Luxusprobleme
Eigentlich darf ich mich ja nicht beschweren, dass ich nicht wirklich zum Aktualisieren auf dieser Seite komme, denn die Gründe sind ja im Prinzip gute. Denn es gibt gerade erstaunlich viel zu tun und dementsprechend bin ich öfters mal unterwegs. Neben den Klassikern NRW und Süddeutschland gab aus auch schon diverse Auslandsreisen, darunter Zürich (Schweiz), Boston (USA) und Manchester (UK). Ich liege damit also verdammt gut, um dieses Jahr endlich die 15 Länder zu schaffen (auch wenn es die Gesamtwertung kaum beeinflußt, weil es alles Länder sind, in denen ich schon war).
Und weil nicht nur ich, sondern alle so fleißig werkeln, war 2009 in Summe auch ein verdammt gutes Jahr 2009 für Intershop.
Mittlerweile ich mein Team auch auf 4 Personen angewachsen, inklusive mir und einem Diplomanden. Wenn das mal nix ist ...
Natürlich habe ich inzwischen auch Avatar gesehen, leider in Deutsch, dafür aber in 3D. Und gekocht habe ich auch zwischendurch, dazu kommt in Kürze wieder ein separates Update.
Ach ja, ein neues Telefon gab es auch und da ich mir definitiv nix zulegen werde, das mit "i" beginnt und ich auf Windows Mobile keine Lust mehr hatte nach 2 Jahren HTC, ist es ein Android-Mobiltelefon geworden. Natürlich gleich das Flagschiff Motorola Milestone. Ganz ehrlich, das ist schon ein echt geniales Teil. Dazu aber später mehr, wenn ich etwas Zeit hatte mal elles zu testen und die für mich brauchbaren Apps gefunden habe. Momentan bin ich noch in der Probephase und da kommt man natürlich nicht an Dingen wie dem Laserschwert vorbei.
Und wie jedes mal die letzten Male hoffe ich, dass ich in Zukunft regelmäßiger zum Schreiben komme ...
Technorati Tags: mind, work, en route, technology, gadgets, Android, Milestone, Motorola Milestone, Avatar, Avatar 3D
Und weil nicht nur ich, sondern alle so fleißig werkeln, war 2009 in Summe auch ein verdammt gutes Jahr 2009 für Intershop.
Mittlerweile ich mein Team auch auf 4 Personen angewachsen, inklusive mir und einem Diplomanden. Wenn das mal nix ist ...
Natürlich habe ich inzwischen auch Avatar gesehen, leider in Deutsch, dafür aber in 3D. Und gekocht habe ich auch zwischendurch, dazu kommt in Kürze wieder ein separates Update.
Ach ja, ein neues Telefon gab es auch und da ich mir definitiv nix zulegen werde, das mit "i" beginnt und ich auf Windows Mobile keine Lust mehr hatte nach 2 Jahren HTC, ist es ein Android-Mobiltelefon geworden. Natürlich gleich das Flagschiff Motorola Milestone. Ganz ehrlich, das ist schon ein echt geniales Teil. Dazu aber später mehr, wenn ich etwas Zeit hatte mal elles zu testen und die für mich brauchbaren Apps gefunden habe. Momentan bin ich noch in der Probephase und da kommt man natürlich nicht an Dingen wie dem Laserschwert vorbei.
Und wie jedes mal die letzten Male hoffe ich, dass ich in Zukunft regelmäßiger zum Schreiben komme ...
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Jahresabschluss 2009
So, zweiter Versuch, denn gestern Abend ist mir kurz vor dem Speichern der Rechner abgeschmiert. Deshalb wird es jetzt wohl nicht mehr ganz so ausführlich, aber ich gebe mein Bestes.
Also was gibt es für mich noch zu berichten, nachdem alle Fernsehsender bereits ihre Jahresrückblicke ausgestrahlt haben? Wohl nur persönlich Eindrücke und Erlebnisse, also los.
Erstmal war es das Jahr der Reisen. Noch nie war ich soviel dienstlich und auch privat unterwegs. Neben den schon obligatorischen Dienstreisen in Deutschland, Österreich und der Schweiz gab es in diesem Jahr eine ganze Menge weiterer Destinationen wie Schweden, Norwegen, Italien, Belgien, die Niederlanden aber auch Großbritannien, Zypern, Monaco und Frankreich und die Vereinigten Staaten mit San Francisco und San Diego. Insgesamt also 13 Länder (mein 15-Länder-Ziel habe ich also knapp verfehlt) und laut TriIt 72,749 km - das lässt sich doch echt sehen. Leider habe ich dabei meinen Vielfliegerstatus nicht geschafft, für Flüge innerhalb Europas gibt es nur 250 Meilen und die 2 Flüge in die USA haben nicht gereicht.
Kulturell hingegen war das Jahr relativ stabil, was die Statistiken auf last.fm zeigen, auch der vermehrte Einsatz meines Zune Players hat da nicht viel geändert. Auch literarisch gab es wenig neues, hauptsächlich Terry Pratchett und Andrzej Sapkowski. Filmtechnisch gab es auch wenig erwähnenswertes, bis auf Slumdog Millionaire kann ich mich an keine echten Kracher erinnern, leider waren trotz allen Tamtams und Vorschusslorbeeren Know1ng und 2012 nur enttäuschend. Dafür ab es spieletechnisch ein Highlight, dass wirklich Maßstäbe setzt: Assassin's Creed 2. Jetzt weiß ich wofür ich neben der Bluray-Funktion eine PS3 habe. Ein Mittelalterroman mit wilden Verschwörungen zum selber spielen. Unbedingt empfehlenswert!
Natürlich wurde auch dieses Jahr wieder viel gekochexperimentiert, wobei Hackfleisch neben asiatischer Küche (in der man natürlich auch Hackfleisch verarbeiten kann) der absolute Favorit geworden ist. Ein Hoch auf Hackfleisch!
Das HD-Zeitalter wurde dieses Jahr ebenfalls erfolgreich eingeleitet, das notwendige Zubehör steht bereit und nach und nach gibt es über Satellit auch entsprechende Angebote. Ärgerlich nur, dass wir in Deutschland bei diesem Thema noch so weit hinterher sind, die Aufenthalte in den USA haben mich da schon sehr verwöhnt.
Was bleibt sonst noch so über das fast vorbeie Jahr 2009 zu berichten? Ich habe das erste Mal den Weihnachtsmann gespielt, ich habe den Abwrackprämienwahn mitgemacht und tatsächlich hat das alles geklappt, ich bin Laptop-technisch von Dell Latitude auf ein HP EliteBook umgesattelt und mehr als zufrieden. Auch als Werktätiger hatte ich ein recht erfolgreiches Jahr, neben dem Senior im Titel gab es das ein oder andere erfreuliche Ereignis, an dem ich mitarbeiten durfte, was mich natürlich mehr als freut. Insgesamt also ein recht nettes Jahr, ich würde mal



