Lobeda - Mittelerde, there and back

Jeden Morgen fiesen Culture Clash in der Straßenbahn. Tolkiens Silmarillion und Lobeda. Ich lese das Buch nun zum was-weiß-ich-vievielten-mal, aber noch nie ist mir aufgefallen, wie sehr dieses Buch Fantasy ist. Lobeda ist einfach ein wenig zuviel Realität, vor allen am frühen Morgen. Ich hab ja schon kaputte (zugegeben selbstauferlegte) Arbeitszeiten. Dies wird aber grundsätzlich vom Büchsenbrotkommando (OK, nach Dosenpfand vielleicht eher Flaschenbrotkommando) am Brunnen getoppt. Die sind schon da, wenn ich in die StraBa steige und noch da, wenn ich schon lange wieder zu Hause bin.
In Salzmünde war das ein wenig anders. Fast nur einzeln stehende Häuser, viel Grün, viel Idylle (oder auch Langeweile, weil nix los) und maximal 200 Meter laufen um keine Häuser mehr sehen zu müssen. Das kommt irgendwie viel näher an Mittelerde heran. Lobeda ist da eher so ein modernes Angband, also zwar auch Fantasy, aber doch sehr surreal.
O Mann, ich brauche dringend Urlaub ... aber neun Tage muss ich noch warten.
Geschrieben von omega on 15 September, 2004 - 13:45
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