Erfahrungsbericht Online-Shopping: EMP vs. Nuclear Blast
Ich hab ja gerade mal wieder eine Woche frei und etwas Zeit (leider bisher sinnlos mit einer Erkältung vergeudet), also möchte ich etwas der vielen Zeit für einen kurzen Erfahrungsbericht nutzen. Was ich mir so für Musik anhöre, dürfe bekannt sein und ebenso müsste klar sein, dass ich in Mediamarkt & Co. mit diesem Musikgeschmack echt verloren bin. Wenn ich schon sehe, dass die teilweise Indie und Heavy in ein Regal stellen ... *kopfschüttel*
Aber glücklicherweise gibt es ja das Internet und eine ganze Menge an Shops, die da definitiv etwas spezialisierter sind. Und zwei von denen hab ich mir mal etwas genauer angeschaut.
Bei beiden wurde ein ähnlicher Warenkorb zusammengestellt (T-Shirts, CD bzw. DVD und noch irgendein anderes Teil). Alles war laut Aussage des Shops auf Lager und sofort lieferbar, beide Bestellungen gingen am Samstag gegen 16:30 Uhr mit dem finalen Bestätigen-Button an die Händler und dann lief die Zeit für die letzte Wertung, die Geschwindigkeit. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich natürlich schon das ein oder andere notiert gehabt und ohne große Vorworte erstmal das komplette Ergebnis.
Jetzt aber mal etwas genauer auf die einzelnen Punkte geschaut und natürlich auch die ein oder andere Erläuterung zur Bewertung:
Angebot
Beide mir der selben Bewertung, obwohl es schon große Unterschiede gibt. EMP ist reiner Händler, NB ist ein Plattenlabel mit Online-Shop und das zeigt sich vor allem beim Umfang des Angebotes. EMP ist von Musik bis Fashion recht breit aufgestellt, Bei Nuclear Blast steht primär das Angebot um die eigenen Künstler im Vordergrund. Deshalb gibt es neben dem Band-Merchandizing eine ganze Menge Infos zu den Bands, Konzertkarten ... Also nicht ganz so breit, dafür wesentlich tiefer. Gleichstand.
Usability
Als reiner Händler hat EMP sicherlich mehr Erfahrung in der zielgruppengerechten Gestaltung eines Shops, anders ist das Abschneiden von NB nicht zu erklären. Usability gibt es dort eigentlich nicht. Keiner vernünftige Darstellung von Variationen in Artikellisten, kein logisches Bedienkonzept, grundsätzlich alphabetische Sortierung. Wenn ich ehrlich bin, habe ich vorher alles im Katalog zusammengesucht und in die Schnellbestellmaske eingetippt. EMP ganz klar in Führung mit relativ viel Einstiegspunkten ins Angebot (über Marke, Filternavigation ...).
Suche
Selbes Fazit wie bei Usability. NB ist auch hier wirklich schlecht, nicht mal kleine Tippfehler werden erkannt. EMP baut mit fehlertoleranter Suche und ASN die Führung weiter aus.
Navigation
Spätestens bei diesem Punkt liegt EMP unaufholbar vorne.
Produktdetailseite
Auch hier zeigt sich wieder, wer echter Händler ist. Wesentlich übersichtlicher bei EMP mit besseren Produktabbildungen, teilweise Hörproben. Der einzige Vorteil bei NB ist, dass alle Variationen des Artikels schön auf einen Blick dargestellt werden, also die CD, die LP, das T-Shirt zum Album, der Aufnäher ...
Personalisierung
Bei beiden gibt es nur den Klassiker Kunden die das, haben auch das ... Gleichstand bei diesem Punkt, aber EMP weiter in Führung.
Kundenbindung und Community
Hier präsentieren sich beide sehr anständig. Angefangen bei den schönen Blätterkatalogen bzw. Magazinen, die es als Kunde regelmäßig gibt, über Online-Niederlassungen bei MySpace, Facebook und Twitter sind beide bemüht ihre Zielgruppe mit Updates zu versorgen. Klar, als Label ist NB noch auf anderen Plattformen wie Youtube oder last.fm unterwegs, dafür geht EMP mit dem etwas professionellerem Umgang mit diesen Plattformen sowie dem shopinternen Bonussystem weiter in Führung.
Checkout
In beiden Fällen recht geradlinig, störend bei NB die Beschränkung der Adressfelder. Eine zusätzliche Eingabe von Informationen wie Firmenname zur Lieferadresse ist nicht wirklich möglich und gibt Punkteabzug. Und auch hier kommt die schlechte Usability bei NB zu tragen. Ist man gerade nicht im Shop-Teil der Seite sucht man den Warenkorb vergeblich ... noch mehr Vorsprung für EMP. Zahlungsarten
EMP: fein (Kreditkarte, Nachnahme, Sofortüberweisung, Paypal, Vorkasse und Bonuspunkte) NB: gerade so das Minimum (Kreditkarte, Nachnahme und Vorkasse) Ja, um Zahlungsausfälle zu minimieren ist das schon fein - aus Händlersicht - aber wär NB nicht NB, ich würde nicht bestellen.
Preis
Erstmalig ein Stich für NB. Die CDs sind teilweise wesentlich preiswerter, viele Merchandizing-Sachen wie Shirts erscheinen mir auch günstiger. Dafür ist aber wie schon erwähnt das Sortiment etwas kleiner.
Versandkosten
In beiden Fällen wirklich fair (3,95 bei EMP, 3,50 bei NB) ab 75 bzw. 100 sogar kostenfrei (bei NB gibt es dann sogar noch eine CD gratis oben drauf). Lieferung
Der letzte Punkt der Bewertung und auch hier liegt EMP etwas vorne. Wie gesagt wurden beide Bestellungen zur selben Zeit aufgegeben, das Paket von EMP war am Dienstag da (also 2 Werktage), das von NB erst am Mittwoch. Die Verzögerung ist sicherlich durch die von mir gewählte Zahlungsart zu erklären (Vorkasse), aber unter normalen Umständen (z.B. ich kenne NB nicht), hätte ich gar nicht bestellt.
Gesamtwertung
EMP macht eigentlich alles richtig, noch etwas mehr Persoalisierung im Shop und ich hätte keinen wirklichen Grund zu meckern.
NB macht bis auf das Sortiment eigentlich alles falsch. Schlechte Usability, zu wenig Zahlungsoptionen, ohne separaten Katalog eigentlich nicht nutzbar. Trotzdem, manchmal helfen andere Faktoren darüber hinweg. Wie bespielsweise mein Musik-Regal, das zu großen Teilen mit Scheiben von NB bestückt ist, oder die Künstler, die bei NB unter Vertrag sind und die coolen Special-Editions die es dort manchmal gibt. Trotzdem, eine vernünftige Online-Strategie kann nicht schaden. Natürlich helfe ich da auch gerne ...
Technorati Tags: shopping, e-commerce, online shopping, EMP, Nuclear Blast, niche player, shopping experience, self-experiment, usability, test report
Aber glücklicherweise gibt es ja das Internet und eine ganze Menge an Shops, die da definitiv etwas spezialisierter sind. Und zwei von denen hab ich mir mal etwas genauer angeschaut.
Bei beiden wurde ein ähnlicher Warenkorb zusammengestellt (T-Shirts, CD bzw. DVD und noch irgendein anderes Teil). Alles war laut Aussage des Shops auf Lager und sofort lieferbar, beide Bestellungen gingen am Samstag gegen 16:30 Uhr mit dem finalen Bestätigen-Button an die Händler und dann lief die Zeit für die letzte Wertung, die Geschwindigkeit. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich natürlich schon das ein oder andere notiert gehabt und ohne große Vorworte erstmal das komplette Ergebnis.
| EMP | NB | |
|---|---|---|
| Angebot | ++ | ++ |
| Usability | ++ | ø |
| Suche | ++ | ø |
| Navigation | ++ | ø |
| Produktdetailseite | ++ | + |
| Personalisierung | + | + |
| Kundenbindung und Community | +++ | ++ |
| Checkout | ++ | + |
| Zahlungsarten | +++ | + |
| Preis | ++ | +++ |
| Versandkosten | ++ | ++ |
| Lieferung | ++ | + |
| Gesamtwertung (von max. 36 Punkten) | 25 (69,4%) | 14 (38,8%) |
Jetzt aber mal etwas genauer auf die einzelnen Punkte geschaut und natürlich auch die ein oder andere Erläuterung zur Bewertung:
Angebot
Beide mir der selben Bewertung, obwohl es schon große Unterschiede gibt. EMP ist reiner Händler, NB ist ein Plattenlabel mit Online-Shop und das zeigt sich vor allem beim Umfang des Angebotes. EMP ist von Musik bis Fashion recht breit aufgestellt, Bei Nuclear Blast steht primär das Angebot um die eigenen Künstler im Vordergrund. Deshalb gibt es neben dem Band-Merchandizing eine ganze Menge Infos zu den Bands, Konzertkarten ... Also nicht ganz so breit, dafür wesentlich tiefer. Gleichstand.
Usability
Als reiner Händler hat EMP sicherlich mehr Erfahrung in der zielgruppengerechten Gestaltung eines Shops, anders ist das Abschneiden von NB nicht zu erklären. Usability gibt es dort eigentlich nicht. Keiner vernünftige Darstellung von Variationen in Artikellisten, kein logisches Bedienkonzept, grundsätzlich alphabetische Sortierung. Wenn ich ehrlich bin, habe ich vorher alles im Katalog zusammengesucht und in die Schnellbestellmaske eingetippt. EMP ganz klar in Führung mit relativ viel Einstiegspunkten ins Angebot (über Marke, Filternavigation ...).
Suche
Selbes Fazit wie bei Usability. NB ist auch hier wirklich schlecht, nicht mal kleine Tippfehler werden erkannt. EMP baut mit fehlertoleranter Suche und ASN die Führung weiter aus.
Navigation
Spätestens bei diesem Punkt liegt EMP unaufholbar vorne.
Produktdetailseite
Auch hier zeigt sich wieder, wer echter Händler ist. Wesentlich übersichtlicher bei EMP mit besseren Produktabbildungen, teilweise Hörproben. Der einzige Vorteil bei NB ist, dass alle Variationen des Artikels schön auf einen Blick dargestellt werden, also die CD, die LP, das T-Shirt zum Album, der Aufnäher ...
Personalisierung
Bei beiden gibt es nur den Klassiker Kunden die das, haben auch das ... Gleichstand bei diesem Punkt, aber EMP weiter in Führung.
Kundenbindung und Community
Hier präsentieren sich beide sehr anständig. Angefangen bei den schönen Blätterkatalogen bzw. Magazinen, die es als Kunde regelmäßig gibt, über Online-Niederlassungen bei MySpace, Facebook und Twitter sind beide bemüht ihre Zielgruppe mit Updates zu versorgen. Klar, als Label ist NB noch auf anderen Plattformen wie Youtube oder last.fm unterwegs, dafür geht EMP mit dem etwas professionellerem Umgang mit diesen Plattformen sowie dem shopinternen Bonussystem weiter in Führung.
Checkout
In beiden Fällen recht geradlinig, störend bei NB die Beschränkung der Adressfelder. Eine zusätzliche Eingabe von Informationen wie Firmenname zur Lieferadresse ist nicht wirklich möglich und gibt Punkteabzug. Und auch hier kommt die schlechte Usability bei NB zu tragen. Ist man gerade nicht im Shop-Teil der Seite sucht man den Warenkorb vergeblich ... noch mehr Vorsprung für EMP. Zahlungsarten
EMP: fein (Kreditkarte, Nachnahme, Sofortüberweisung, Paypal, Vorkasse und Bonuspunkte) NB: gerade so das Minimum (Kreditkarte, Nachnahme und Vorkasse) Ja, um Zahlungsausfälle zu minimieren ist das schon fein - aus Händlersicht - aber wär NB nicht NB, ich würde nicht bestellen.
Preis
Erstmalig ein Stich für NB. Die CDs sind teilweise wesentlich preiswerter, viele Merchandizing-Sachen wie Shirts erscheinen mir auch günstiger. Dafür ist aber wie schon erwähnt das Sortiment etwas kleiner.
Versandkosten
In beiden Fällen wirklich fair (3,95 bei EMP, 3,50 bei NB) ab 75 bzw. 100 sogar kostenfrei (bei NB gibt es dann sogar noch eine CD gratis oben drauf). Lieferung
Der letzte Punkt der Bewertung und auch hier liegt EMP etwas vorne. Wie gesagt wurden beide Bestellungen zur selben Zeit aufgegeben, das Paket von EMP war am Dienstag da (also 2 Werktage), das von NB erst am Mittwoch. Die Verzögerung ist sicherlich durch die von mir gewählte Zahlungsart zu erklären (Vorkasse), aber unter normalen Umständen (z.B. ich kenne NB nicht), hätte ich gar nicht bestellt.
Gesamtwertung
EMP macht eigentlich alles richtig, noch etwas mehr Persoalisierung im Shop und ich hätte keinen wirklichen Grund zu meckern.
NB macht bis auf das Sortiment eigentlich alles falsch. Schlechte Usability, zu wenig Zahlungsoptionen, ohne separaten Katalog eigentlich nicht nutzbar. Trotzdem, manchmal helfen andere Faktoren darüber hinweg. Wie bespielsweise mein Musik-Regal, das zu großen Teilen mit Scheiben von NB bestückt ist, oder die Künstler, die bei NB unter Vertrag sind und die coolen Special-Editions die es dort manchmal gibt. Trotzdem, eine vernünftige Online-Strategie kann nicht schaden. Natürlich helfe ich da auch gerne ...
Technorati Tags: shopping, e-commerce, online shopping, EMP, Nuclear Blast, niche player, shopping experience, self-experiment, usability, test report
4 Tage Zune 120
Endlich ist es soweit, nach jahrelangem Warten weil es einfach nichts gescheites (oder uncooles) gab, hab ich einen MP3 Player mit Festplatte für unterwegs. Und wie an der Überschrift schon zu erkennen, ist es ein Zune 120.

