Erfahrungsbericht Online-Shopping: EMP vs. Nuclear Blast
Ich hab ja gerade mal wieder eine Woche frei und etwas Zeit (leider bisher sinnlos mit einer Erkältung vergeudet), also möchte ich etwas der vielen Zeit für einen kurzen Erfahrungsbericht nutzen. Was ich mir so für Musik anhöre, dürfe bekannt sein und ebenso müsste klar sein, dass ich in Mediamarkt & Co. mit diesem Musikgeschmack echt verloren bin. Wenn ich schon sehe, dass die teilweise Indie und Heavy in ein Regal stellen ... *kopfschüttel*
Aber glücklicherweise gibt es ja das Internet und eine ganze Menge an Shops, die da definitiv etwas spezialisierter sind. Und zwei von denen hab ich mir mal etwas genauer angeschaut.
Bei beiden wurde ein ähnlicher Warenkorb zusammengestellt (T-Shirts, CD bzw. DVD und noch irgendein anderes Teil). Alles war laut Aussage des Shops auf Lager und sofort lieferbar, beide Bestellungen gingen am Samstag gegen 16:30 Uhr mit dem finalen Bestätigen-Button an die Händler und dann lief die Zeit für die letzte Wertung, die Geschwindigkeit. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich natürlich schon das ein oder andere notiert gehabt und ohne große Vorworte erstmal das komplette Ergebnis.
Jetzt aber mal etwas genauer auf die einzelnen Punkte geschaut und natürlich auch die ein oder andere Erläuterung zur Bewertung:
Angebot
Beide mir der selben Bewertung, obwohl es schon große Unterschiede gibt. EMP ist reiner Händler, NB ist ein Plattenlabel mit Online-Shop und das zeigt sich vor allem beim Umfang des Angebotes. EMP ist von Musik bis Fashion recht breit aufgestellt, Bei Nuclear Blast steht primär das Angebot um die eigenen Künstler im Vordergrund. Deshalb gibt es neben dem Band-Merchandizing eine ganze Menge Infos zu den Bands, Konzertkarten ... Also nicht ganz so breit, dafür wesentlich tiefer. Gleichstand.
Usability
Als reiner Händler hat EMP sicherlich mehr Erfahrung in der zielgruppengerechten Gestaltung eines Shops, anders ist das Abschneiden von NB nicht zu erklären. Usability gibt es dort eigentlich nicht. Keiner vernünftige Darstellung von Variationen in Artikellisten, kein logisches Bedienkonzept, grundsätzlich alphabetische Sortierung. Wenn ich ehrlich bin, habe ich vorher alles im Katalog zusammengesucht und in die Schnellbestellmaske eingetippt. EMP ganz klar in Führung mit relativ viel Einstiegspunkten ins Angebot (über Marke, Filternavigation ...).
Suche
Selbes Fazit wie bei Usability. NB ist auch hier wirklich schlecht, nicht mal kleine Tippfehler werden erkannt. EMP baut mit fehlertoleranter Suche und ASN die Führung weiter aus.
Navigation
Spätestens bei diesem Punkt liegt EMP unaufholbar vorne.
Produktdetailseite
Auch hier zeigt sich wieder, wer echter Händler ist. Wesentlich übersichtlicher bei EMP mit besseren Produktabbildungen, teilweise Hörproben. Der einzige Vorteil bei NB ist, dass alle Variationen des Artikels schön auf einen Blick dargestellt werden, also die CD, die LP, das T-Shirt zum Album, der Aufnäher ...
Personalisierung
Bei beiden gibt es nur den Klassiker Kunden die das, haben auch das ... Gleichstand bei diesem Punkt, aber EMP weiter in Führung.
Kundenbindung und Community
Hier präsentieren sich beide sehr anständig. Angefangen bei den schönen Blätterkatalogen bzw. Magazinen, die es als Kunde regelmäßig gibt, über Online-Niederlassungen bei MySpace, Facebook und Twitter sind beide bemüht ihre Zielgruppe mit Updates zu versorgen. Klar, als Label ist NB noch auf anderen Plattformen wie Youtube oder last.fm unterwegs, dafür geht EMP mit dem etwas professionellerem Umgang mit diesen Plattformen sowie dem shopinternen Bonussystem weiter in Führung.
Checkout
In beiden Fällen recht geradlinig, störend bei NB die Beschränkung der Adressfelder. Eine zusätzliche Eingabe von Informationen wie Firmenname zur Lieferadresse ist nicht wirklich möglich und gibt Punkteabzug. Und auch hier kommt die schlechte Usability bei NB zu tragen. Ist man gerade nicht im Shop-Teil der Seite sucht man den Warenkorb vergeblich ... noch mehr Vorsprung für EMP. Zahlungsarten
EMP: fein (Kreditkarte, Nachnahme, Sofortüberweisung, Paypal, Vorkasse und Bonuspunkte) NB: gerade so das Minimum (Kreditkarte, Nachnahme und Vorkasse) Ja, um Zahlungsausfälle zu minimieren ist das schon fein - aus Händlersicht - aber wär NB nicht NB, ich würde nicht bestellen.
Preis
Erstmalig ein Stich für NB. Die CDs sind teilweise wesentlich preiswerter, viele Merchandizing-Sachen wie Shirts erscheinen mir auch günstiger. Dafür ist aber wie schon erwähnt das Sortiment etwas kleiner.
Versandkosten
In beiden Fällen wirklich fair (3,95 bei EMP, 3,50 bei NB) ab 75 bzw. 100 sogar kostenfrei (bei NB gibt es dann sogar noch eine CD gratis oben drauf). Lieferung
Der letzte Punkt der Bewertung und auch hier liegt EMP etwas vorne. Wie gesagt wurden beide Bestellungen zur selben Zeit aufgegeben, das Paket von EMP war am Dienstag da (also 2 Werktage), das von NB erst am Mittwoch. Die Verzögerung ist sicherlich durch die von mir gewählte Zahlungsart zu erklären (Vorkasse), aber unter normalen Umständen (z.B. ich kenne NB nicht), hätte ich gar nicht bestellt.
Gesamtwertung
EMP macht eigentlich alles richtig, noch etwas mehr Persoalisierung im Shop und ich hätte keinen wirklichen Grund zu meckern.
NB macht bis auf das Sortiment eigentlich alles falsch. Schlechte Usability, zu wenig Zahlungsoptionen, ohne separaten Katalog eigentlich nicht nutzbar. Trotzdem, manchmal helfen andere Faktoren darüber hinweg. Wie bespielsweise mein Musik-Regal, das zu großen Teilen mit Scheiben von NB bestückt ist, oder die Künstler, die bei NB unter Vertrag sind und die coolen Special-Editions die es dort manchmal gibt. Trotzdem, eine vernünftige Online-Strategie kann nicht schaden. Natürlich helfe ich da auch gerne ...
Technorati Tags: shopping, e-commerce, online shopping, EMP, Nuclear Blast, niche player, shopping experience, self-experiment, usability, test report
Aber glücklicherweise gibt es ja das Internet und eine ganze Menge an Shops, die da definitiv etwas spezialisierter sind. Und zwei von denen hab ich mir mal etwas genauer angeschaut.
Bei beiden wurde ein ähnlicher Warenkorb zusammengestellt (T-Shirts, CD bzw. DVD und noch irgendein anderes Teil). Alles war laut Aussage des Shops auf Lager und sofort lieferbar, beide Bestellungen gingen am Samstag gegen 16:30 Uhr mit dem finalen Bestätigen-Button an die Händler und dann lief die Zeit für die letzte Wertung, die Geschwindigkeit. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich natürlich schon das ein oder andere notiert gehabt und ohne große Vorworte erstmal das komplette Ergebnis.
| EMP | NB | |
|---|---|---|
| Angebot | ++ | ++ |
| Usability | ++ | ø |
| Suche | ++ | ø |
| Navigation | ++ | ø |
| Produktdetailseite | ++ | + |
| Personalisierung | + | + |
| Kundenbindung und Community | +++ | ++ |
| Checkout | ++ | + |
| Zahlungsarten | +++ | + |
| Preis | ++ | +++ |
| Versandkosten | ++ | ++ |
| Lieferung | ++ | + |
| Gesamtwertung (von max. 36 Punkten) | 25 (69,4%) | 14 (38,8%) |
Jetzt aber mal etwas genauer auf die einzelnen Punkte geschaut und natürlich auch die ein oder andere Erläuterung zur Bewertung:
Angebot
Beide mir der selben Bewertung, obwohl es schon große Unterschiede gibt. EMP ist reiner Händler, NB ist ein Plattenlabel mit Online-Shop und das zeigt sich vor allem beim Umfang des Angebotes. EMP ist von Musik bis Fashion recht breit aufgestellt, Bei Nuclear Blast steht primär das Angebot um die eigenen Künstler im Vordergrund. Deshalb gibt es neben dem Band-Merchandizing eine ganze Menge Infos zu den Bands, Konzertkarten ... Also nicht ganz so breit, dafür wesentlich tiefer. Gleichstand.