als Gesamtwertung sagen.
Bleibt zu hoffen, dass 2010 nicht komplett dagegen abkackt und es wieder ein paar schöne Erinnerungen gibt, die ich in genau einem Jahr niederschreiben kann.
Dann also der Familie, allen Freunden, Bekannten, Kollegen und Lesern viel Glück und Erfolg im neuen Jahr!
Technorati Tags: mind, work, en route, food, art, 2009, retrospect
Also was gibt es für mich noch zu berichten, nachdem alle Fernsehsender bereits ihre Jahresrückblicke ausgestrahlt haben? Wohl nur persönlich Eindrücke und Erlebnisse, also los.
Erstmal war es das Jahr der Reisen. Noch nie war ich soviel dienstlich und auch privat unterwegs. Neben den schon obligatorischen Dienstreisen in Deutschland, Österreich und der Schweiz gab es in diesem Jahr eine ganze Menge weiterer Destinationen wie Schweden, Norwegen, Italien, Belgien, die Niederlanden aber auch Großbritannien, Zypern, Monaco und Frankreich und die Vereinigten Staaten mit San Francisco und San Diego. Insgesamt also 13 Länder (mein 15-Länder-Ziel habe ich also knapp verfehlt) und laut TriIt 72,749 km - das lässt sich doch echt sehen. Leider habe ich dabei meinen Vielfliegerstatus nicht geschafft, für Flüge innerhalb Europas gibt es nur 250 Meilen und die 2 Flüge in die USA haben nicht gereicht.
Kulturell hingegen war das Jahr relativ stabil, was die Statistiken auf last.fm zeigen, auch der vermehrte Einsatz meines Zune Players hat da nicht viel geändert. Auch literarisch gab es wenig neues, hauptsächlich Terry Pratchett und Andrzej Sapkowski. Filmtechnisch gab es auch wenig erwähnenswertes, bis auf Slumdog Millionaire kann ich mich an keine echten Kracher erinnern, leider waren trotz allen Tamtams und Vorschusslorbeeren Know1ng und 2012 nur enttäuschend. Dafür ab es spieletechnisch ein Highlight, dass wirklich Maßstäbe setzt: Assassin's Creed 2. Jetzt weiß ich wofür ich neben der Bluray-Funktion eine PS3 habe. Ein Mittelalterroman mit wilden Verschwörungen zum selber spielen. Unbedingt empfehlenswert!
Natürlich wurde auch dieses Jahr wieder viel gekochexperimentiert, wobei Hackfleisch neben asiatischer Küche (in der man natürlich auch Hackfleisch verarbeiten kann) der absolute Favorit geworden ist. Ein Hoch auf Hackfleisch!
Das HD-Zeitalter wurde dieses Jahr ebenfalls erfolgreich eingeleitet, das notwendige Zubehör steht bereit und nach und nach gibt es über Satellit auch entsprechende Angebote. Ärgerlich nur, dass wir in Deutschland bei diesem Thema noch so weit hinterher sind, die Aufenthalte in den USA haben mich da schon sehr verwöhnt.
Was bleibt sonst noch so über das fast vorbeie Jahr 2009 zu berichten? Ich habe das erste Mal den Weihnachtsmann gespielt, ich habe den Abwrackprämienwahn mitgemacht und tatsächlich hat das alles geklappt, ich bin Laptop-technisch von Dell Latitude auf ein HP EliteBook umgesattelt und mehr als zufrieden. Auch als Werktätiger hatte ich ein recht erfolgreiches Jahr, neben dem Senior im Titel gab es das ein oder andere erfreuliche Ereignis, an dem ich mitarbeiten durfte, was mich natürlich mehr als freut. Insgesamt also ein recht nettes Jahr, ich würde mal