Der erste Eindruck war durchweg positiv, weil wirklich gut verarbeitet, kein billiges weißes Plastik wie andere Player, schönes Display, WLAN, Radio und natürlich 120GB Platz für Musik, Videos und Bilder.
Dann kam das Setup, denn durch irgendeine Unsitte bringt irgendwie jeder Player seine eigene Software zum Synchronisieren mit, im Falle Zune halt die Zune 3.0 Software (die irgendwie auf dem WMP11 basiert). Und dann war ich erstmal enttäuscht, denn die Software lässt sich nur auf XP32bit und Vista installieren und ich nutze XP64bit. Ich hab dann nach irgendwelchen Workarounds gesucht, die aber alle nicht von Erfolg gekrönt waren. Egal, halt auf einen anderen Rechner, das hat auch alles geklappt, nur dass man danach mit einem völlig nacktem Player anfängt. Meine komplette Bibliothek aus WMP wurde einfach mal stumpf ignoriert und damit sind dann auch alle Playlisten, Bewertungen usw. weg. Das war ja fast noch zu verkraften, allerdings unterstützt die last.fm Software nicht die Zune Software, wohl aber WMP11.
Irgendwie haben da mal wieder alle Entwickler gepennt - oder halt das Produktmanagement wie so oft bei vielen Firmen.