Usability
Als reiner Händler hat EMP sicherlich mehr Erfahrung in der zielgruppengerechten Gestaltung eines Shops, anders ist das Abschneiden von NB nicht zu erklären. Usability gibt es dort eigentlich nicht. Keiner vernünftige Darstellung von Variationen in Artikellisten, kein logisches Bedienkonzept, grundsätzlich alphabetische Sortierung. Wenn ich ehrlich bin, habe ich vorher alles im Katalog zusammengesucht und in die Schnellbestellmaske eingetippt. EMP ganz klar in Führung mit relativ viel Einstiegspunkten ins Angebot (über Marke, Filternavigation ...).
Suche
Selbes Fazit wie bei Usability. NB ist auch hier wirklich schlecht, nicht mal kleine Tippfehler werden erkannt. EMP baut mit fehlertoleranter Suche und ASN die Führung weiter aus.
Navigation
Spätestens bei diesem Punkt liegt EMP unaufholbar vorne.
Produktdetailseite
Auch hier zeigt sich wieder, wer echter Händler ist. Wesentlich übersichtlicher bei EMP mit besseren Produktabbildungen, teilweise Hörproben. Der einzige Vorteil bei NB ist, dass alle Variationen des Artikels schön auf einen Blick dargestellt werden, also die CD, die LP, das T-Shirt zum Album, der Aufnäher ...
Personalisierung
Bei beiden gibt es nur den Klassiker Kunden die das, haben auch das ... Gleichstand bei diesem Punkt, aber EMP weiter in Führung.
Kundenbindung und Community
Hier präsentieren sich beide sehr anständig. Angefangen bei den schönen Blätterkatalogen bzw. Magazinen, die es als Kunde regelmäßig gibt, über Online-Niederlassungen bei MySpace, Facebook und Twitter sind beide bemüht ihre Zielgruppe mit Updates zu versorgen. Klar, als Label ist NB noch auf anderen Plattformen wie Youtube oder last.fm unterwegs, dafür geht EMP mit dem etwas professionellerem Umgang mit diesen Plattformen sowie dem shopinternen Bonussystem weiter in Führung.
Checkout
In beiden Fällen recht geradlinig, störend bei NB die Beschränkung der Adressfelder. Eine zusätzliche Eingabe von Informationen wie Firmenname zur Lieferadresse ist nicht wirklich möglich und gibt Punkteabzug. Und auch hier kommt die schlechte Usability bei NB zu tragen. Ist man gerade nicht im Shop-Teil der Seite sucht man den Warenkorb vergeblich ... noch mehr Vorsprung für EMP. Zahlungsarten
EMP: fein (Kreditkarte, Nachnahme, Sofortüberweisung, Paypal, Vorkasse und Bonuspunkte) NB: gerade so das Minimum (Kreditkarte, Nachnahme und Vorkasse) Ja, um Zahlungsausfälle zu minimieren ist das schon fein - aus Händlersicht - aber wär NB nicht NB, ich würde nicht bestellen.
Preis
Erstmalig ein Stich für NB. Die CDs sind teilweise wesentlich preiswerter, viele Merchandizing-Sachen wie Shirts erscheinen mir auch günstiger. Dafür ist aber wie schon erwähnt das Sortiment etwas kleiner.
Versandkosten
In beiden Fällen wirklich fair (3,95 bei EMP, 3,50 bei NB) ab 75 bzw. 100 sogar kostenfrei (bei NB gibt es dann sogar noch eine CD gratis oben drauf). Lieferung
Der letzte Punkt der Bewertung und auch hier liegt EMP etwas vorne. Wie gesagt wurden beide Bestellungen zur selben Zeit aufgegeben, das Paket von EMP war am Dienstag da (also 2 Werktage), das von NB erst am Mittwoch. Die Verzögerung ist sicherlich durch die von mir gewählte Zahlungsart zu erklären (Vorkasse), aber unter normalen Umständen (z.B. ich kenne NB nicht), hätte ich gar nicht bestellt.
Gesamtwertung
EMP macht eigentlich alles richtig, noch etwas mehr Persoalisierung im Shop und ich hätte keinen wirklichen Grund zu meckern.
NB macht bis auf das Sortiment eigentlich alles falsch. Schlechte Usability, zu wenig Zahlungsoptionen, ohne separaten Katalog eigentlich nicht nutzbar. Trotzdem, manchmal helfen andere Faktoren darüber hinweg. Wie bespielsweise mein Musik-Regal, das zu großen Teilen mit Scheiben von NB bestückt ist, oder die Künstler, die bei NB unter Vertrag sind und die coolen Special-Editions die es dort manchmal gibt. Trotzdem, eine vernünftige Online-Strategie kann nicht schaden. Natürlich helfe ich da auch gerne ...
Technorati Tags: shopping, e-commerce, online shopping, EMP, Nuclear Blast, niche player, shopping experience, self-experiment, usability, test report
Full HD jetzt endlich zu Hause
Knapp 3 Jahre nach der Heimkinoanlage ist es soweit. Nach intensivster Recherche, nach Featurelistenvergleichen, nach Preissuchen und dem ganzen wieder von vorne, wenn ein Hersteller eine neue Serie auf den Markt geschmissen hat, ist es soweit: ich habe nicht nur entschieden, ich habe gehandelt in einer mir bis dato nicht bekannten Geschwindigkeit.
Ursprünglich sollte es ein Toshiba sein, die Z3000 Serie hatte mir recht schnell zugesagt, irgendwie hat alles gepasst. Dann kam die Z3030 Serie,bei der alles irgendwie noch ein Stück besser war - leider auch wieder etwas teuer. Also warten, bis der Preis etwas sinkt und man ohne sich zu sehr zu ärgern, zuschlagen kann. Dann haben mir es zwischenzeitlich die Ambilight-Geräte von Philips angetan. Leider war da kein wirklich perfektes Gerät dabei außer die 9000-Serie und die liegt in preislichen Regionen, die nicht mehr akzeptabel sind. Naja, weiter gesucht und tatsächlich hat Toshiba nachgelegt mit der XV und der ZV Serie. Design und Ausstattung Top, aber der Verbrauch von knapp über 250W hat mich vom Kauf abgehalten. Dann hat Sony mit seinem Bravia Z4500 (und auch mit dem W4500) ein wirklich gutes Gerät auf den Markt geschmissen. Bis dato hatte ich Samsung nie so richtig auf dem Radar, aber als sie letztens die neuen Geräte auf den Markt gebracht haben, genauer gesagt der 650 und der 750, war ich meinem Ziel ein ganzes Stück näher, endlich so alles an technischen Parametern, was ich wollte, gutes Design, angemessene Preise und das tollste für einen Technik-Geek wie mich: Netzwerkanschluss für Webinhalte wie Flickr, Yahoo Widgets, Youtube und Co.
Das hatte mich überzeugt, also in die nächste Phase, günstigsten Preis finden. Und eines Abend schaue ich zufällig Werbung - seit über einem Jahr läuft Fernsehen nur am 24'' Dell-Bildschirm, weil meine alte Röhre den Geist aufgegeben hat - egal, ich schaue jedenfalls Werbung und da kommt ein Verbraucherhinweis von Samsung. So mit einem bunt leuchtenden Vogel und die neue LED Generation wird angepriesen. „Interessant“ denke ich mir und am nächsten Tag schaue ich noch mal im Netz und ich bin auf Anhieb begeistert. Also Preissuche neu ausgerichtet und wie erwarten: ist etwas über dem geplanten Budget. Also denke ich, dass jetzt wie bisher immer die ganze Suche noch ein paar Monate länger dauert. Am Samstag bin ich interessehalber mal zu einem großen Elektronikfachmarkt gegangen, und da standen die neuen Geräte von Samsung. Und die sahen so toll aus und der Preis lag aus unerfindlichen Gründen auf dem Niveau der preiswertesten Internetangebote, dass ich mich kaum noch zusammenreißen konnte. Aber etwas galt es noch zu testen - passt der Karton in mein Auto, STEHEND, weil die Bildschirme sind so flach, dass man sie nicht liegend transportieren kann. Ja, der Samsung UE40B7090 passt in der Originalverpackung stehend auf die Rückbank eines Vectra A.
Mitgenommen, ehrfürchtig ausgepackt, weil alles so filigran, angeschlossen und Bauklötze gestaunt. Das Bild ist ja so grandios, schon bei einem normalen Sat-Receiver.
Spaßeshalber hab ich mal den Rechner angeschlossen und einen HD-Trailer abgespielt - da ist, wie wenn die Leute im Zimmer hinter einem Bilderrahmen stehen. Unglaublich geile Farben, grandioser Kontrast und das ganze bei nur knapp 3 cm Tiefe. So sieht er jedenfalls aus:

Jetzt brauche ich jetzt ja noch vernünftige hochauflösende Eingangsquellen, sonst hätte es ein normaler flacher Bildschirm auch getan. Und natürlich habe ich auch hier schon viele langwierige Forschungen angestellt. Aber um das ganze etwas abzukürzen, die einfache Variante. Nochmal in meine Liste der Kandidaten geschaut, die in die engere Wahl kommen und mal den Preisvergleich angeworfen. Und wie durch Zufall taucht heute der technische Favorit, der leider preislich durchweg auf dem letzten Platz lag, beim Onlinehändler myby, der mir sonst nicht immer für die besten Preise bei hochpreisiger Elektronik bekannt ist, auf Platz 1 auf - mit einem riesigen Vorsprung. So groß, dass ich kaum Nein sagen konnte, der Preisverfall bei Receivern ist irgendwie nicht so groß.

Und wenn das Angebot preislich 20% unter dem 2. Anbieter liegt, dann hält sich auch ein Alexander nicht zurück und hat den HD-Receiver von Vantage geordert.

Also hab ich dann wohl ab nächster Woche mein Heimkino endlich komplett. Knapp 5 Jahre hat dann alles zusammen gedauert, aber das war es mir wert. Lieber nix überstürzt kaufen, wenn man gewisse Ansprüche hat.
Wer also einen wirklich guten Fernseher sucht, der zudem mit knapp 100W bis 150W Verbrauch je nach Betriebsart deutlich unter gängigen LCD-Bildschirmen mit 180W bis 250W liegt und mit knapp 3cm extrem schmal und mit allen Anschlüssen, die man braucht, echt gut ausgestattet, der ist mit den LED-Geräten von Samsung gut bedient. Generell waren mir die Anschlüsse sehr wichtig, so hat der Vantage-Receiver neben der internen Festplatte noch USB und Ethernet-Anschluss (wie der Samsung LED TV). Ist zwar insgesamt doch etwas teurer als geplant, aber wie heißt es so schön: wer billig kauft kauft doppelt, ich habe lange gespart und irgendwann muss ich ja mal kaufen, ich kann dass ja nicht ewig nur planen.
Die komplette Auswahl an Geräten, die ich unter die Lupe, also überhaupt in Betracht gezogen habe und mit gutem Gewissen als Kaufempfehlung verstanden werden kann, findet sich im madartsfactory aStore. Oder halt in diesem drolligen Widget unten dran.
Technorati Tags: technology, gadgets, shopping, Full HD, Samsung, LED TV, HD receiver
Ursprünglich sollte es ein Toshiba sein, die Z3000 Serie hatte mir recht schnell zugesagt, irgendwie hat alles gepasst. Dann kam die Z3030 Serie,bei der alles irgendwie noch ein Stück besser war - leider auch wieder etwas teuer. Also warten, bis der Preis etwas sinkt und man ohne sich zu sehr zu ärgern, zuschlagen kann. Dann haben mir es zwischenzeitlich die Ambilight-Geräte von Philips angetan. Leider war da kein wirklich perfektes Gerät dabei außer die 9000-Serie und die liegt in preislichen Regionen, die nicht mehr akzeptabel sind. Naja, weiter gesucht und tatsächlich hat Toshiba nachgelegt mit der XV und der ZV Serie. Design und Ausstattung Top, aber der Verbrauch von knapp über 250W hat mich vom Kauf abgehalten. Dann hat Sony mit seinem Bravia Z4500 (und auch mit dem W4500) ein wirklich gutes Gerät auf den Markt geschmissen. Bis dato hatte ich Samsung nie so richtig auf dem Radar, aber als sie letztens die neuen Geräte auf den Markt gebracht haben, genauer gesagt der 650 und der 750, war ich meinem Ziel ein ganzes Stück näher, endlich so alles an technischen Parametern, was ich wollte, gutes Design, angemessene Preise und das tollste für einen Technik-Geek wie mich: Netzwerkanschluss für Webinhalte wie Flickr, Yahoo Widgets, Youtube und Co.
Das hatte mich überzeugt, also in die nächste Phase, günstigsten Preis finden. Und eines Abend schaue ich zufällig Werbung - seit über einem Jahr läuft Fernsehen nur am 24'' Dell-Bildschirm, weil meine alte Röhre den Geist aufgegeben hat - egal, ich schaue jedenfalls Werbung und da kommt ein Verbraucherhinweis von Samsung. So mit einem bunt leuchtenden Vogel und die neue LED Generation wird angepriesen. „Interessant“ denke ich mir und am nächsten Tag schaue ich noch mal im Netz und ich bin auf Anhieb begeistert. Also Preissuche neu ausgerichtet und wie erwarten: ist etwas über dem geplanten Budget. Also denke ich, dass jetzt wie bisher immer die ganze Suche noch ein paar Monate länger dauert. Am Samstag bin ich interessehalber mal zu einem großen Elektronikfachmarkt gegangen, und da standen die neuen Geräte von Samsung. Und die sahen so toll aus und der Preis lag aus unerfindlichen Gründen auf dem Niveau der preiswertesten Internetangebote, dass ich mich kaum noch zusammenreißen konnte. Aber etwas galt es noch zu testen - passt der Karton in mein Auto, STEHEND, weil die Bildschirme sind so flach, dass man sie nicht liegend transportieren kann. Ja, der Samsung UE40B7090 passt in der Originalverpackung stehend auf die Rückbank eines Vectra A.
Mitgenommen, ehrfürchtig ausgepackt, weil alles so filigran, angeschlossen und Bauklötze gestaunt. Das Bild ist ja so grandios, schon bei einem normalen Sat-Receiver.
Spaßeshalber hab ich mal den Rechner angeschlossen und einen HD-Trailer abgespielt - da ist, wie wenn die Leute im Zimmer hinter einem Bilderrahmen stehen. Unglaublich geile Farben, grandioser Kontrast und das ganze bei nur knapp 3 cm Tiefe. So sieht er jedenfalls aus:

Jetzt brauche ich jetzt ja noch vernünftige hochauflösende Eingangsquellen, sonst hätte es ein normaler flacher Bildschirm auch getan. Und natürlich habe ich auch hier schon viele langwierige Forschungen angestellt. Aber um das ganze etwas abzukürzen, die einfache Variante. Nochmal in meine Liste der Kandidaten geschaut, die in die engere Wahl kommen und mal den Preisvergleich angeworfen. Und wie durch Zufall taucht heute der technische Favorit, der leider preislich durchweg auf dem letzten Platz lag, beim Onlinehändler myby, der mir sonst nicht immer für die besten Preise bei hochpreisiger Elektronik bekannt ist, auf Platz 1 auf - mit einem riesigen Vorsprung. So groß, dass ich kaum Nein sagen konnte, der Preisverfall bei Receivern ist irgendwie nicht so groß.

Und wenn das Angebot preislich 20% unter dem 2. Anbieter liegt, dann hält sich auch ein Alexander nicht zurück und hat den HD-Receiver von Vantage geordert.