als Gesamtwertung sagen.Bleibt zu hoffen, dass 2010 nicht komplett dagegen abkackt und es wieder ein paar schöne Erinnerungen gibt, die ich in genau einem Jahr niederschreiben kann.
Dann also der Familie, allen Freunden, Bekannten, Kollegen und Lesern viel Glück und Erfolg im neuen Jahr!
Technorati Tags: mind, work, en route, food, art, 2009, retrospect
Erfahrungsbericht Online-Shopping: EMP vs. Nuclear Blast
Ich hab ja gerade mal wieder eine Woche frei und etwas Zeit (leider bisher sinnlos mit einer Erkältung vergeudet), also möchte ich etwas der vielen Zeit für einen kurzen Erfahrungsbericht nutzen. Was ich mir so für Musik anhöre, dürfe bekannt sein und ebenso müsste klar sein, dass ich in Mediamarkt & Co. mit diesem Musikgeschmack echt verloren bin. Wenn ich schon sehe, dass die teilweise Indie und Heavy in ein Regal stellen ... *kopfschüttel*
Aber glücklicherweise gibt es ja das Internet und eine ganze Menge an Shops, die da definitiv etwas spezialisierter sind. Und zwei von denen hab ich mir mal etwas genauer angeschaut.
Bei beiden wurde ein ähnlicher Warenkorb zusammengestellt (T-Shirts, CD bzw. DVD und noch irgendein anderes Teil). Alles war laut Aussage des Shops auf Lager und sofort lieferbar, beide Bestellungen gingen am Samstag gegen 16:30 Uhr mit dem finalen Bestätigen-Button an die Händler und dann lief die Zeit für die letzte Wertung, die Geschwindigkeit. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich natürlich schon das ein oder andere notiert gehabt und ohne große Vorworte erstmal das komplette Ergebnis.
Jetzt aber mal etwas genauer auf die einzelnen Punkte geschaut und natürlich auch die ein oder andere Erläuterung zur Bewertung:
Angebot
Beide mir der selben Bewertung, obwohl es schon große Unterschiede gibt. EMP ist reiner Händler, NB ist ein Plattenlabel mit Online-Shop und das zeigt sich vor allem beim Umfang des Angebotes. EMP ist von Musik bis Fashion recht breit aufgestellt, Bei Nuclear Blast steht primär das Angebot um die eigenen Künstler im Vordergrund. Deshalb gibt es neben dem Band-Merchandizing eine ganze Menge Infos zu den Bands, Konzertkarten ... Also nicht ganz so breit, dafür wesentlich tiefer. Gleichstand.
Usability
Als reiner Händler hat EMP sicherlich mehr Erfahrung in der zielgruppengerechten Gestaltung eines Shops, anders ist das Abschneiden von NB nicht zu erklären. Usability gibt es dort eigentlich nicht. Keiner vernünftige Darstellung von Variationen in Artikellisten, kein logisches Bedienkonzept, grundsätzlich alphabetische Sortierung. Wenn ich ehrlich bin, habe ich vorher alles im Katalog zusammengesucht und in die Schnellbestellmaske eingetippt. EMP ganz klar in Führung mit relativ viel Einstiegspunkten ins Angebot (über Marke, Filternavigation ...).
Suche
Selbes Fazit wie bei Usability. NB ist auch hier wirklich schlecht, nicht mal kleine Tippfehler werden erkannt. EMP baut mit fehlertoleranter Suche und ASN die Führung weiter aus.
Navigation
Spätestens bei diesem Punkt liegt EMP unaufholbar vorne.
Produktdetailseite
Auch hier zeigt sich wieder, wer echter Händler ist. Wesentlich übersichtlicher bei EMP mit besseren Produktabbildungen, teilweise Hörproben. Der einzige Vorteil bei NB ist, dass alle Variationen des Artikels schön auf einen Blick dargestellt werden, also die CD, die LP, das T-Shirt zum Album, der Aufnäher ...
Personalisierung
Bei beiden gibt es nur den Klassiker Kunden die das, haben auch das ... Gleichstand bei diesem Punkt, aber EMP weiter in Führung.
Kundenbindung und Community
Hier präsentieren sich beide sehr anständig. Angefangen bei den schönen Blätterkatalogen bzw. Magazinen, die es als Kunde regelmäßig gibt, über Online-Niederlassungen bei MySpace, Facebook und Twitter sind beide bemüht ihre Zielgruppe mit Updates zu versorgen. Klar, als Label ist NB noch auf anderen Plattformen wie Youtube oder last.fm unterwegs, dafür geht EMP mit dem etwas professionellerem Umgang mit diesen Plattformen sowie dem shopinternen Bonussystem weiter in Führung.
Checkout
In beiden Fällen recht geradlinig, störend bei NB die Beschränkung der Adressfelder. Eine zusätzliche Eingabe von Informationen wie Firmenname zur Lieferadresse ist nicht wirklich möglich und gibt Punkteabzug. Und auch hier kommt die schlechte Usability bei NB zu tragen. Ist man gerade nicht im Shop-Teil der Seite sucht man den Warenkorb vergeblich ... noch mehr Vorsprung für EMP. Zahlungsarten
EMP: fein (Kreditkarte, Nachnahme, Sofortüberweisung, Paypal, Vorkasse und Bonuspunkte) NB: gerade so das Minimum (Kreditkarte, Nachnahme und Vorkasse) Ja, um Zahlungsausfälle zu minimieren ist das schon fein - aus Händlersicht - aber wär NB nicht NB, ich würde nicht bestellen.
Preis
Erstmalig ein Stich für NB. Die CDs sind teilweise wesentlich preiswerter, viele Merchandizing-Sachen wie Shirts erscheinen mir auch günstiger. Dafür ist aber wie schon erwähnt das Sortiment etwas kleiner.
Versandkosten
In beiden Fällen wirklich fair (3,95 bei EMP, 3,50 bei NB) ab 75 bzw. 100 sogar kostenfrei (bei NB gibt es dann sogar noch eine CD gratis oben drauf). Lieferung
Der letzte Punkt der Bewertung und auch hier liegt EMP etwas vorne. Wie gesagt wurden beide Bestellungen zur selben Zeit aufgegeben, das Paket von EMP war am Dienstag da (also 2 Werktage), das von NB erst am Mittwoch. Die Verzögerung ist sicherlich durch die von mir gewählte Zahlungsart zu erklären (Vorkasse), aber unter normalen Umständen (z.B. ich kenne NB nicht), hätte ich gar nicht bestellt.
Gesamtwertung
EMP macht eigentlich alles richtig, noch etwas mehr Persoalisierung im Shop und ich hätte keinen wirklichen Grund zu meckern.
NB macht bis auf das Sortiment eigentlich alles falsch. Schlechte Usability, zu wenig Zahlungsoptionen, ohne separaten Katalog eigentlich nicht nutzbar. Trotzdem, manchmal helfen andere Faktoren darüber hinweg. Wie bespielsweise mein Musik-Regal, das zu großen Teilen mit Scheiben von NB bestückt ist, oder die Künstler, die bei NB unter Vertrag sind und die coolen Special-Editions die es dort manchmal gibt. Trotzdem, eine vernünftige Online-Strategie kann nicht schaden. Natürlich helfe ich da auch gerne ...
Technorati Tags: shopping, e-commerce, online shopping, EMP, Nuclear Blast, niche player, shopping experience, self-experiment, usability, test report
Aber glücklicherweise gibt es ja das Internet und eine ganze Menge an Shops, die da definitiv etwas spezialisierter sind. Und zwei von denen hab ich mir mal etwas genauer angeschaut.
Bei beiden wurde ein ähnlicher Warenkorb zusammengestellt (T-Shirts, CD bzw. DVD und noch irgendein anderes Teil). Alles war laut Aussage des Shops auf Lager und sofort lieferbar, beide Bestellungen gingen am Samstag gegen 16:30 Uhr mit dem finalen Bestätigen-Button an die Händler und dann lief die Zeit für die letzte Wertung, die Geschwindigkeit. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich natürlich schon das ein oder andere notiert gehabt und ohne große Vorworte erstmal das komplette Ergebnis.
| EMP | NB | |
|---|---|---|
| Angebot | ++ | ++ |
| Usability | ++ | ø |
| Suche | ++ | ø |
| Navigation | ++ | ø |
| Produktdetailseite | ++ | + |
| Personalisierung | + | + |
| Kundenbindung und Community | +++ | ++ |
| Checkout | ++ | + |
| Zahlungsarten | +++ | + |
| Preis | ++ | +++ |
| Versandkosten | ++ | ++ |
| Lieferung | ++ | + |
| Gesamtwertung (von max. 36 Punkten) | 25 (69,4%) | 14 (38,8%) |
Jetzt aber mal etwas genauer auf die einzelnen Punkte geschaut und natürlich auch die ein oder andere Erläuterung zur Bewertung:
Angebot
Beide mir der selben Bewertung, obwohl es schon große Unterschiede gibt. EMP ist reiner Händler, NB ist ein Plattenlabel mit Online-Shop und das zeigt sich vor allem beim Umfang des Angebotes. EMP ist von Musik bis Fashion recht breit aufgestellt, Bei Nuclear Blast steht primär das Angebot um die eigenen Künstler im Vordergrund. Deshalb gibt es neben dem Band-Merchandizing eine ganze Menge Infos zu den Bands, Konzertkarten ... Also nicht ganz so breit, dafür wesentlich tiefer. Gleichstand.
Usability
Als reiner Händler hat EMP sicherlich mehr Erfahrung in der zielgruppengerechten Gestaltung eines Shops, anders ist das Abschneiden von NB nicht zu erklären. Usability gibt es dort eigentlich nicht. Keiner vernünftige Darstellung von Variationen in Artikellisten, kein logisches Bedienkonzept, grundsätzlich alphabetische Sortierung. Wenn ich ehrlich bin, habe ich vorher alles im Katalog zusammengesucht und in die Schnellbestellmaske eingetippt. EMP ganz klar in Führung mit relativ viel Einstiegspunkten ins Angebot (über Marke, Filternavigation ...).
Suche
Selbes Fazit wie bei Usability. NB ist auch hier wirklich schlecht, nicht mal kleine Tippfehler werden erkannt. EMP baut mit fehlertoleranter Suche und ASN die Führung weiter aus.
Navigation
Spätestens bei diesem Punkt liegt EMP unaufholbar vorne.
Produktdetailseite
Auch hier zeigt sich wieder, wer echter Händler ist. Wesentlich übersichtlicher bei EMP mit besseren Produktabbildungen, teilweise Hörproben. Der einzige Vorteil bei NB ist, dass alle Variationen des Artikels schön auf einen Blick dargestellt werden, also die CD, die LP, das T-Shirt zum Album, der Aufnäher ...
Personalisierung
Bei beiden gibt es nur den Klassiker Kunden die das, haben auch das ... Gleichstand bei diesem Punkt, aber EMP weiter in Führung.
Kundenbindung und Community
Hier präsentieren sich beide sehr anständig. Angefangen bei den schönen Blätterkatalogen bzw. Magazinen, die es als Kunde regelmäßig gibt, über Online-Niederlassungen bei MySpace, Facebook und Twitter sind beide bemüht ihre Zielgruppe mit Updates zu versorgen. Klar, als Label ist NB noch auf anderen Plattformen wie Youtube oder last.fm unterwegs, dafür geht EMP mit dem etwas professionellerem Umgang mit diesen Plattformen sowie dem shopinternen Bonussystem weiter in Führung.
Checkout
In beiden Fällen recht geradlinig, störend bei NB die Beschränkung der Adressfelder. Eine zusätzliche Eingabe von Informationen wie Firmenname zur Lieferadresse ist nicht wirklich möglich und gibt Punkteabzug. Und auch hier kommt die schlechte Usability bei NB zu tragen. Ist man gerade nicht im Shop-Teil der Seite sucht man den Warenkorb vergeblich ... noch mehr Vorsprung für EMP. Zahlungsarten
EMP: fein (Kreditkarte, Nachnahme, Sofortüberweisung, Paypal, Vorkasse und Bonuspunkte) NB: gerade so das Minimum (Kreditkarte, Nachnahme und Vorkasse) Ja, um Zahlungsausfälle zu minimieren ist das schon fein - aus Händlersicht - aber wär NB nicht NB, ich würde nicht bestellen.
Preis
Erstmalig ein Stich für NB. Die CDs sind teilweise wesentlich preiswerter, viele Merchandizing-Sachen wie Shirts erscheinen mir auch günstiger. Dafür ist aber wie schon erwähnt das Sortiment etwas kleiner.
Versandkosten
In beiden Fällen wirklich fair (3,95 bei EMP, 3,50 bei NB) ab 75 bzw. 100 sogar kostenfrei (bei NB gibt es dann sogar noch eine CD gratis oben drauf). Lieferung
Der letzte Punkt der Bewertung und auch hier liegt EMP etwas vorne. Wie gesagt wurden beide Bestellungen zur selben Zeit aufgegeben, das Paket von EMP war am Dienstag da (also 2 Werktage), das von NB erst am Mittwoch. Die Verzögerung ist sicherlich durch die von mir gewählte Zahlungsart zu erklären (Vorkasse), aber unter normalen Umständen (z.B. ich kenne NB nicht), hätte ich gar nicht bestellt.
Gesamtwertung
EMP macht eigentlich alles richtig, noch etwas mehr Persoalisierung im Shop und ich hätte keinen wirklichen Grund zu meckern.
NB macht bis auf das Sortiment eigentlich alles falsch. Schlechte Usability, zu wenig Zahlungsoptionen, ohne separaten Katalog eigentlich nicht nutzbar. Trotzdem, manchmal helfen andere Faktoren darüber hinweg. Wie bespielsweise mein Musik-Regal, das zu großen Teilen mit Scheiben von NB bestückt ist, oder die Künstler, die bei NB unter Vertrag sind und die coolen Special-Editions die es dort manchmal gibt. Trotzdem, eine vernünftige Online-Strategie kann nicht schaden. Natürlich helfe ich da auch gerne ...
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Nachlese Versandhandelskongress 2009 und Mail Order World
Klassentreffen trifft es wohl am besten. Kaum Gesichter, die man noch nicht kennt, mehr oder weniger die selben Aussteller, vorzugsweise an den selben Standplätzen, damit man sich nicht neu orientieren muss. Naja, sowas muss ja auch nicht immer schlecht sein, da muss man nicht so lange suchen, wenn man schauen will, wie sich die restlichen Marktbegleiter so präsentieren. 
So richtig viel Neues gab es für mich aber leider nicht, dafür ist der Versandhandel wohl noch nicht innovativ genug. Also vielleicht gab es was Neues, aber dann ist es an mir vorübergegangen. Ein paar Vorträge waren tatsächlich interessant, aber manche haben alles falsch gemacht, was man an einem Vortrag falsch machen kann. Erstmal schön Death by Corporate Overview, danach schön Phrasen dreschen und zum Schluss nochmal erzählen, warum das beim eigenen Unternahmen alles so toll ist. Am liebsten hätte ich wirklich mal in einen solchen Vortrag reingeschrien, dass ich kein Bock auf 30 Minuten Eigenwerbung habe. Naja, das macht man aber nicht, also hab ich mir meinen Teil gedacht und auf Durchzug geschaltet.
Ein echtes Highlight war aber mal wieder die Gala-Veranstaltung am Vorabend, alleine schon aufgrund des Caterings - das Essen war echt verdammt lecker. Auch lecker war es in der BoumBoumBar. Afrikanisches Essen, saufreundliche Menschen und eine riesige Cocktailkarte. Unbedingt empfehlenswert!
Technorati Tags: mind, work, en route, food, nightlife, VHK, MOW, BoumBoumBar, Wiesbaden