Da die Zune Software aber doch viel schöner und auch besser zu nutzen ist als WMP11 und ich sie zum Synchronisieren ohnehin nutzen müsste, habe ich andere Wege gesucht, um meine Statistik an last.fm zu übermitteln. Geholfen hat hierbei ein kleines Tool namens Zuse.
Ich weiß bloß noch nicht, ob auch die Informationen vom Player übertragen werden oder nur das was ich am Desktop abspiele. Die Zune Software macht das auf jeden Fall, allerdings landen die Infos erstmal nur auf Zune Social.
Wie auch immer, momentan bin ich sehr glücklich mit meinem neuen Spielzeug - zumal es nicht jeder hat. Was aber gleichzeitig doof ist, denn ich würde gerne mal die Wireless-Musikaustauch-Funktion probieren - dafür braucht man allerdings andere Nutzer in der unmittelbaren Nähe.
Hier noch das Kurzfazit:
Technisch eine tolle Sache, die Qualität stimmt und ich bezahle nicht stumpf für das Image eigendeines angefressenen Apfels. Bei der Software hat Microsoft aber offensichtlich gepennt. Wenn man sich schon an bestimmte Nutzer richtet, hätte man ruhig alle aktuellen MS-Betriebssysteme berücksichtigen und ein paar Tools für Datenübernahme dazuliefern können.
Würde ich mir wieder einen Zune zulegen. Nach der ersten vier Tagen kann nur ich sagen: definitiv JA.
Technorati Tags: technology, tools, quality, gadgets, MP3 player, devices, Zune, Zune player, Zune 120, last.fm, Zuse, review