Also hab ich dann wohl ab nächster Woche mein Heimkino endlich komplett. Knapp 5 Jahre hat dann alles zusammen gedauert, aber das war es mir wert. Lieber nix überstürzt kaufen, wenn man gewisse Ansprüche hat.
Wer also einen wirklich guten Fernseher sucht, der zudem mit knapp 100W bis 150W Verbrauch je nach Betriebsart deutlich unter gängigen LCD-Bildschirmen mit 180W bis 250W liegt und mit knapp 3cm extrem schmal und mit allen Anschlüssen, die man braucht, echt gut ausgestattet, der ist mit den LED-Geräten von Samsung gut bedient. Generell waren mir die Anschlüsse sehr wichtig, so hat der Vantage-Receiver neben der internen Festplatte noch USB und Ethernet-Anschluss (wie der Samsung LED TV). Ist zwar insgesamt doch etwas teurer als geplant, aber wie heißt es so schön: wer billig kauft kauft doppelt, ich habe lange gespart und irgendwann muss ich ja mal kaufen, ich kann dass ja nicht ewig nur planen.
Die komplette Auswahl an Geräten, die ich unter die Lupe, also überhaupt in Betracht gezogen habe und mit gutem Gewissen als Kaufempfehlung verstanden werden kann, findet sich im madartsfactory aStore. Oder halt in diesem drolligen Widget unten dran.
Technorati Tags: technology, gadgets, shopping, Full HD, Samsung, LED TV, HD receiver
Aktueller Veranstaltungsplan
21.10.2008: BITKOM-Innovationsforum auf der SYSTEMS 2008
SYSTEMS Messegelände, Halle A2 Stand 304, München
Vortrag: „Was passiert mit dem Online-Shop: Neue Strategien und Konzepte im Online-Handel – Verkaufskonzepte und Strategien für erfolgreichen Online-Handel in der Zukunft.“
22.10.2008: Internet World 2008
ICM (Kongresszentrum der Münchner Messe)
Vortrag: "So bringen Sie das richtige Produkte zur richtigen Zeit an den richtigen Kunden"
05.11.2008: insight e-commerce
Intershop Tower, Jena
Vortrag: "Social Commerce als nächste Evolutionsstufe im E-Commerce" (mit Dirk Lauber, Baur Versand)
11.11.2008: BITKOM Forum Markttrends
Avaya GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
Vortrag: „Was passiert mit dem Online-Shop: Neue Strategien und Konzepte im Online-Handel – Verkaufskonzepte und Strategien für erfolgreichen Online-Handel in der Zukunft.“
Wer mir nachreisen möchte, weiß also wo ich zu finden bin.
Technorati Tags: work, en route, trade fair, congress
SYSTEMS Messegelände, Halle A2 Stand 304, München
Vortrag: „Was passiert mit dem Online-Shop: Neue Strategien und Konzepte im Online-Handel – Verkaufskonzepte und Strategien für erfolgreichen Online-Handel in der Zukunft.“
22.10.2008: Internet World 2008
ICM (Kongresszentrum der Münchner Messe)
Vortrag: "So bringen Sie das richtige Produkte zur richtigen Zeit an den richtigen Kunden"
05.11.2008: insight e-commerce
Intershop Tower, Jena
Vortrag: "Social Commerce als nächste Evolutionsstufe im E-Commerce" (mit Dirk Lauber, Baur Versand)
11.11.2008: BITKOM Forum Markttrends
Avaya GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
Vortrag: „Was passiert mit dem Online-Shop: Neue Strategien und Konzepte im Online-Handel – Verkaufskonzepte und Strategien für erfolgreichen Online-Handel in der Zukunft.“
Wer mir nachreisen möchte, weiß also wo ich zu finden bin.

Technorati Tags: work, en route, trade fair, congress
Morgen in ihrem E-Commerce: Cocktails
Morgen geht mal wieder ein neues Konzept an den Start; ein Onlineshop für Cocktails.

Das Besondere dabei: man kauft fertig portionierte Zutaten für den Wunschcocktail.
Der große Vorteil für den Kunden liegt darin, nicht selbst etliche Spirituosen und Säfte, die es nur in großen Mengen gibt und verderben, wenn sie einmal offen sind, kaufen zu müssen. Außerdem fällt das Abmessen und Rezepte-Heraussuchen weg.
Ich bin gespannt, und werde morgen an anderer Stelle ausführlich berichten. Bis dahin findet man auf dem CocktailBude Blog alle wichtigen Informationen.
Technorati Tags: e-commerce, shopping, online shop, cocktails, CocktailBude, startup

Das Besondere dabei: man kauft fertig portionierte Zutaten für den Wunschcocktail.
Der große Vorteil für den Kunden liegt darin, nicht selbst etliche Spirituosen und Säfte, die es nur in großen Mengen gibt und verderben, wenn sie einmal offen sind, kaufen zu müssen. Außerdem fällt das Abmessen und Rezepte-Heraussuchen weg.
Ich bin gespannt, und werde morgen an anderer Stelle ausführlich berichten. Bis dahin findet man auf dem CocktailBude Blog alle wichtigen Informationen.
Technorati Tags: e-commerce, shopping, online shop, cocktails, CocktailBude, startup
Weihnachtseinkäufe 2007 erledigt
So, Weihnachtseinkäufe sind erledigt, der größte Teil wurde aber dieses Jahr aber über Internet geordert. Der Stress beim Einkaufen, zumal es momentan wirklich kalt ist, war mir dieses Jahr irgendwie nix. Zumal ich ja Urlaub habe und den nicht in einer Schlange an der Kasse zu verbringen.
Und jetzt noch etwas Weihnachtsstimmung für euch:

Und jetzt noch etwas Weihnachtsstimmung für euch:

Zurück von der Internet World 2007
Und da war es auch schon wieder vorbei. Bin soeben aus München zurückgekehrt und etwas geschafft, aber das ist fein. Die Veranstaltung selbt ist wirklich gut, viele (Kongress)Besucher, viel Presse und als Referent gab's sogar was zu Essen und Trinken in einem abgetrennten Bereich. Was ich an Vorträgen gesehen habe - leider musste ich schon vor Tagesende zurück - war echt gut und informativ. Mein Vortrag - in einer egozentrischen Selbsteinschätzung - war OK, das Publikum hat zugehört, an den von mir geplanten Stellen gelacht oder genickt, ich weiß bloß nicht, ob verstanden wurde, was ich wirklich sagen wollte. Lag vielleicht auch an der Tatsache, dass ich als Intershop/Hersteller von Standardsoftware vorgestellt wurde, ich eigentlich zu Technik nicht soviel gesagt habe, weil die Aussage sein sollte: Technik ist nur ein Werkzeug und dient nicht irgendeinem Selbstzweck, der Mensch steht im Mittelpunkt und die Unternehmen sollten - sofern Sie das noch nicht getan haben - klar kommen und aufhören in völig überdrehten und aufgeblasenen Prozessen und Organisationen zu denken.

Mein Vortrag Future Shopping - Neue Bausteine für das Online-Shoppen (3,2 MB) steht zum Anschauen bereit, diesmal aus bereits erwähnten Gründen nicht als HTML sondern als PDF. Leider fehlen meine ganzen Kommentare und Erläuterungen zu den Slides und mit Text war ich diesmal einfach sparsamer. Falls irgendwer durch Zufall den Vortrag in echt gesehen hat und irgendwelche Kommentare hat, der darf das gerne tun. Und wer Fragen hat, natürlich auch.
Technorati Tags: work, en route, convention, internet, e-commerce, Web 2.0, Social Commerce, Internet World, Munich, presentation, trends, technology, online shopping

Mein Vortrag Future Shopping - Neue Bausteine für das Online-Shoppen (3,2 MB) steht zum Anschauen bereit, diesmal aus bereits erwähnten Gründen nicht als HTML sondern als PDF. Leider fehlen meine ganzen Kommentare und Erläuterungen zu den Slides und mit Text war ich diesmal einfach sparsamer. Falls irgendwer durch Zufall den Vortrag in echt gesehen hat und irgendwelche Kommentare hat, der darf das gerne tun. Und wer Fragen hat, natürlich auch.
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smatch - Wie Einkaufen, nur besser
Seit ein paar Tagen ist smatch.com, der neue Dienst der OTTO-Tochter discount24 shopping24 GmbH am Start. Momentan noch closed beta, aber ich darf testen, also hab ich das mal gemacht. Und natürlich sind mir dabei auch 1-2 Gedanken durch den Kopf gegangen, die ich hier niederschreiben möchte.

Als allererstes stellt sich natürlich die Frage, was smatch denn eigentlich ist. Und an der Stelle zitiere ich einfach die Selbstdarstellung:
Was erwartet euch auf smatch?
Mode, Wohnen und Lifestyle - smatch ist ein neues Produktportal für genau diese Bereiche.
smatch ist Produktsuche und gleichermaßen -empfehlungsdienst. Ihr findet auf smatch Produkte, die zu euch passen, die euch gefallen. Tauscht euch auf smatch aus und lasst euch inspirieren.
Klingt spannend, vor allem das Thema Empfehlungen macht doch sehr neugierig, weil genau das etwas ist, wodurch man sich deutlich von anderen Anbietern abgrenzen kann. Produktsuchmaschinen hatte ich mir ja vor ein paar Wochen schon mal angeschaut und genau das Thema Empfehlungen hat eindeutig gefehlt. Also wie hilft smatch an dieser Stelle genau?
Nach der Registrierung hat man als allererstes die Möglichkeit seine Vorlieben zu definieren, genauer gesagt ich kann als Nutzer meine Lieblingsmarken, -farben und -shops festlegen.

Momentan ist die Auswahl noch recht beschränkt, perspektivisch darf man aber sicherlich eine viel größere Auswahl erwarten. Jedenfalls gibt es dann im Dashboard entsprechend der Auswahl ein paar Produkte, die mehr oder weniger gut zu den eigenen Präferenzen passen - in meinem Fall eher weniger, weil es einfach nur neue Produkte in diesen Kategorien sind. Naja, woher soll smatch denn zu diesem Zeitpunkt schon viel über mich wissen.

