell an manchen Stellen komplett überarbeitet wurde, hat mit auch ein "ALTER TABLE" nicht wirklich weitergeholfen. Das hieß also Tabelle als CSV exportieren, in Excel alles überarbeiten und dann in die neue Datenbank importieren. Das hat mich alleine 2 Tage gekostet. Leider haben meine "alten" Daten in der neuen Datenbank nicht so richtig funktioniert, weil ich irgendwelche Funktionen verwende, die bestimte Ausdrücke parsen und in etwas anderer Form wiederausgeben. Diese Funktionen gibt es natürlich nicht in der neuen Version, also müsste man auch Legacy-Code migrieren, was nicht wirklich sinnvoll ist, da es in der neuen Version auch neue Funktionen gibt. Also müsste man um standardnah zu sein den kompletten "alten" Content überarbeiten - und das geht im Zweifenlfall auch nicht wirklich automatisch.
Und dann bliebe noch das Thema eines Design-Relaunches, wenn man ohnehin schon etwas "neues" macht. Aber darauf hat man sicherlich keine Lust mehr wenn man die restlichen Baustellen sieht.
Was habe ich also gelernt?
1. Die 80-20-Regel bestätigt sich auch hier - der größte Teil war nach knapp 3 Tagen erledigt, aber für den Rest hätte ich mit Sicherheit nochmal 3 Wochen dranhängen können.
2. Wenn etwas Standardsoftware heißt, soll man es auch so behandeln. Individuelle Erweiterungen sind erlaubt, aber nur wenn es Erweiterungen sind und keine Anpassungen am Standard.
3. Wenn es irgendwie vertrebar ist, sollte man auch kleinere Versionssrpünge mitmachen. Das sind zwar jedesmal vielleicht 2-3 Tage Aufwand, aber dann sollte man auch wirklich durch sein.
4. Wenn man 4 Jahre mit einem Update wartet und stattdessen selber bastelt hat man letztendlich nichts gewonnen, ich sehe nur eine Menge toller neuer Funktionen, die ich gerne hätte, aber ohne erheblichen Aufwand nicht zu bekommen sind.
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Gerade eben, nach ungefähr 5 Tagen, hab ich dieses Vorhaben gestrichen. Und warum ich es hab sein lassen, darüber will ich nun berichten.
Vor knapp 4 Jahren, also irgendwann im Jahr 2004 bin ich von selbstgestickten HTML-Seiten auf ein Content Management System umgestiegen, in diesem Fall war es Drupal in der damals aktuellen Version 4 Punkt irgendwas. Ein großer Schritt und auf jeden Fall die richtige Entscheidung, weil das Schreiben und publizieren ab diesem Zeitpunkt echt einfacher war. Einfach Content reinhämmern und das CMS macht den Rest, inklusive suchmaschinenfreundlichen URLs und Querverlinkungen.
Leider habe ich zu diesem Zeitpunkt einen absolut klassischen Fehler begangen, weil mir ein paar Sachen nicht so richtig gefallen haben, und diesen Fehler begeht wohl so gut wie jeder, der Standardsoftwäre einsetzt: ich habe angefangen den Standard meinen Bedürfnissen anzupassen, neudeutsch zu customizen. Irgendwie erschien mir das legitim und richtig, heute bereue ich es zu tiefst, weil ich keine Möglichkeit mehr habe mit Bordmitteln der Standardsoftware auf eine aktuelle Version zu wechseln. Das Datenbankschema hat sich in der Zeit öfters mal geändert, Funktionsmodule sind obsolet geworden oder wurden durch neuere Komponenten ersetzt und ich habe in der Zeit immer weiter an meiner Version 4 herumgeschraubt, von neuen Modulen selber Downports gebastelt, die irgendwie auf mein ebenfalls angepasstes Datenmodell aufsetzen - naja, man kennt das ja.
Natürlich gibt es auf der ganzen Welt kein Migrationsskript, das mein einmaliges Datenmodell in das aktuelle der Version 6 überführt, also hab ich angefangen selber zu migrieren. Da aber das Datenmodell an manchen Stellen komplett überarbeitet wurde, hat mit auch ein "ALTER TABLE" nicht wirklich weitergeholfen. Das hieß also Tabelle als CSV exportieren, in Excel alles überarbeiten und dann in die neue Datenbank importieren. Das hat mich alleine 2 Tage gekostet. Leider haben meine "alten" Daten in der neuen Datenbank nicht so richtig funktioniert, weil ich irgendwelche Funktionen verwende, die bestimte Ausdrücke parsen und in etwas anderer Form wiederausgeben. Diese Funktionen gibt es natürlich nicht in der neuen Version, also müsste man auch Legacy-Code migrieren, was nicht wirklich sinnvoll ist, da es in der neuen Version auch neue Funktionen gibt. Also müsste man um standardnah zu sein den kompletten "alten" Content überarbeiten - und das geht im Zweifenlfall auch nicht wirklich automatisch.
Und dann bliebe noch das Thema eines Design-Relaunches, wenn man ohnehin schon etwas "neues" macht. Aber darauf hat man sicherlich keine Lust mehr wenn man die restlichen Baustellen sieht.
Was habe ich also gelernt?
1. Die 80-20-Regel bestätigt sich auch hier - der größte Teil war nach knapp 3 Tagen erledigt, aber für den Rest hätte ich mit Sicherheit nochmal 3 Wochen dranhängen können.
2. Wenn etwas Standardsoftware heißt, soll man es auch so behandeln. Individuelle Erweiterungen sind erlaubt, aber nur wenn es Erweiterungen sind und keine Anpassungen am Standard.
3. Wenn es irgendwie vertrebar ist, sollte man auch kleinere Versionssrpünge mitmachen. Das sind zwar jedesmal vielleicht 2-3 Tage Aufwand, aber dann sollte man auch wirklich durch sein.
4. Wenn man 4 Jahre mit einem Update wartet und stattdessen selber bastelt hat man letztendlich nichts gewonnen, ich sehe nur eine Menge toller neuer Funktionen, die ich gerne hätte, aber ohne erheblichen Aufwand nicht zu bekommen sind.
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Historischer Kilometerstand
Im Prinzip ist ja jeder Kilometerstand bei einem Auto einmalig, aber so einer ist schon was Besonderes:

Opel Vectra rulez!!!
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Opel Vectra rulez!!!
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Braindump 9.7.2008
Forget Firefox - I'm going back to Opera for browsing and email
Opera Web Standards Curriculum
THERION Live Gothic - Veröffentlichung am 25.7.2008, ist natürlich schon bestellt
Drupal 6.2 - Nicht mehr ganz taufrisch, aber absolut genial
Justaloud - Entdecke neue Independent Musik von 0-99ct
Warum gibt es eigentlich keine schönen UND preiswerte, spritsparende Autos? Bei einem Porsche werden im Soundlabor die Geräusche der zufallenden Tür optimert und sparsame Autos werden offensichtlich einfach nur so hingeschissen. Das nervt.
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Opera Web Standards Curriculum
THERION Live Gothic - Veröffentlichung am 25.7.2008, ist natürlich schon bestellt
Drupal 6.2 - Nicht mehr ganz taufrisch, aber absolut genial
Justaloud - Entdecke neue Independent Musik von 0-99ct
Warum gibt es eigentlich keine schönen UND preiswerte, spritsparende Autos? Bei einem Porsche werden im Soundlabor die Geräusche der zufallenden Tür optimert und sparsame Autos werden offensichtlich einfach nur so hingeschissen. Das nervt.
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Hybris - FAILED!
Achtung, dieser Artikel ist sicherlich subjektiv gefärbt, was nicht zuletzt meiner Arbeit zuzuschreiben ist. Dennoch muss es schon aus persönlichen Gründen sein.
Dem ein oder anderen dürfte das Unternehmen hybris (griechisch ὕβρις "der Übermut", "die Anmaßung") ja bekannt sein, dessen wesentliche Strategie es offensichtlich ist, bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit reißerischen Überschriften und Aussagen gegen Intershop zu schießen, zum Beispiel in der Art:

Das war vor einem Jahr. Tatsächlich hat man es dann in der letzten Woche geschafft, den Shop auf der tollen neuen Lösung live zu schalten. Das ganze ging auch knapp eine Woche gut, aber der Shop läuft momentan wieder auf Enfinity.

Zur Erklärung sollte man vielleicht erwähnen, dass es sich bei dieser Enfinity Version um eine 1 aus dem Jahr 1999 handelt (aktuell gibt es die 6.2).
Ob dass jetzt nun ein Beweis dafür ist, dass technologisch "überholte" Software aus Jena besser ist, als die aktuelle aus München kann ich aber nicht sagen. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass die Münchner einfach keine Erfahrung bei der Umsetzung von "großen" Online-Shops haben.
Zumindest verlinkt der Münchner Software-Gigant jetzt in seiner Referenzliste auf Intershoptechnologie. Noch so ein Fall von:

Wie schon eingangs gesagt, das ist meine persönliche Meinung, die ich völlig freiwillig und ohne jeden Zwang kundtue.
Dem ein oder anderen dürfte das Unternehmen hybris (griechisch ὕβρις "der Übermut", "die Anmaßung") ja bekannt sein, dessen wesentliche Strategie es offensichtlich ist, bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit reißerischen Überschriften und Aussagen gegen Intershop zu schießen, zum Beispiel in der Art:

Das war vor einem Jahr. Tatsächlich hat man es dann in der letzten Woche geschafft, den Shop auf der tollen neuen Lösung live zu schalten. Das ganze ging auch knapp eine Woche gut, aber der Shop läuft momentan wieder auf Enfinity.

Zur Erklärung sollte man vielleicht erwähnen, dass es sich bei dieser Enfinity Version um eine 1 aus dem Jahr 1999 handelt (aktuell gibt es die 6.2).
Ob dass jetzt nun ein Beweis dafür ist, dass technologisch "überholte" Software aus Jena besser ist, als die aktuelle aus München kann ich aber nicht sagen. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass die Münchner einfach keine Erfahrung bei der Umsetzung von "großen" Online-Shops haben.
Zumindest verlinkt der Münchner Software-Gigant jetzt in seiner Referenzliste auf Intershoptechnologie. Noch so ein Fall von:

Wie schon eingangs gesagt, das ist meine persönliche Meinung, die ich völlig freiwillig und ohne jeden Zwang kundtue.