Der erste Eindruck war durchweg positiv, weil wirklich gut verarbeitet, kein billiges weißes Plastik wie andere Player, schönes Display, WLAN, Radio und natürlich 120GB Platz für Musik, Videos und Bilder.
Dann kam das Setup, denn durch irgendeine Unsitte bringt irgendwie jeder Player seine eigene Software zum Synchronisieren mit, im Falle Zune halt die Zune 3.0 Software (die irgendwie auf dem WMP11 basiert). Und dann war ich erstmal enttäuscht, denn die Software lässt sich nur auf XP32bit und Vista installieren und ich nutze XP64bit. Ich hab dann nach irgendwelchen Workarounds gesucht, die aber alle nicht von Erfolg gekrönt waren. Egal, halt auf einen anderen Rechner, das hat auch alles geklappt, nur dass man danach mit einem völlig nacktem Player anfängt. Meine komplette Bibliothek aus WMP wurde einfach mal stumpf ignoriert und damit sind dann auch alle Playlisten, Bewertungen usw. weg. Das war ja fast noch zu verkraften, allerdings unterstützt die last.fm Software nicht die Zune Software, wohl aber WMP11.
Irgendwie haben da mal wieder alle Entwickler gepennt - oder halt das Produktmanagement wie so oft bei vielen Firmen.