So richtig viel Neues gab es für mich aber leider nicht, dafür ist der Versandhandel wohl noch nicht innovativ genug. Also vielleicht gab es was Neues, aber dann ist es an mir vorübergegangen. Ein paar Vorträge waren tatsächlich interessant, aber manche haben alles falsch gemacht, was man an einem Vortrag falsch machen kann. Erstmal schön Death by Corporate Overview, danach schön Phrasen dreschen und zum Schluss nochmal erzählen, warum das beim eigenen Unternahmen alles so toll ist. Am liebsten hätte ich wirklich mal in einen solchen Vortrag reingeschrien, dass ich kein Bock auf 30 Minuten Eigenwerbung habe. Naja, das macht man aber nicht, also hab ich mir meinen Teil gedacht und auf Durchzug geschaltet.
Ein echtes Highlight war aber mal wieder die Gala-Veranstaltung am Vorabend, alleine schon aufgrund des Caterings - das Essen war echt verdammt lecker. Auch lecker war es in der BoumBoumBar. Afrikanisches Essen, saufreundliche Menschen und eine riesige Cocktailkarte. Unbedingt empfehlenswert!
Technorati Tags: mind, work, en route, food, nightlife, VHK, MOW, BoumBoumBar, Wiesbaden
Alles neu macht der Herbst: Opera 10 und Zune 4.0
So richtig taufrisch sind beide ja nicht mehr, aber trotzdem eine Erwähnung wert - und das möchte ich an dieser Stelle einfach mal tun. Opera hat dem besten Browser der Welt die Nummer 10 verpasst und Zune hat mit Version 4.0 einen gigantischen Schritt nach vorne gemacht. Aber der Reihe nach.
Was ist also am besten Browser der Welt in der neuen Version noch besser geworden. Tabbed Browsing hatte er ja als allererster, Mail/News/RSS/Torrent/Chat-Client, Widgets für allen möglichen Spaß und nun endlich gibt es auch Tools für Webentwickler, sprich eine Debugumgebung names Dragonfly. Aber bevor man jetzt lange im Menü sucht (im Standard ist das über verschiedene Menüpunkte verteilt) am besten das Debug-Menü direkt installieren.