Also gibt mir smatch die Möglichkeit aus allen vorhandenen Produkten in verschiedenen Kategorien eigene Listen zusammenzustellen. Bekannt ist dieses Konzept ja schon von Amazon, hier funktioniert es nur viel einfacher, da ich einfach per Drag-and-drop Produkte in meine Listen ziehen kann - sehr sexy also. Unter dem Menüpunkt Community lassen sich auch öffentliche Listen anderer Nutzer einsehen, nur fehlt mir hier momentan noch jeder Zusammenhang zwischen Vorlieben, Listen und Empfehlungen. Ich hätte erwartet, dass nach Anlegen meiner Liste smatch mir sagt, was andere Nutzer die die selben Produkte in ihren Listen haben noch zusätzlich haben. Also etwas, das bei Amazon irgendwie und bei last.fm ganz hervorragend funktioniert. Der Community-Gedanke erschließt sich mir hier noch nicht so ganz.
Auch wenn ich ganz normal über die Kategorien einsteige und irgendwann mal bei einem Produkt lande, finde ich kaum etwas, das an Empfehlungen erinnert, nicht mal das bei normalen Shops übliche Thema Cross-Selling scheint vorhanden, lediglich Listen von anderen Nutzer. Ich hoffe doch stark, dass in diesen Bereichen noch einiges passiert, sonst finde ich nicht wirklich einen Mehrwert zumal die Produktdetails in der Regel auch recht unvollständig und wenig hilfreich sind.
Wenn ich an die Selbstdarstellung denke und versuche das Thema Produktsuche zu beleuchten, hilft mir smatch momentan noch nicht wirklich, zumal ich weiß, was ich beispielsweise bei idealo erwarten kann, vor allem wenn ich an das Thema produktattribute denke. Auch die reine Suche endent viel zu häufig mit 0 Treffern, leider auch bei so generischen Begriffen wie "denon avr". Verwirrend, zumal ich so ein Produkt in meiner Liste habe und diese gefunden wird.

Es fehlt also ganz deutlich das Thema Community/Social Commerce, weil noch eine Produkt-/Preissuchmaschine braucht sicherlich niemand und das will smatch sicherlich nicht sein.
Natürlich gibt es auch positive Sachen zu berichten, beispielsweise über das Design. Klar strukturiert - vielleicht an manchen Stellen nicht stark genug akzentuiert - übersichtlich, frisch, hell, große Schrift und überhaupt schön.
Auch das Konzept eines shopübergreifenden "Mega-Stores" ist großartig. Echtes One-stop-shopping wäre natürlich der Kracher, leider gibt es lediglich eine Verlinkung auf den jeweiligen Shop - und das ist nicht als positiv zu betrachten, auch hier zeigen Amazon und sogar otto.de selbst wie es besser gehen kann.
Das Erzeugen von Widgets ist ebenfalls ein nettes Feature. Einfach die Liste auswählen, Button drücken und schon ist der entsprechende HTML-Code fertig zum Einbinden in die eigene Homepage.
Aber immer wieder sucht man - zumindest geht es mir so - das Thema Community. Ich hoffe stark, das an diesem Thema gearbeitet wird. Vielleicht steht auch irgendwo ein Text auf der Seite, aber ich bin zu faul zu suchen. Last.fm hat mir nach der Registrierung auch mitgeteilt, das die ersten Empfehlungen nach einer Woche kommen, weil erst Daten für gesammelt und aufbereitet werden müssen. Das war OK für mich.
OK, ich gehe zurück zur Selbstdarstellung und lese "Ihr findet auf smatch Produkte, die zu euch passen, die euch gefallen. Tauscht euch auf smatch aus und lasst euch inspirieren." OK, ich bin bereit. Ich habe gesagt, worauf ich so ungefähr stehe und habe eine Liste gemacht. Ja, ich suche Zeug, das zu meinem Heimkino passt - oder zu mir, weil ich so ein Heimkino habe. Wenn smatch das hinbekommt, ist es ganz groß. Bis dahin ist es lediglich eine sehr nette Idee it einer recht ansehnlichen Website. Jetzt fehlt noch der Content.
Beim Thema Mode gibt es schon etwas mehr Content von Nutzern, aber auch da passen die Empfehlungen nicht immer wirklich. Es lässt sich auch nicht wirklich nachvollziehen, wie die "passenden" Listen ausgewählt werden. Beispiel blaues Poloshirt für Männer.

Liste 1 heißt "Grün-weiß", inhaltlich nicht mein Fall - kann passieren. Liste 2 heißt "Lieblings-Shirts" ist aber alles für Frauen. In Liste 3 - Dear Emily" sind nur Klamotten und Accessories für Frauen. Und so weiter und so fort. Jetzt weiß ich also was meine Freundin anziehen kann, wenn ich ein blaues Polo trage, nur ich weiß nicht, was ich dazu anziehen kann.
Ich weiß, es ist schlecht immer mit Amazon zu vergleichen, aber mit wem sonst? Ich hab mal spaßenshalber eine Liste mit identischen/ähnlichen Produkten angelegt und ich sehe sofort andere Listen, die thematisch oder inhaltlich passen.

Und genau das hatte ich mir bei smatch auch erwartet - in wesentlich cooler und fetziger.
Jetzt klang das alles ziemlich negativ, dass war aber natürlich nicht so gedacht. Natürlich ist die Idee großartig und genau so etwas fehlt. Und natürlich ist alles noch Beta und deshalb sehr wahrscheinlich ziemlich buggy. Und aufgrund der noch geringen Nutzer-, Produkt- und Händlerzahlen ist natürlich noch nicht wirklich viel mehr möglich was Empfehlungen betrifft. Listen sind momentan das einzige echte "Community-Feature" und aus dem Konzept von smatch lässt sich definitiv mehr rausholen. Und das ist auch genau mein Wunsch und Fazit: Super Idee, massig Potential zur Verbesserung.
Ach so, eine Frage habe ich bisher außer Acht gelassen, aber auch paulinepauline hat dran gedacht:
Was ich jetzt noch nicht verstanden habe: Kriegt man irgendwie ne Provision, wenn was über meine Empfehlung verkauft wird?
Ganz richtig. Profitiere ich als Nutzer überhaupt irgendwie von diesem Dienst oder ist mein Verdienst einzig und alleine das Gefühl anderen zu helfen und selber Empfehlungen zu bekommen. Ein normales Affiliate-Modell kann ja nicht funktionieren, da smatch selber nicht Händler ist und nur an andere Shops weiterleitet. Smatch kann also Provisionen für Weiterleitungen und/oder Bestellungen bekommen. Habe ich was davon? Und diese Frage stelle ich mal in meiner Tätigkeit als jemand der tagtäglich mit E-Commerce zu tun hat, auch wenn ich gerade Urlaub habe und eigentlich versuche GTA San Andreas durchzuspielen.
Noch mehr zum Thema smatch findet man hier:
http://blog.smatch.com/
http://ecommerce.typepad.com/exciting_ecommerce/2007/09/smatch.html
http://www.e-commerce-blog.de/2007/10/02/erster-bericht-aus-der-closed-beta-von-smatchcom/
http://blog.paulinepauline.de/?p=403
http://boersmazwischendurch.blogspot.com/2007/10/smatch-closed-beta-offiziell-gestartet.html
Technorati Tags: e-commerce, social commerce, web 2.0, shopping, online shopping, community, smatch, smatch.com, product recommendation, fashion, lifestyle

Als allererstes stellt sich natürlich die Frage, was smatch denn eigentlich ist. Und an der Stelle zitiere ich einfach die Selbstdarstellung:
Was erwartet euch auf smatch?
Mode, Wohnen und Lifestyle - smatch ist ein neues Produktportal für genau diese Bereiche.
smatch ist Produktsuche und gleichermaßen -empfehlungsdienst. Ihr findet auf smatch Produkte, die zu euch passen, die euch gefallen. Tauscht euch auf smatch aus und lasst euch inspirieren.
Klingt spannend, vor allem das Thema Empfehlungen macht doch sehr neugierig, weil genau das etwas ist, wodurch man sich deutlich von anderen Anbietern abgrenzen kann. Produktsuchmaschinen hatte ich mir ja vor ein paar Wochen schon mal angeschaut und genau das Thema Empfehlungen hat eindeutig gefehlt. Also wie hilft smatch an dieser Stelle genau?
Nach der Registrierung hat man als allererstes die Möglichkeit seine Vorlieben zu definieren, genauer gesagt ich kann als Nutzer meine Lieblingsmarken, -farben und -shops festlegen.

Momentan ist die Auswahl noch recht beschränkt, perspektivisch darf man aber sicherlich eine viel größere Auswahl erwarten. Jedenfalls gibt es dann im Dashboard entsprechend der Auswahl ein paar Produkte, die mehr oder weniger gut zu den eigenen Präferenzen passen - in meinem Fall eher weniger, weil es einfach nur neue Produkte in diesen Kategorien sind. Naja, woher soll smatch denn zu diesem Zeitpunkt schon viel über mich wissen.