Da die Zune Software aber doch viel schöner und auch besser zu nutzen ist als WMP11 und ich sie zum Synchronisieren ohnehin nutzen müsste, habe ich andere Wege gesucht, um meine Statistik an last.fm zu übermitteln. Geholfen hat hierbei ein kleines Tool namens Zuse.
Ich weiß bloß noch nicht, ob auch die Informationen vom Player übertragen werden oder nur das was ich am Desktop abspiele. Die Zune Software macht das auf jeden Fall, allerdings landen die Infos erstmal nur auf Zune Social.
Wie auch immer, momentan bin ich sehr glücklich mit meinem neuen Spielzeug - zumal es nicht jeder hat. Was aber gleichzeitig doof ist, denn ich würde gerne mal die Wireless-Musikaustauch-Funktion probieren - dafür braucht man allerdings andere Nutzer in der unmittelbaren Nähe.
Hier noch das Kurzfazit:
Technisch eine tolle Sache, die Qualität stimmt und ich bezahle nicht stumpf für das Image eigendeines angefressenen Apfels. Bei der Software hat Microsoft aber offensichtlich gepennt. Wenn man sich schon an bestimmte Nutzer richtet, hätte man ruhig alle aktuellen MS-Betriebssysteme berücksichtigen und ein paar Tools für Datenübernahme dazuliefern können.
Würde ich mir wieder einen Zune zulegen. Nach der ersten vier Tagen kann nur ich sagen: definitiv JA.
Technorati Tags: technology, tools, quality, gadgets, MP3 player, devices, Zune, Zune player, Zune 120, last.fm, Zuse, review
Der Lambretta-Abend
Am Wochenende habe ich mir spontan, ohne zu überlegen und ohne den Film zu kennen eine DVD gekauft, weil sie billig war und mir das Cover gefallen hat - ja, sowas passiert bei mir schon mal. Das Cover hat mich irgendwie an Trainspotting errinert, also hab ich mir mal den Titel angeschaut: Quadrophenia aus dem Jahr 1979. Also auch noch mein Geburtsjahr. Ich hatte keine Wahl mehr, ich musste kaufen.


Story will ich nicht erklären, aber mir ist aufgefallen, dass die Hauptperson mit einem Motoroller der Marke Lambretta durch die Gegend fährt. Und da fiel mir spontan mein letztes Care-Paket aus England ein. War da nicht ein Hemd drinne, auf dem der selbe Schriftzug stand? Tatsächlich, ich habe zu Hause ein "The Who"-Collection-Hemd von Lambretta Clothing. The Who-Sänger und Gitarrist Pete Townshend hat übrigens den Soundtrack für den Film gemacht. Egal, jedensfalls hab ich also so ein Hemd zu Hause.
Aber irgendwie wusset ich, da war noch irgendwas anderes mit dem Namen. Richtig Anfang des Jahrtausends (klingt irgendwie sehr bizzar das Jahrtausend) hatte eine Band namens Lambretta einen relativ großen Erfolg mit folgendem Song:
Und das ist alles, was ich dazu sagen kann!
Technorati Tags: mind, movie, music, clothing, Lambretta, Quadrophenia