Die Developer-Tools selber sind keine Offenbarung, alles wie man es erwartet und wie es sein sollte. Was aber eine coole Weiterentwicklung der Tabs ist, ist die Möglichkeit sich in Version 10 nun ein Vorschaubild der geöffneten Seiten anzeigen zu lassen.
Weitere echt hilfreiche Dinge sind der optional zuschaltbare Turbo-Modus (Komprimierungstechnologie) mit dem auch mobiles Surfen zum Beispiel über UMTS wesentlich schneller und unter umständen preiswerter (wenn keine Daten-Flatrate) wird, weil überflüssiger Schnullifax erst gar nicht und Bilder nur zu einem unbedingt notwendigen Teil geladen werden. Aber auch beim normalen Surfen ist die Geschwindigkeit spürbar. Wieklich ein sinnvolles Update. Und wer immer noch den falschen Browser nutzt, der sollte wirklich mal ausprobieren.
Einen wirklichen Quantensprung hat hat Microsoft mit Version 4.0 des Zune Players gemacht. War Version 3 gerade mal ein Skin des bekannten Media Players 11 ohne wirklich eigene Funktionen außer der Synchronisierung mit dem Player und Zugang zum Zune Marketplace ist die neue Software wirklich eine richtige Applikation mit echten Mehrwerten. Zu erwähnen ist hier vor allem der Smart DJ. Warum? Jeder kennt das, man hat sich über Monate und Jahre eine schöne Bibliothek zusammengebaut, aber in der Regel läuft es darauf hinaus, dass man sich komplette Alben anhört - im Zweifelsfall immer wieder die selben - oder man nutzt die Möglichkeit nach Genre zu filtern (was in der Regel viel manuelle Nacharbeiten erfordert) oder man legt sich für jede Gelegenheit eigene Playlists an. Intelligente Playlists a la "alle Songs die länger als x Tage nicht gespielt wurden" oder einen "Playcount von unter X" haben sind auch nur bedingt hilfreich. Deshalb sind ja Services wie last.fm oder Pandora auch so genial, weil zufällig passende Musik gespielt wird. Und genau das kann jetzt auch Zune. Informationen aus der Zune-Community und dem Marketplace werden nun genutzt um passend zu einem Tag, einem Künstler oder einem Song, um on-the-fly Playlisten zusammenzustellen. Wirklich brilliant. Ist die eigene Sammlung groß, gibt es wirklich wieder etwas Abwechslung, mit dem Zune Pass werden zusätzlich Songs aus dem Archiv von Microsoft eingesteut (ohne maximal eine Vorschau bzw. Klangprobe). Aber auch der Zune Pass ist fair bepreist, für knapp 15 Dollar im Monat kann man soviel und sooft anhören wie man möchte und sogar 10 Songs im Monat behalten (geht momentan aber nur aus der USA).

Aber auch ohne Bezahlen ist der Zune Marketplace eine Fundgrube, tausende kostenlose Audio- und Videopodcasts stehen auch so zur Verfügung. Einzige Voraussetzung vür die Nutzung ist aber, das man die Software etwas austrickst, weil sie sonst nicht startet. In der Systemsteuerung muss man die Location (unter Regional and Language Settings) auf United States setzen. Das funktioniert problemlos und hat sonst keine spürbaren Auswirkungen auf den normalen Rechenbetrieb. Ist das getan steht also dem entspannten stöbern nichts mehr im Weg, sobald man angemeldet ist (irgendeine Windows Live ID reicht), kann man sein Profil vervollständigen und bei einer entsprechenden History werden direkt auf der Startseite passende Empfehlungen angezeigt.

Noch nicht perfekt, aber besser als alles was ich bisher kannte (abgesehen von last.fm, aber das ist ja auch kein richtiger Mediaplayer). Der einzige Wermutstropfen, die Software läuft auch weiterhin nicht auf XP64, also muss die normale 32bit Version oder Vista/Windows 7 herhalten.
In beiden Fällen kann man also getrost mit "two thumbs up" zusammenfassen.
Technorati Tags: mind, technology, gadgets, software, updates, Zune, Zune 4.0, Opera, Opera 10, Smart DJ, quality, valuable tools
Was ist also am besten Browser der Welt in der neuen Version noch besser geworden. Tabbed Browsing hatte er ja als allererster, Mail/News/RSS/Torrent/Chat-Client, Widgets für allen möglichen Spaß und nun endlich gibt es auch Tools für Webentwickler, sprich eine Debugumgebung names Dragonfly. Aber bevor man jetzt lange im Menü sucht (im Standard ist das über verschiedene Menüpunkte verteilt) am besten das Debug-Menü direkt installieren.

Die Developer-Tools selber sind keine Offenbarung, alles wie man es erwartet und wie es sein sollte. Was aber eine coole Weiterentwicklung der Tabs ist, ist die Möglichkeit sich in Version 10 nun ein Vorschaubild der geöffneten Seiten anzeigen zu lassen.
Weitere echt hilfreiche Dinge sind der optional zuschaltbare Turbo-Modus (Komprimierungstechnologie) mit dem auch mobiles Surfen zum Beispiel über UMTS wesentlich schneller und unter umständen preiswerter (wenn keine Daten-Flatrate) wird, weil überflüssiger Schnullifax erst gar nicht und Bilder nur zu einem unbedingt notwendigen Teil geladen werden. Aber auch beim normalen Surfen ist die Geschwindigkeit spürbar. Wieklich ein sinnvolles Update. Und wer immer noch den falschen Browser nutzt, der sollte wirklich mal ausprobieren.
Einen wirklichen Quantensprung hat hat Microsoft mit Version 4.0 des Zune Players gemacht. War Version 3 gerade mal ein Skin des bekannten Media Players 11 ohne wirklich eigene Funktionen außer der Synchronisierung mit dem Player und Zugang zum Zune Marketplace ist die neue Software wirklich eine richtige Applikation mit echten Mehrwerten. Zu erwähnen ist hier vor allem der Smart DJ. Warum? Jeder kennt das, man hat sich über Monate und Jahre eine schöne Bibliothek zusammengebaut, aber in der Regel läuft es darauf hinaus, dass man sich komplette Alben anhört - im Zweifelsfall immer wieder die selben - oder man nutzt die Möglichkeit nach Genre zu filtern (was in der Regel viel manuelle Nacharbeiten erfordert) oder man legt sich für jede Gelegenheit eigene Playlists an. Intelligente Playlists a la "alle Songs die länger als x Tage nicht gespielt wurden" oder einen "Playcount von unter X" haben sind auch nur bedingt hilfreich. Deshalb sind ja Services wie last.fm oder Pandora auch so genial, weil zufällig passende Musik gespielt wird. Und genau das kann jetzt auch Zune. Informationen aus der Zune-Community und dem Marketplace werden nun genutzt um passend zu einem Tag, einem Künstler oder einem Song, um on-the-fly Playlisten zusammenzustellen. Wirklich brilliant. Ist die eigene Sammlung groß, gibt es wirklich wieder etwas Abwechslung, mit dem Zune Pass werden zusätzlich Songs aus dem Archiv von Microsoft eingesteut (ohne maximal eine Vorschau bzw. Klangprobe). Aber auch der Zune Pass ist fair bepreist, für knapp 15 Dollar im Monat kann man soviel und sooft anhören wie man möchte und sogar 10 Songs im Monat behalten (geht momentan aber nur aus der USA).