Also gibt mir smatch die Möglichkeit aus allen vorhandenen Produkten in verschiedenen Kategorien eigene Listen zusammenzustellen. Bekannt ist dieses Konzept ja schon von Amazon, hier funktioniert es nur viel einfacher, da ich einfach per Drag-and-drop Produkte in meine Listen ziehen kann - sehr sexy also. Unter dem Menüpunkt Community lassen sich auch öffentliche Listen anderer Nutzer einsehen, nur fehlt mir hier momentan noch jeder Zusammenhang zwischen Vorlieben, Listen und Empfehlungen. Ich hätte erwartet, dass nach Anlegen meiner Liste smatch mir sagt, was andere Nutzer die die selben Produkte in ihren Listen haben noch zusätzlich haben. Also etwas, das bei Amazon irgendwie und bei last.fm ganz hervorragend funktioniert. Der Community-Gedanke erschließt sich mir hier noch nicht so ganz.
Auch wenn ich ganz normal über die Kategorien einsteige und irgendwann mal bei einem Produkt lande, finde ich kaum etwas, das an Empfehlungen erinnert, nicht mal das bei normalen Shops übliche Thema Cross-Selling scheint vorhanden, lediglich Listen von anderen Nutzer. Ich hoffe doch stark, dass in diesen Bereichen noch einiges passiert, sonst finde ich nicht wirklich einen Mehrwert zumal die Produktdetails in der Regel auch recht unvollständig und wenig hilfreich sind.
Wenn ich an die Selbstdarstellung denke und versuche das Thema Produktsuche zu beleuchten, hilft mir smatch momentan noch nicht wirklich, zumal ich weiß, was ich beispielsweise bei idealo erwarten kann, vor allem wenn ich an das Thema produktattribute denke. Auch die reine Suche endent viel zu häufig mit 0 Treffern, leider auch bei so generischen Begriffen wie "denon avr". Verwirrend, zumal ich so ein Produkt in meiner Liste habe und diese gefunden wird.


Es fehlt also ganz deutlich das Thema Community/Social Commerce, weil noch eine Produkt-/Preissuchmaschine braucht sicherlich niemand und das will smatch sicherlich nicht sein.
Natürlich gibt es auch positive Sachen zu berichten, beispielsweise über das Design. Klar strukturiert - vielleicht an manchen Stellen nicht stark genug akzentuiert - übersichtlich, frisch, hell, große Schrift und überhaupt schön.
Auch das Konzept eines shopübergreifenden "Mega-Stores" ist großartig. Echtes One-stop-shopping wäre natürlich der Kracher, leider gibt es lediglich eine Verlinkung auf den jeweiligen Shop - und das ist nicht als positiv zu betrachten, auch hier zeigen Amazon und sogar otto.de selbst wie es besser gehen kann.
Das Erzeugen von Widgets ist ebenfalls ein nettes Feature. Einfach die Liste auswählen, Button drücken und schon ist der entsprechende HTML-Code fertig zum Einbinden in die eigene Homepage.
Aber immer wieder sucht man - zumindest geht es mir so - das Thema Community. Ich hoffe stark, das an diesem Thema gearbeitet wird. Vielleicht steht auch irgendwo ein Text auf der Seite, aber ich bin zu faul zu suchen. Last.fm hat mir nach der Registrierung auch mitgeteilt, das die ersten Empfehlungen nach einer Woche kommen, weil erst Daten für gesammelt und aufbereitet werden müssen. Das war OK für mich.
OK, ich gehe zurück zur Selbstdarstellung und lese "Ihr findet auf smatch Produkte, die zu euch passen, die euch gefallen. Tauscht euch auf smatch aus und lasst euch inspirieren." OK, ich bin bereit. Ich habe gesagt, worauf ich so ungefähr stehe und habe eine Liste gemacht. Ja, ich suche Zeug, das zu meinem Heimkino passt - oder zu mir, weil ich so ein Heimkino habe. Wenn smatch das hinbekommt, ist es ganz groß. Bis dahin ist es lediglich eine sehr nette Idee it einer recht ansehnlichen Website. Jetzt fehlt noch der Content.
Beim Thema Mode gibt es schon etwas mehr Content von Nutzern, aber auch da passen die Empfehlungen nicht immer wirklich. Es lässt sich auch nicht wirklich nachvollziehen, wie die "passenden" Listen ausgewählt werden. Beispiel blaues Poloshirt für Männer.

Liste 1 heißt "Grün-weiß", inhaltlich nicht mein Fall - kann passieren. Liste 2 heißt "Lieblings-Shirts" ist aber alles für Frauen. In Liste 3 - Dear Emily" sind nur Klamotten und Accessories für Frauen. Und so weiter und so fort. Jetzt weiß ich also was meine Freundin anziehen kann, wenn ich ein blaues Polo trage, nur ich weiß nicht, was ich dazu anziehen kann.
Ich weiß, es ist schlecht immer mit Amazon zu vergleichen, aber mit wem sonst? Ich hab mal spaßenshalber eine Liste mit identischen/ähnlichen Produkten angelegt und ich sehe sofort andere Listen, die thematisch oder inhaltlich passen.

Und genau das hatte ich mir bei smatch auch erwartet - in wesentlich cooler und fetziger.
Jetzt klang das alles ziemlich negativ, dass war aber natürlich nicht so gedacht. Natürlich ist die Idee großartig und genau so etwas fehlt. Und natürlich ist alles noch Beta und deshalb sehr wahrscheinlich ziemlich buggy. Und aufgrund der noch geringen Nutzer-, Produkt- und Händlerzahlen ist natürlich noch nicht wirklich viel mehr möglich was Empfehlungen betrifft. Listen sind momentan das einzige echte "Community-Feature" und aus dem Konzept von smatch lässt sich definitiv mehr rausholen. Und das ist auch genau mein Wunsch und Fazit: Super Idee, massig Potential zur Verbesserung.
Ach so, eine Frage habe ich bisher außer Acht gelassen, aber auch paulinepauline hat dran gedacht:
Was ich jetzt noch nicht verstanden habe: Kriegt man irgendwie ne Provision, wenn was über meine Empfehlung verkauft wird?
Ganz richtig. Profitiere ich als Nutzer überhaupt irgendwie von diesem Dienst oder ist mein Verdienst einzig und alleine das Gefühl anderen zu helfen und selber Empfehlungen zu bekommen. Ein normales Affiliate-Modell kann ja nicht funktionieren, da smatch selber nicht Händler ist und nur an andere Shops weiterleitet. Smatch kann also Provisionen für Weiterleitungen und/oder Bestellungen bekommen. Habe ich was davon? Und diese Frage stelle ich mal in meiner Tätigkeit als jemand der tagtäglich mit E-Commerce zu tun hat, auch wenn ich gerade Urlaub habe und eigentlich versuche GTA San Andreas durchzuspielen.
Noch mehr zum Thema smatch findet man hier:
http://blog.smatch.com/
http://ecommerce.typepad.com/exciting_ecommerce/2007/09/smatch.html
http://www.e-commerce-blog.de/2007/10/02/erster-bericht-aus-der-closed-beta-von-smatchcom/
http://blog.paulinepauline.de/?p=403
http://boersmazwischendurch.blogspot.com/2007/10/smatch-closed-beta-offiziell-gestartet.html
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Wochenende am Bodensee
Samstag früh ging es mit 'nem vollgepackten Audi A4 Avant 1,9 TDI nach Markdorf, weil meine bessere Hälfte dort unten bei EADS ein Praktikum für ihr Studium absolvieren muss. Die Fahrt war sehr entspannend, das Wetter hat ja glücklicherweise das ganze Wochenende gut mitgespielt und irgendwie kam sogar richtige Sommerlaune auf.
Erstaunlicherweise hat sich das "Dorf" in Markdof nicht wirklich bestätigt, einkaufstechnisch würde ich sogar behaupten, dass sie es dort unten besser hat als in Jena. OK, es gibt keine riesigen Supermärkte wie Toom oder Kaufland, nur zwei Edekas und ein Norma, aber das ist auch OK. Ansonsten ist an Geschäften alles da, was man so braucht - und nix ist weiter entfernt als 5 Gehminuten. Der Vorteil, wenn man im Stadt- bzw. Dorfzentrum wohnt. Zum Bosensee sind es mit dem Auto knapp 8 Minuten, mit dem Bus so um die 15. Im Zentrum wachsen Bananenbäume (ich hoffe das heißt Bäume) und anderes südländisches Gewächs und die häufigste Todesursache in dem Ort dürfte nach dem Alter wohl das Überfahrenbwerden von Porsche oder Ferrari sein. Alles in allem also sehr hübsch, eingerahmt von Millionen von Apfelbäumen und Maisfeldern.
Nur ein haken hat die Sache, ich bin jetzt erstmal alleine in Jena und die schöne Jahreszeit geht zu Ende.
Nach 1.111 gefahrenen Kilometern (laut Tacho) gann ich jetzt endgültig sagen, dass der Audi ein echt geiles Auto ist, auch mit dem nur 1,9 Liter Turbodiesel. Hätte ich zwischendurch nicht das Beürfnis gehabt zu rasen und wäre das Auto auf der Hinfahrt nicht so schwer gewesen, hätte ich die gesamte Streck wohl mit einer Tankfüllung geschafft. So musste ich in Hermsdorf, also knapp 20 Kilometer vor Jena, nachfüllen.
Technorati Tags: en route, quality, relocation, Bodensee, Markdorf, Audi A4 Avant
Erstaunlicherweise hat sich das "Dorf" in Markdof nicht wirklich bestätigt, einkaufstechnisch würde ich sogar behaupten, dass sie es dort unten besser hat als in Jena. OK, es gibt keine riesigen Supermärkte wie Toom oder Kaufland, nur zwei Edekas und ein Norma, aber das ist auch OK. Ansonsten ist an Geschäften alles da, was man so braucht - und nix ist weiter entfernt als 5 Gehminuten. Der Vorteil, wenn man im Stadt- bzw. Dorfzentrum wohnt. Zum Bosensee sind es mit dem Auto knapp 8 Minuten, mit dem Bus so um die 15. Im Zentrum wachsen Bananenbäume (ich hoffe das heißt Bäume) und anderes südländisches Gewächs und die häufigste Todesursache in dem Ort dürfte nach dem Alter wohl das Überfahrenbwerden von Porsche oder Ferrari sein. Alles in allem also sehr hübsch, eingerahmt von Millionen von Apfelbäumen und Maisfeldern.
Nur ein haken hat die Sache, ich bin jetzt erstmal alleine in Jena und die schöne Jahreszeit geht zu Ende.
Nach 1.111 gefahrenen Kilometern (laut Tacho) gann ich jetzt endgültig sagen, dass der Audi ein echt geiles Auto ist, auch mit dem nur 1,9 Liter Turbodiesel. Hätte ich zwischendurch nicht das Beürfnis gehabt zu rasen und wäre das Auto auf der Hinfahrt nicht so schwer gewesen, hätte ich die gesamte Streck wohl mit einer Tankfüllung geschafft. So musste ich in Hermsdorf, also knapp 20 Kilometer vor Jena, nachfüllen.
Technorati Tags: en route, quality, relocation, Bodensee, Markdorf, Audi A4 Avant
Erfahrungsbericht: hoh.de
Wie bei meinem letzten Eintrag erwähnt, habe ich mir neulich was Schönes bestellt und deshalb jetzt meine Gedanken dazu. Wie kam es denn aber zu diesem Spontankauf? Schon im Oktober 2005 habe ich daran gedacht, mir einen größeren und vor allem flacheren Bildschirm zuzulegen. Ich habe also die letzten Monate genutzt, um einen für mich passenden Monitor zu suchen. Schaue ich mir die Liste von damals an, hat sich leider nicht so viel am Markt für bezahlbare Exemplare getan. Letztendlich hat mich dann ein Modell von Dell überzeugt, der Dell Ultrasharp 2407WFP. Alle Anschlüsse, auf die ich Wert lege, nicht nur VGA und DVI, aber vor allem hat der Preis mich überzeugt, weil nicht übertrieben hoch.