Story will ich nicht erklären, aber mir ist aufgefallen, dass die Hauptperson mit einem Motoroller der Marke Lambretta durch die Gegend fährt. Und da fiel mir spontan mein letztes Care-Paket aus England ein. War da nicht ein Hemd drinne, auf dem der selbe Schriftzug stand? Tatsächlich, ich habe zu Hause ein "The Who"-Collection-Hemd von Lambretta Clothing. The Who-Sänger und Gitarrist Pete Townshend hat übrigens den Soundtrack für den Film gemacht. Egal, jedensfalls hab ich also so ein Hemd zu Hause.
Aber irgendwie wusset ich, da war noch irgendwas anderes mit dem Namen. Richtig Anfang des Jahrtausends (klingt irgendwie sehr bizzar das Jahrtausend) hatte eine Band namens Lambretta einen relativ großen Erfolg mit folgendem Song:
Und das ist alles, was ich dazu sagen kann!
Technorati Tags: mind, movie, music, clothing, Lambretta, Quadrophenia
Logo basteln mit Inkscape
Einer hat auf Anhieb erraten, welches Logo mein Favorit war und an genau diesem hab ich heute ein wenig gebastelt. Und weil es vielleicht hielfreich ist, zeige ich alle Schritte, die zum Ergebnis geführt haben.
Werkzeuge waren Inkscape und mein neues Wacom Volito 2. Weil ich noch nicht so geübt bin hat es knapp 2 Stunden gedauert, wahrscheinlich sind profis wesentlich schneller fertig.
Also auf geht's mit dem Tutorial: "How to create a glossy mad arts logo" beziehungsweise "Wie baue ich mir mein eigenes mad arts Logo".
Schritt 1 bis 4:
Los geht es ganz einfach mit einem Kreis, der dann mit einem schönen radialen Farbverlauf gefüllt wird und dann geklont. Mit dem Bézir-Werkzeug zeichnet man eine schöne geschwungene Linie und nutzt diese um den geklonen Kreis zu teilen. Ein teil wird gelöscht und beim anderen wird der Farbverlauf etwas abgedunkelt und leicht weichgezeichnet. Mit der selben technik werden werden noch zwei weitere Formen gemacht, die als Highlight udn Schatten dienen und schon haben wir eine schöne glänzende Kugel:

Schritt 5 bis 8:
Als nächstes wird mit dem Textwerkzeugt ein M geschrieben und auf eine brauchbare Größe gezogen. Jetzt habe ich etwas getrickst und paint Shop Pro verwendet um den Verzerrungseffekt zu erzielen. Das Ergebniss wird als Bitmap eingefügt und dann mit dem Bézier-Werkzeug nachgezeichnet, damit der Buchstabe in jeder AUflösung ordentlich ausschaut. Ist der Buchstabe OK, legt man ihn über die Kugel und der größte Teil der Arbeit ist geschafft:

Schritt 9 bis 12:
Nun nur noch das Finisch, das heißt der Buchstabe wird ebenfalls mit einem schönen Farbverlauf eingefärbt und geklont. Ein Klon wird verwendet um ein Mittelstück, ebenso wie in Schritt zwei beschrieben, herauszuschneiden, der als Highlight dienen soll.
Ein weiterer Klon des Buchstaben wird komplett schwarz gefärbt und mit etwas Weichzeichnen dient er als Schlagschatten auf der Kugen. Ein weiterer Klon der ersten Kugel wird ebenfalls zum Schlagschatten umfunktioniert. Das sähe dann alles so aus:

Wie gesagt, zwei Stunden hat es bei mir gedauert um diese Version des Logos zu bekommen. Es ist sicherlich noch nicht die finale Version, dafür muss ich noch ein paar Schriftarten ausprobieren, aber so oder so ähnnlich wird es schon aussehen:

Technorati Tags: mind, logo, logo creation, inspiration, mad arts factory, mad arts, design, art
Werkzeuge waren Inkscape und mein neues Wacom Volito 2. Weil ich noch nicht so geübt bin hat es knapp 2 Stunden gedauert, wahrscheinlich sind profis wesentlich schneller fertig.
Also auf geht's mit dem Tutorial: "How to create a glossy mad arts logo" beziehungsweise "Wie baue ich mir mein eigenes mad arts Logo".
Schritt 1 bis 4:
Los geht es ganz einfach mit einem Kreis, der dann mit einem schönen radialen Farbverlauf gefüllt wird und dann geklont. Mit dem Bézir-Werkzeug zeichnet man eine schöne geschwungene Linie und nutzt diese um den geklonen Kreis zu teilen. Ein teil wird gelöscht und beim anderen wird der Farbverlauf etwas abgedunkelt und leicht weichgezeichnet. Mit der selben technik werden werden noch zwei weitere Formen gemacht, die als Highlight udn Schatten dienen und schon haben wir eine schöne glänzende Kugel:

Schritt 5 bis 8:
Als nächstes wird mit dem Textwerkzeugt ein M geschrieben und auf eine brauchbare Größe gezogen. Jetzt habe ich etwas getrickst und paint Shop Pro verwendet um den Verzerrungseffekt zu erzielen. Das Ergebniss wird als Bitmap eingefügt und dann mit dem Bézier-Werkzeug nachgezeichnet, damit der Buchstabe in jeder AUflösung ordentlich ausschaut. Ist der Buchstabe OK, legt man ihn über die Kugel und der größte Teil der Arbeit ist geschafft:

Schritt 9 bis 12:
Nun nur noch das Finisch, das heißt der Buchstabe wird ebenfalls mit einem schönen Farbverlauf eingefärbt und geklont. Ein Klon wird verwendet um ein Mittelstück, ebenso wie in Schritt zwei beschrieben, herauszuschneiden, der als Highlight dienen soll.
Ein weiterer Klon des Buchstaben wird komplett schwarz gefärbt und mit etwas Weichzeichnen dient er als Schlagschatten auf der Kugen. Ein weiterer Klon der ersten Kugel wird ebenfalls zum Schlagschatten umfunktioniert. Das sähe dann alles so aus:

Wie gesagt, zwei Stunden hat es bei mir gedauert um diese Version des Logos zu bekommen. Es ist sicherlich noch nicht die finale Version, dafür muss ich noch ein paar Schriftarten ausprobieren, aber so oder so ähnnlich wird es schon aussehen:

Technorati Tags: mind, logo, logo creation, inspiration, mad arts factory, mad arts, design, art
Auf der Suche nach einem Logo: Das Finale
So, der Übersichtlichkeit halber nochmal alle sieben Finalisten zusammen. Gibt es irgendwelche Wortmeldungen? Ich habe meine(n) Favoriten, beziehungsweise eine Ahnung an welchen Entwürfen weitergearbeitet wird.

Technorati Tags: mind, logo, logo creation, inspiration, mad arts factory, mad arts, design, art

Technorati Tags: mind, logo, logo creation, inspiration, mad arts factory, mad arts, design, art
Auf der Suche nach einem Logo 7
Nach einer Woche ist es nun geschafft, heute der letzte Entwurf. Jetzt muss ich erstmal sacken lassen und dann geht es in die nächste Runde.

Technorati Tags: mind, logo, logo creation, inspiration, mad arts factory, mad arts, design, art

Technorati Tags: mind, logo, logo creation, inspiration, mad arts factory, mad arts, design, art
Auf der Suche nach einem Logo 6
Vorletzter Tag, sechster Entwurf. So langsam wird es schwierig neue Ideen zu entwickeln. Eigentlich gab es alles schon mal irgendwie irgendwo.

Technorati Tags: mind, logo, logo creation, inspiration, mad arts factory, mad arts, design, art

Technorati Tags: mind, logo, logo creation, inspiration, mad arts factory, mad arts, design, art
Auf der Suche nach einem Logo 5
Man mag es kaum glauben, am fünften tag gibt es jetzt den fünften Entwurf. Das heißt, dass es diese Woche noch 2 Entwürfe gibt und dann kommt der 2. Teil der Suche nach einem Logo - nämlich das Ausarbeiten eines der Entwürfe, bis ich wirklich zufrieden bin.