Aber auch ohne Bezahlen ist der Zune Marketplace eine Fundgrube, tausende kostenlose Audio- und Videopodcasts stehen auch so zur Verfügung. Einzige Voraussetzung vür die Nutzung ist aber, das man die Software etwas austrickst, weil sie sonst nicht startet. In der Systemsteuerung muss man die Location (unter Regional and Language Settings) auf United States setzen. Das funktioniert problemlos und hat sonst keine spürbaren Auswirkungen auf den normalen Rechenbetrieb. Ist das getan steht also dem entspannten stöbern nichts mehr im Weg, sobald man angemeldet ist (irgendeine Windows Live ID reicht), kann man sein Profil vervollständigen und bei einer entsprechenden History werden direkt auf der Startseite passende Empfehlungen angezeigt.

Noch nicht perfekt, aber besser als alles was ich bisher kannte (abgesehen von last.fm, aber das ist ja auch kein richtiger Mediaplayer). Der einzige Wermutstropfen, die Software läuft auch weiterhin nicht auf XP64, also muss die normale 32bit Version oder Vista/Windows 7 herhalten.
In beiden Fällen kann man also getrost mit "two thumbs up" zusammenfassen.
Technorati Tags: mind, technology, gadgets, software, updates, Zune, Zune 4.0, Opera, Opera 10, Smart DJ, quality, valuable tools
Flucht nach Zypern
Nach viel Rumgereise, Stress und Arbeit war vor knapp 2 Wochen soweit, ich war mehr als urlaubsreif. Und da ich bisher nicht wirklich viel vom Sommer hatte, war ein Urlaubsland fällig, in dem es definitiv noch Sommer ist. Nach gründlichem Studium der Wetterkarte und aussortieren aller Länder, in denen ich schon war oder die für eine Woche einfach zu weit weg lagen, blieb Zypern übrig. Warum nicht, nach locker über 30°C tagsüber, die Wassertemperatur nur wenig darunter - klang perfekt. Also noch schnell ein Hotel und Flug gesucht und das erste Mal überhaupt online einen Urlaub gebucht. Hat nebenbei wirklich gut funktioniert, auch wenn aufgrund der Zeitknappheit die Unterlagen nicht mehr geschickt werden konnten und ich alles am Flughafen in Empfang nehmen musste. Egal, ein Erfahrungsbericht über online Urlaub buchen ist ja auch nicht das Thema.
Zypern also ... Donnerstag früh ging es von Jena zum Flughafen Leipzig und dann direkt nach Paphos. Ich hatte mich extra für die westliche Seite der Insel entschieden, da der Osten doch eher touristisch geprägt hat und außer schönen Stränden nicht viel in unmittelbarer Nähe zu bieten hat. Und die Entscheidung war genau richtig. Sogar bei Hotel hatte ich Glück. Etwas außerhalb der Stadt, dafür ruhig und idyllisch zwischen Meer und Bananenplantagen gelegen. Da es ja nicht mehr Hochsaison war, musste ich so schon keine vollen Hotels und nervige Familien ertragen, als netten Bonus gab es in diesem Hotel keine weiteren Deutschen, also auch kein Genörgle. Der Rest waren ausnahmslos Engländer, aber da habe ich ja ohnehin keine Probleme mit.
Mit dem Bus waren es knapp 15 Minuten in die Stadt und da gibt es mit dem Markt, dem Hafen und den Ausgrabungsstätten eine ganze Menge zu sehen. Trotzdem hat man sich natürlich noch eine Inselrundfahrt mit den Highlights, die man gesehen haben muss, gegönnt. Felsen der Aphrodite, Troodosgebirge, Nikosia, eine ganze Menge alter Kirchen und Klöster wurden natürlich genauso angeschaut wie der einzige Zoo auf ganz Zypern.
Die Abende im Hotel waren auch immer ganz lustig, die englischen Reiseveranstalter haben sich nicht lumpen lassen und jeden Tag bis Mitternacht Programm gemacht inklusive extra aus UK eingeflogener Bands, Künstler und Zauberer.
Das absolut beste war aber tatsächlich das Wetter und die unglaublich entspannten Inselbewohner. In seiner gesamten Geschichte wurde Zypern so oft von so vielen Völkern besetzt, erobert und wieder befreit, das man sich als Tourist dort sehr wohl fühlen kann und nicht wie an anderen Orten als ein laufendes Portemonnaie.
Jedenfalls bin ich jetzt erstmal sehr entspannt und sehe dem wohl wieder sehr stressigem Herbst mit all seinen Messen und Kongressen und dem Weihnachtsgeschäft gelassen entgegen. Also Zypern = unbedingte Reiseempfehlung!
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Zypern also ... Donnerstag früh ging es von Jena zum Flughafen Leipzig und dann direkt nach Paphos. Ich hatte mich extra für die westliche Seite der Insel entschieden, da der Osten doch eher touristisch geprägt hat und außer schönen Stränden nicht viel in unmittelbarer Nähe zu bieten hat. Und die Entscheidung war genau richtig. Sogar bei Hotel hatte ich Glück. Etwas außerhalb der Stadt, dafür ruhig und idyllisch zwischen Meer und Bananenplantagen gelegen. Da es ja nicht mehr Hochsaison war, musste ich so schon keine vollen Hotels und nervige Familien ertragen, als netten Bonus gab es in diesem Hotel keine weiteren Deutschen, also auch kein Genörgle. Der Rest waren ausnahmslos Engländer, aber da habe ich ja ohnehin keine Probleme mit.
Mit dem Bus waren es knapp 15 Minuten in die Stadt und da gibt es mit dem Markt, dem Hafen und den Ausgrabungsstätten eine ganze Menge zu sehen. Trotzdem hat man sich natürlich noch eine Inselrundfahrt mit den Highlights, die man gesehen haben muss, gegönnt. Felsen der Aphrodite, Troodosgebirge, Nikosia, eine ganze Menge alter Kirchen und Klöster wurden natürlich genauso angeschaut wie der einzige Zoo auf ganz Zypern.
Die Abende im Hotel waren auch immer ganz lustig, die englischen Reiseveranstalter haben sich nicht lumpen lassen und jeden Tag bis Mitternacht Programm gemacht inklusive extra aus UK eingeflogener Bands, Künstler und Zauberer.
Das absolut beste war aber tatsächlich das Wetter und die unglaublich entspannten Inselbewohner. In seiner gesamten Geschichte wurde Zypern so oft von so vielen Völkern besetzt, erobert und wieder befreit, das man sich als Tourist dort sehr wohl fühlen kann und nicht wie an anderen Orten als ein laufendes Portemonnaie.
Jedenfalls bin ich jetzt erstmal sehr entspannt und sehe dem wohl wieder sehr stressigem Herbst mit all seinen Messen und Kongressen und dem Weihnachtsgeschäft gelassen entgegen. Also Zypern = unbedingte Reiseempfehlung!
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Lebenszeichen
Eigentlich kann ich mich ja nicht beschweren. Die Arbeit macht Spaß, ich komme ab und an auch etwas herum, aber der letzte Monat war schon ziemlich anstrengend. Aber das soll kein Gejammer werden, sondern nochmal ein kurzer Abriss der letzten Ereignisse.
Das absolute Highlight war wohl mit Abstand mein erster Trip nach San Francisco. Leider dienstlich, dafür eine ganze Woche inklusive Wochenende. In der Woche selber hab ich außer Meetings und Hotels nicht wirklich viel gesehen, dafür hat aber das Essen entschädigt. Ich habe ja einen sehr großen Faible für Fast Food und in so einem Fall sind die USA ja quasi das Mekka. Leider konnte ich nicht alle Ketten testen, die mich schon immer mal interessiert haben, aber die wichtigsten waren dabei. Und auch dort ist McDonalds klar der Schlechteste von allen. In-n-Out fand ich prima, weil es echt simpel ist und nicht so kompliziert wie Subway, Jack in the Box war sehr lecker aber mit Abstand die besten Burger gab es bei Carl's Jr.. Die lustigsten Fernsehspots hatte aber trotzdem Jack in the Box, wie der folgende Clip vielleicht zeigt:
Und Burritos liebe ich. Und irgendwie mag ich auch Root Beer. Und die ganzen Soft Drinks sowieso, obwohl es mit High Fructose Corn Sirup als Zuckerersatz schon etwas komisch schmeckt. Besonders wenn man das ganze in Fast Food Restaurants mit Wasser und Sirup zusammengemischt bekommt. Das Wasser dort schmeckt ob der vielen Zusätze schon etwas seltsam.
Und dann war da noch der obligatorische Stadtbummel. Und wenn ich sage, ich habe mir fast alles angeschaut, dann ist das wirklich nicht untertrieben. Ich war fast das komplette Wochenende auf den Beinen und habe mir alles angeschaut, was irgendwie zu erlaufen war inklusive der Golden Gate Bridge. Leider hab ich das Wetter dort völlig über- und dann unterschätzt und so hat der erste Tag mit einem ziemlichen Sonnenbrand geendet. Allerdings nur im Gesicht. Aufgrund der doch recht niedrigen Temperaturen für Kalifornien (zumindest habe ich etwas anderes erwartet), der direkten Lage am Meer und dem fast allgegenwärtigen Nebel hatte ich zwar einen Pullover an, aber keine Kopfbedeckung. Und die Sonne, die da war, hat doch gereicht. Egal, es war wirklich schön. Auch die Lage des Hotels direkt in Fischerman's Warf war eine absolute Punktlandung. Direkt im Spaßviertel und alle coolen Sachen irgendwie in Laufreichweite. Bilder werde ich in einem separaten Beitag nachreichen.
Leider war die Zeit in Deutschland nach dem kurzen Aufenthalt in den USA ziemlich stressig aufgrund vieler Nacharbeiten und Folgetermine, die aufgrund der Zeitverschiebung in der Regel für mich ungünstig lagen. Und das hat dann irgendwie dazu geführt, dass ich die letzten Tage (zu) viel gearbeitet habe und keine Zeit mehr hatte zu schreiben.
Aber das Beste: seit heute habe ich richtig Urlaub. Und den nutze ich schnell noch mal für etwas Sommer, Sonne, Strand und Erholung. Ab Morgen bin ich erstmal für eine Woche in Zypern, bevor dann die Messezeit so richtig losgeht und der Stress wieder etwas größer wird auf Arbeit.
Also nicht wundern, wenn es jetzt wieder eine Woche nix zu lesen gibt, aber irgendwann finde ich schon wieder mehr Zeit. Zumindest glaube ich fest daran ... Technorati Tags: work, en route, San Francisco, food, Burger, Burrito, vacation
Das absolute Highlight war wohl mit Abstand mein erster Trip nach San Francisco. Leider dienstlich, dafür eine ganze Woche inklusive Wochenende. In der Woche selber hab ich außer Meetings und Hotels nicht wirklich viel gesehen, dafür hat aber das Essen entschädigt. Ich habe ja einen sehr großen Faible für Fast Food und in so einem Fall sind die USA ja quasi das Mekka. Leider konnte ich nicht alle Ketten testen, die mich schon immer mal interessiert haben, aber die wichtigsten waren dabei. Und auch dort ist McDonalds klar der Schlechteste von allen. In-n-Out fand ich prima, weil es echt simpel ist und nicht so kompliziert wie Subway, Jack in the Box war sehr lecker aber mit Abstand die besten Burger gab es bei Carl's Jr.. Die lustigsten Fernsehspots hatte aber trotzdem Jack in the Box, wie der folgende Clip vielleicht zeigt:
Und Burritos liebe ich. Und irgendwie mag ich auch Root Beer. Und die ganzen Soft Drinks sowieso, obwohl es mit High Fructose Corn Sirup als Zuckerersatz schon etwas komisch schmeckt. Besonders wenn man das ganze in Fast Food Restaurants mit Wasser und Sirup zusammengemischt bekommt. Das Wasser dort schmeckt ob der vielen Zusätze schon etwas seltsam.
Und dann war da noch der obligatorische Stadtbummel. Und wenn ich sage, ich habe mir fast alles angeschaut, dann ist das wirklich nicht untertrieben. Ich war fast das komplette Wochenende auf den Beinen und habe mir alles angeschaut, was irgendwie zu erlaufen war inklusive der Golden Gate Bridge. Leider hab ich das Wetter dort völlig über- und dann unterschätzt und so hat der erste Tag mit einem ziemlichen Sonnenbrand geendet. Allerdings nur im Gesicht. Aufgrund der doch recht niedrigen Temperaturen für Kalifornien (zumindest habe ich etwas anderes erwartet), der direkten Lage am Meer und dem fast allgegenwärtigen Nebel hatte ich zwar einen Pullover an, aber keine Kopfbedeckung. Und die Sonne, die da war, hat doch gereicht. Egal, es war wirklich schön. Auch die Lage des Hotels direkt in Fischerman's Warf war eine absolute Punktlandung. Direkt im Spaßviertel und alle coolen Sachen irgendwie in Laufreichweite. Bilder werde ich in einem separaten Beitag nachreichen.
Leider war die Zeit in Deutschland nach dem kurzen Aufenthalt in den USA ziemlich stressig aufgrund vieler Nacharbeiten und Folgetermine, die aufgrund der Zeitverschiebung in der Regel für mich ungünstig lagen. Und das hat dann irgendwie dazu geführt, dass ich die letzten Tage (zu) viel gearbeitet habe und keine Zeit mehr hatte zu schreiben.
Aber das Beste: seit heute habe ich richtig Urlaub. Und den nutze ich schnell noch mal für etwas Sommer, Sonne, Strand und Erholung. Ab Morgen bin ich erstmal für eine Woche in Zypern, bevor dann die Messezeit so richtig losgeht und der Stress wieder etwas größer wird auf Arbeit.
Also nicht wundern, wenn es jetzt wieder eine Woche nix zu lesen gibt, aber irgendwann finde ich schon wieder mehr Zeit. Zumindest glaube ich fest daran ... Technorati Tags: work, en route, San Francisco, food, Burger, Burrito, vacation
11111 Tage nach Livegang
Elftausendeinhundertundelf Tage ohne wirklich große Probleme in Betrieb und definitiv kein Neustart. Das ist schon mal eine Leistung meine ich. Und viel los war in dieser Zeit auch. Es wurden neue Features eingebaut, Languagepacks eingespielt, den ein oder anderen Patch oder Hotfix gab es natürlich auch, Rollouts in mittlerweile 11 Länder und mindestens 2 kommen alleine in diesem Jahr noch dazu, nämlich USA und Monaco.
Eigentlich wollte ich diesen Tag feiern, aber irgendwie heißt Sommer nicht automatisch Urlaubszeit und zu viele zugegeben spannende Projekte beanspruchen mal wieder fast die komplette mir zur Verfügung stehende Zeit. Naja, in knapp 30,4 Jahren kann ich dann den 22222 Tag auf Erde etwas umfangreicher feiern.
Technorati Tags: mind, 11111
Eigentlich wollte ich diesen Tag feiern, aber irgendwie heißt Sommer nicht automatisch Urlaubszeit und zu viele zugegeben spannende Projekte beanspruchen mal wieder fast die komplette mir zur Verfügung stehende Zeit. Naja, in knapp 30,4 Jahren kann ich dann den 22222 Tag auf Erde etwas umfangreicher feiern.
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Retro zum Freitag: The KLF
Gerade mal wieder in Errinnerungen geschwelgt und alten Alben gekramt und da hat sich doch eine echte Perle versteckt: The KLF. Wer damals Anfang der 90er wie ich im richtigen Alter war, der wird sich wahrscheinlich sehr gut errinnern können, wie groß das damals war. Und eigentlich kann man sich das immer noch geben, deshalb hier die volle Packung:
Macht man denn heute überhaupt noch solche Musik? Ich bin da irgendwie nach knapp 16 Jahren etwas raus ...
Technorati Tags: music, youtube, video, mind, 90ies, The KLF
Macht man denn heute überhaupt noch solche Musik? Ich bin da irgendwie nach knapp 16 Jahren etwas raus ...
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Drachen und Zillertal
Nur mal schnelle eine Zusammenfassung der letzten Tage. Es gab Bartagamen zu bewundern. Eigentlich recht unspektakuläre Tiere, trotzdem echt unterhaltsam, besonders wenn man sie sich wie einen Papageien auf die Schulter setzt (davon habe ich leider kein Bild gemacht). Bin schon irgendwie am überlegen, ob ich nicht auch sowas zu Hause brauche ...