Nachdem ich mir also recht sicher war, was ich will, ging die Suche in die nächste Phase, nämlich "Wo bekomme ich den besten Preis?". Glücklicherweise gibt es viele Preissuchmaschinen und Portale, auf denen man suchen kann und auch Informationen zu den einzelnen Shops, die von anderen Nutzern geschrieben wurden, bekommt. Wie zu erwarten, gab es die besten Preise nur bei ebay und Online-Shops, die mir völlig unbekannt sind. Also hab ich etwas vom Nutzerfeedback gelesen und bin so auf Home of Hardware gestoßen.

Der erste Eindruck vom Shop war ganz ordentlich, großes Angebot, gute Preise und viel Informationen. Logos wichtiger Prüfstellen wie Trusted Shops oder EuroHandelsinstitut haben mein Vertrauen in den Shop deutlich gesteigert, auch die Tatsache, dass in den Produktdetails immer externe Quellen verlinkt werden und Nutzer die Möglichkeit haben Kommentare zu schreiben. Interessehalber habe ich noch den E-Mail-Support getestet, weil ich wissen wollte um welche Revision es sich bei dem Monitor genau handelt. Erfreulicherweise kam die Antwort direkt am nächsten Tag (ich hatte 20:00 Uhr geschrieben) und die Antwort gefiel mir, es war die aktuelle Revision.
Meinem Spontankauf stand also nix mehr im Weg, Registrierung, Warenkorb befüllen, Zahlweise und Versandart auswählen und fertig. Leider gibt es als Zahlungsmöglichkeit nur Vorkasse, Nachnahme und Kreditkarte – und Finanzierung, bei der Versandart hingegen ist die Auswahl etwas größer (DHL, DHL Express, trans-o-flex und GLS). Naja, ich wollte bestellen, also hab ich mal Vorkasse gewählt, weil keine zusätzlichen Kosten entstehen. Direkt nach der Bestätigungsseite kam ein weiteres Angebot, dass mein Vertrauen gestärkt hat, ich konnte nämlich über Trusted Shops eine kostenlose Geld-Zurück-Garantie für diese Bestellung in Anspruch nehmen.
Sie haben mit der für Sie kostenlosen Geld-Zurück-Garantie bei unserem Partner Home of Hardware eingekauft. Dies sichert Ihnen die Erstattung des Kaufpreises bis maximal 2500 EUR pro Monat und Online-Shop in untenstehenden Fällen ...
Also bei Nichtlieferung oder Rücksendung nach Fernabsatzgesetz hätte ich eine zusätzliche Sicherheit gehabt mein Geld zurückzubekommen.
Für eine schnelle Abwicklung habe ich dann direkt den Rechnungsbetrag überwiesen und siehe da, ein Tag später kam die Bestätigung des Zahlungseinganges bei hoh.de und etwas später am Abend auch die Nachricht, dass das Paket fertig sei und an DHL übergeben wurde.
Also noch mal zur Zusammenfassung: Mittwochabend bestellt, Donnerstag Versand und Freitag hatte ich dann das Paket in der Hand. Natürlich war alles ordentlich verpackt und beim Öffnen war auch noch alles OK. Und dann ging alles ganz schnell: zusammenbauen (also den Fuß an den Monitor), Verkabeln und Rechner anschalten. Und dann war ich richtig glücklich. Alles in Ordnung, keine Dellen oder Kratzer, super Bild und überhaupt alles schön.
Alles in allem ein sehr gutes Einkaufserlebnis auf hoh.de und auch das Fulfillment hat gepasst. Im Shop selber gibt es sicherlich noch Optimierungspotenzial, so ist beispielsweise die Suche sehr einfach gehalten und auch das Katalogbrowsing ist ab und an etwas umständlich, aber dafür gibt es tolle Einkaufsberater für Monitore, TV, etc, basierend auf dem mentasys Sales Assistant, es gibt Blog und Forum und zweimal am Tag einen Videochat zur Beratung. Hier können sich sogar viele große etablierte Shops noch was abschauen.
Technorati Tags: E-Commerce, online shopping, field test, shopping, hoh.de, home of hardware, technology, usability

Nachdem ich mir also recht sicher war, was ich will, ging die Suche in die nächste Phase, nämlich "Wo bekomme ich den besten Preis?". Glücklicherweise gibt es viele Preissuchmaschinen und Portale, auf denen man suchen kann und auch Informationen zu den einzelnen Shops, die von anderen Nutzern geschrieben wurden, bekommt. Wie zu erwarten, gab es die besten Preise nur bei ebay und Online-Shops, die mir völlig unbekannt sind. Also hab ich etwas vom Nutzerfeedback gelesen und bin so auf Home of Hardware gestoßen.