Was noch auf mich zukommt kann ich bisher nur erahnen, aber der Artikel Step-by-step logo gibt mir ein ungefähres Gefühl. Nur bin ich in diesem Fall Dienstleister und Kunde in einer Person. Zumindest bin ich sehr froh, dass es Inkscape gibt. Soviel habe ich schon lange nicht mehr gezeichnet. Und nächste Woche kommt auch mein Grafiktablett. Entschieden habe ich mich für das Wacom Volito 2. Ich konnte eigentlich keine wirklich schlechten Berichte finden und bei dem Preis kann man auch nicht so viel falsch machen - hoffe ich. Leider gab es am Mittwoch irgendwie einen Lieferengpass, so dass ich das Wochenende noch warten muss. Und ich hab mich so gefreut. Irgendwie bin ich es nicht mehr gewohnt auf irgendwas zu warten. Ich gehe immer automatisch davon aus, dass ich das Zeug am nächsten tag in der Hand halte, wenn ich vor 12:00 Uhr bestelle.
Technorati Tags: mind, logo, logo creation, inspiration, mad arts factory, mad arts, design, art, shopping, wacom, pen tablet

Was noch auf mich zukommt kann ich bisher nur erahnen, aber der Artikel Step-by-step logo gibt mir ein ungefähres Gefühl. Nur bin ich in diesem Fall Dienstleister und Kunde in einer Person. Zumindest bin ich sehr froh, dass es Inkscape gibt. Soviel habe ich schon lange nicht mehr gezeichnet. Und nächste Woche kommt auch mein Grafiktablett. Entschieden habe ich mich für das Wacom Volito 2. Ich konnte eigentlich keine wirklich schlechten Berichte finden und bei dem Preis kann man auch nicht so viel falsch machen - hoffe ich. Leider gab es am Mittwoch irgendwie einen Lieferengpass, so dass ich das Wochenende noch warten muss. Und ich hab mich so gefreut. Irgendwie bin ich es nicht mehr gewohnt auf irgendwas zu warten. Ich gehe immer automatisch davon aus, dass ich das Zeug am nächsten tag in der Hand halte, wenn ich vor 12:00 Uhr bestelle.
Technorati Tags: mind, logo, logo creation, inspiration, mad arts factory, mad arts, design, art, shopping, wacom, pen tablet
Auf der Suche nach einem Logo 4
Tag vier, Entwurf vier. Wahrscheinlich selbsterklärend, so dass ich nicht viel dazu sagen muss.

Technorati Tags: mind, logo, logo creation, inspiration, mad arts factory, mad arts, design, art

Technorati Tags: mind, logo, logo creation, inspiration, mad arts factory, mad arts, design, art
Auf der Suche nach einem Logo 3
Dritter Tag, dritter Versuch. Der Entwurf war eigentlich eher ein Unfall, weil ich beim Zeichnen mit der Maus verrutscht bin, aber als ich dann das seltsam auf der Seite liegende Gebilde, das an ein Unendlich erinnerte, war mir klar, das da nur noch zwei Pupillen fehlen. Und weil es noch ein bissl nackt war, etwas Schrift dazu.

Und weil wird gerade bei Schrift sind, wer nette Fonts sucht, sollte mal bei der Free Fonts Kategorie des Smashing Magazine vorbeischauen. Sowieso nur großartiger Content.
Und ich habe beschlossen mir ein Grafiktablett zuzulegen. Da ich in echt kaum mehr zum Zeichnen komme, ist das die perfekte Alternative für zwischendurch. Leider ist das wieder mit einer nervigen Suche nach passenden Produkten im Internet los. Wer also eine Idee hat, darf mich das gerne wissen lassen. Mehr als 100 Euro möchte ich aber nicht für ein Grafiktablett ausgeben wollen.
Technorati Tags: mind, logo, logo creation, inspiration, mad arts factory, mad arts, design, art

Und weil wird gerade bei Schrift sind, wer nette Fonts sucht, sollte mal bei der Free Fonts Kategorie des Smashing Magazine vorbeischauen. Sowieso nur großartiger Content.
Und ich habe beschlossen mir ein Grafiktablett zuzulegen. Da ich in echt kaum mehr zum Zeichnen komme, ist das die perfekte Alternative für zwischendurch. Leider ist das wieder mit einer nervigen Suche nach passenden Produkten im Internet los. Wer also eine Idee hat, darf mich das gerne wissen lassen. Mehr als 100 Euro möchte ich aber nicht für ein Grafiktablett ausgeben wollen.
Technorati Tags: mind, logo, logo creation, inspiration, mad arts factory, mad arts, design, art