Am Sonntag ging es dann dienstlich ins Zillertal. Ich wusste nicht so recht, was mich erwartet, da ich jedesmal, wenn ich in Österreich war, nicht viel gesehen habe. Egal, es ist großartig, weil dort fangen nämlich wirklich so langsam Berge an. Alles bis zur Grenze unterhalb von München ist Kinderkram. Leider bringt ein Foto das nicht rüber, aber das sah schon alles grandios aus. Teilweise noch mit Schnee auf den Gipfeln. Da muss ich auf jeden Fall im Sommer nochmal hin zum Wandern. Zur Stärkung waren wir noch in der Erlebnissennerei essen. Muss man auch mal gemacht haben. Ich war noch nie so sehr satt nach nur 3 Knödeln - die Beilage war irgendwie ein Stück geschmolzene Butter. ... und der Käse war grandios.

Aber bevor ihr jetzt sinnlos darunter fahrt und auf das Navi vertraut, haltet euch lieber an diese Route:

Ich stehe ja unheimlich auf dramatische Landschaft und auf dieser Strecke bin ich aus der totalen Verzückung nicht mehr rausgekommen.
Die nächsten Termine im Kalender lassen leider nicht auf so grandiose Landschaft hoffen: München, Heidelberg und Manchester sind sicherlich schöne Städte (so auf eine besondere eigene Art), aber echte Berge sind halt echet Berge.
Technorati Tags: mind, work, en route, food, Zillertal, Austria, Tirol

Am Sonntag ging es dann dienstlich ins Zillertal. Ich wusste nicht so recht, was mich erwartet, da ich jedesmal, wenn ich in Österreich war, nicht viel gesehen habe. Egal, es ist großartig, weil dort fangen nämlich wirklich so langsam Berge an. Alles bis zur Grenze unterhalb von München ist Kinderkram. Leider bringt ein Foto das nicht rüber, aber das sah schon alles grandios aus. Teilweise noch mit Schnee auf den Gipfeln. Da muss ich auf jeden Fall im Sommer nochmal hin zum Wandern. Zur Stärkung waren wir noch in der Erlebnissennerei essen. Muss man auch mal gemacht haben. Ich war noch nie so sehr satt nach nur 3 Knödeln - die Beilage war irgendwie ein Stück geschmolzene Butter. ... und der Käse war grandios.

Aber bevor ihr jetzt sinnlos darunter fahrt und auf das Navi vertraut, haltet euch lieber an diese Route:

Ich stehe ja unheimlich auf dramatische Landschaft und auf dieser Strecke bin ich aus der totalen Verzückung nicht mehr rausgekommen.
Die nächsten Termine im Kalender lassen leider nicht auf so grandiose Landschaft hoffen: München, Heidelberg und Manchester sind sicherlich schöne Städte (so auf eine besondere eigene Art), aber echte Berge sind halt echet Berge.
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