Der erste Eindruck vom Shop war ganz ordentlich, großes Angebot, gute Preise und viel Informationen. Logos wichtiger Prüfstellen wie Trusted Shops oder EuroHandelsinstitut haben mein Vertrauen in den Shop deutlich gesteigert, auch die Tatsache, dass in den Produktdetails immer externe Quellen verlinkt werden und Nutzer die Möglichkeit haben Kommentare zu schreiben. Interessehalber habe ich noch den E-Mail-Support getestet, weil ich wissen wollte um welche Revision es sich bei dem Monitor genau handelt. Erfreulicherweise kam die Antwort direkt am nächsten Tag (ich hatte 20:00 Uhr geschrieben) und die Antwort gefiel mir, es war die aktuelle Revision.
Meinem Spontankauf stand also nix mehr im Weg, Registrierung, Warenkorb befüllen, Zahlweise und Versandart auswählen und fertig. Leider gibt es als Zahlungsmöglichkeit nur Vorkasse, Nachnahme und Kreditkarte – und Finanzierung, bei der Versandart hingegen ist die Auswahl etwas größer (DHL, DHL Express, trans-o-flex und GLS). Naja, ich wollte bestellen, also hab ich mal Vorkasse gewählt, weil keine zusätzlichen Kosten entstehen. Direkt nach der Bestätigungsseite kam ein weiteres Angebot, dass mein Vertrauen gestärkt hat, ich konnte nämlich über Trusted Shops eine kostenlose Geld-Zurück-Garantie für diese Bestellung in Anspruch nehmen.
Sie haben mit der für Sie kostenlosen Geld-Zurück-Garantie bei unserem Partner Home of Hardware eingekauft. Dies sichert Ihnen die Erstattung des Kaufpreises bis maximal 2500 EUR pro Monat und Online-Shop in untenstehenden Fällen ...
Also bei Nichtlieferung oder Rücksendung nach Fernabsatzgesetz hätte ich eine zusätzliche Sicherheit gehabt mein Geld zurückzubekommen.
Für eine schnelle Abwicklung habe ich dann direkt den Rechnungsbetrag überwiesen und siehe da, ein Tag später kam die Bestätigung des Zahlungseinganges bei hoh.de und etwas später am Abend auch die Nachricht, dass das Paket fertig sei und an DHL übergeben wurde.
Also noch mal zur Zusammenfassung: Mittwochabend bestellt, Donnerstag Versand und Freitag hatte ich dann das Paket in der Hand. Natürlich war alles ordentlich verpackt und beim Öffnen war auch noch alles OK. Und dann ging alles ganz schnell: zusammenbauen (also den Fuß an den Monitor), Verkabeln und Rechner anschalten. Und dann war ich richtig glücklich. Alles in Ordnung, keine Dellen oder Kratzer, super Bild und überhaupt alles schön.
Alles in allem ein sehr gutes Einkaufserlebnis auf hoh.de und auch das Fulfillment hat gepasst. Im Shop selber gibt es sicherlich noch Optimierungspotenzial, so ist beispielsweise die Suche sehr einfach gehalten und auch das Katalogbrowsing ist ab und an etwas umständlich, aber dafür gibt es tolle Einkaufsberater für Monitore, TV, etc, basierend auf dem mentasys Sales Assistant, es gibt Blog und Forum und zweimal am Tag einen Videochat zur Beratung. Hier können sich sogar viele große etablierte Shops noch was abschauen.
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E-Commerce: Brot und Spiele
Der Titel sagt eigentlich alles, ich war gerade mit dem Christian und seinem zauberhaftem Anhang seiner besseren Hälfte noch ein oder zwei Bierchen trinken und zwangsläufig kam das Gespräch zu dem Thema, das uns den ganzen Tag beschäftigt: Handel im Internet. Was kann man dazu noch viel Neues sagen? Eigentlich nix, aber leider funktioniert es immer noch nicht so, wie es funktionieren könnte, egal ob B2C oder B2B.
Ganz platt gesagt, gibt genau zwei Möglichkieten, entweder bin ich der Billigste oder der Beste. Leider ist die Wahrheit immer "irgendwo da draußen" - und zwar immer irgendwo dazwischen. Kein billiger Shop ist wirklich gut, kein guter wirklich billig. (Gestern habe ich aber einen Shop gefunden, der eine gute Balance zwischen beiden bietet, einen Erfahrungsbericht gibt es aber erst, wenn die Lieferung angekommen und alle i.O. ist.)
Wenn ich aber einen Schritt zurückgehe und formuliere, was ich erwarte, komme ich auf genauso die zwei Alternativen: ein Shop, der die Produkte zu einem unschlagbar guten Preis bietet oder ein Shop, der mir Mehrwerte bietet, die mich dazu veranlassen etwas mehr zu bazahlen. Das Problem im ersten Fall: Vertrauen. Klar kann ich bei "Bernd Müllers PC-Shop" bestellen, aber ich kenne Bernd Müller nicht, ich weiß nicht ob ich das bekome, was ich erwarte und ich weiß nicht ob ich mein Geld unproblematiscg zurückbekomme, wenn ich nicht zufrieden bin. Im zweiten Fall bin ich nicht immer derart motiviert mehr zu bezahlen, weil ich ja weiß, dass ich bei Bernd Müller viel weniger bezahle. Ein für mich beschissener Konflikt, weil ich unsicher werde, mehr bezahlen und auf Nummer sicher oder Sparen mit Risiko?
Und genau hier könnten viele Online-Shops ansetzen und mich als Kunden "abholen", wie man so schön sagt. Wenn ihr schon billig und unbekannt seid, dann gebt mir wenigstens das Gefühl, dass ich bekomme, was ich erwarte. Es gibt so vile Möglichkeiten Vertrauen zu schaffen. Testsiegel wie die von Trusted Shops oder EuroHandelsinstitut, oder das Einbinden von Bewertungen von Ciao, Chip und Konsorten. Das hilft schon eine Menge, nur das Erscheinen in Preissuchmaschinen alleine eben nicht, denn da steht direkt neben "Bernd Müllers Shop" auch der von "Blue IT Expert" - und den kenne ich genauso wenig.
Und wie sieht es mit den großen, bekannten Marken aus, die mehr Vertaruen ausstrahlen? Ganz klar, von denen erwarte ich Spiele und nicht nur Brot. Dass heißt personalisierte Empfehlungen, auch wenn ich nur drei Klicks gemacht habe, Einkaufsberater wie in einem echten Laden, geführte Suche und so weiter und so fort. Darf ich sowas erwarten? Ja natürlich, ich soll ja schließlich auch mehr bezahlen. In einem Fachgeschäft erwarte ich ja auch mehr als bei "Geiz ist doch nicht blöd".
Also, bespaßt mich oder *dezentes am Kinn streichen* macht mir ein Angebot, dass ich nicht ablehnen kann. So, das wollte ich mal gesagt haben.
Shoot at me!!!
Technorati Tags: e-commerce, online shopping, porter generic strategies, quality, internet, mind
Ganz platt gesagt, gibt genau zwei Möglichkieten, entweder bin ich der Billigste oder der Beste. Leider ist die Wahrheit immer "irgendwo da draußen" - und zwar immer irgendwo dazwischen. Kein billiger Shop ist wirklich gut, kein guter wirklich billig. (Gestern habe ich aber einen Shop gefunden, der eine gute Balance zwischen beiden bietet, einen Erfahrungsbericht gibt es aber erst, wenn die Lieferung angekommen und alle i.O. ist.)
Wenn ich aber einen Schritt zurückgehe und formuliere, was ich erwarte, komme ich auf genauso die zwei Alternativen: ein Shop, der die Produkte zu einem unschlagbar guten Preis bietet oder ein Shop, der mir Mehrwerte bietet, die mich dazu veranlassen etwas mehr zu bazahlen. Das Problem im ersten Fall: Vertrauen. Klar kann ich bei "Bernd Müllers PC-Shop" bestellen, aber ich kenne Bernd Müller nicht, ich weiß nicht ob ich das bekome, was ich erwarte und ich weiß nicht ob ich mein Geld unproblematiscg zurückbekomme, wenn ich nicht zufrieden bin. Im zweiten Fall bin ich nicht immer derart motiviert mehr zu bezahlen, weil ich ja weiß, dass ich bei Bernd Müller viel weniger bezahle. Ein für mich beschissener Konflikt, weil ich unsicher werde, mehr bezahlen und auf Nummer sicher oder Sparen mit Risiko?
Und genau hier könnten viele Online-Shops ansetzen und mich als Kunden "abholen", wie man so schön sagt. Wenn ihr schon billig und unbekannt seid, dann gebt mir wenigstens das Gefühl, dass ich bekomme, was ich erwarte. Es gibt so vile Möglichkeiten Vertrauen zu schaffen. Testsiegel wie die von Trusted Shops oder EuroHandelsinstitut, oder das Einbinden von Bewertungen von Ciao, Chip und Konsorten. Das hilft schon eine Menge, nur das Erscheinen in Preissuchmaschinen alleine eben nicht, denn da steht direkt neben "Bernd Müllers Shop" auch der von "Blue IT Expert" - und den kenne ich genauso wenig.
Und wie sieht es mit den großen, bekannten Marken aus, die mehr Vertaruen ausstrahlen? Ganz klar, von denen erwarte ich Spiele und nicht nur Brot. Dass heißt personalisierte Empfehlungen, auch wenn ich nur drei Klicks gemacht habe, Einkaufsberater wie in einem echten Laden, geführte Suche und so weiter und so fort. Darf ich sowas erwarten? Ja natürlich, ich soll ja schließlich auch mehr bezahlen. In einem Fachgeschäft erwarte ich ja auch mehr als bei "Geiz ist doch nicht blöd".
Also, bespaßt mich oder *dezentes am Kinn streichen* macht mir ein Angebot, dass ich nicht ablehnen kann. So, das wollte ich mal gesagt haben.
Shoot at me!!!
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