Agenda
- Einleitung
- Was macht den Mythos Web 2.0 aus?
- Wo kommen Business und Web 2.0 im Online-Handel zusammen?
- Was sind die Herausforderungen?
- Wie es weitergehen könnte ...
Einleitung
Einleitung
Web 2.0?
"Stuff that allows users to create content or share content with a pastel palette, big fonts and rounded corners."
Was macht den Mythos Web 2.0 aus?
Was macht den Mythos Web 2.0 aus?
Wo kommen die Versionsnummern her?
- Web 1.0 beschreibt ein eingleisiges Web (publish-to-read) in der Vergangenheit mit wenigen Anbietern und vielen Konsumenten
- Web 2.0 beschreibt das Medium Internet als Publikationsplattform für alle Teilnehmer
- Es geht also weniger um technologische Neuerungen,
- sondern vielmehr um eine technische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Evolution des Webs,
- denn die Basis für Web 2.0+ gibt es quasi seit Beginn des Internets.
- Web X.0 beschreibt das hehre Ziel: ein einfaches, soziales, interaktives und kommunikatives Web für alle Menschen.
Warum erst jetzt?
- Veränderte Voraussetzungen
- Zugangsvoraussetzungen (Breitband),
- Mobiler Zugriff,
- Benutzbarkeit,
- Standards,
- Nutzerverhalten
- aber vor allem eine veränderte Wahrnehmung des Mediums Internet durch die Menschen.
Was macht den Mythos Web 2.0 aus?
Wer oder was macht eigentlich das Web aus?
- Das Medium Internet als Kommunikationsmedium ist ideal für Menschen auch höhere Bedürfnisse zu erfüllen:
- Soziale Kontakte, Bedürfnis nach Gesellschaft
- Selbstdarstellung, Status, Macht, Ansehen und Anerkennung
- Selbstverwirklichung
Was macht den Mythos Web 2.0 aus?
Was waren und sind die Erfolgsmodelle im Web 2.0?
- Media Sharing: Fotos und Videos
- Musik on Demand
- Suche: Informationen, Produkte und Preise
- Blogs: Private, Themen- und Corporate Blogs
- Social Networking
- Kollaboration: Wikis, Foren
- Commerce: Online-Shops, Auktionen
Erfolgreich waren und sind aber nur die Anbieter,
die es geschafft haben Dienste anzubieten, die:
- für ihre Nutzer relevant sind,
- einfach zu nutzen sind und Spaß machen,
- sich an Nutzerbedürfnissen orientieren,
- auf ihre Nutzer eingehen und
- einen echten Mehrwert bieten.
Was macht den Mythos Web 2.0 aus?
Was waren und sind die Erfolgsmodelle im Web 2.0?
Wo kommen Business und Web 2.0 im Online-Handel zusammen?
Wo kommen Business und Web 2.0 im Online-Handel zusammen?
Was sind die absehbaren Trends und Erfolgsmodelle im Web 2.0?
- Social Bookmarking
- Kommunikation
- Social Networking
- Medien (TV und Print)
- Social Commerce
- Identity
In Businessstrategien übersetzt:
- Nutzerbeteiligung
- "The Long Tail"
- Crowdsourcing
- Mass customization
- Online Communities + E-Commerce
- Nutzer werden Händler und Partner
- Mashups
- Advertising (Banner Ads, Contextual Ads, Affiliate Networks, Sponsorship)
- Kollektive Intelligenz*
- Internationalisierung**
- Bezahldienste (Freemium-Dienste, Subscription fee, One-time License/fee, revenue share)**
Wo kommen Business und Web 2.0 im Online-Handel zusammen?
Was ändert sich für die Kunden?
- Mehr Macht
- Er kann Preise vergleichen.
- Der Kunde wird Meinungsführer.
- Er fordert relevante Dienste.
- Der Kunde wird zunehmend selber zu "Händler".
- Ist aber weiterhin auf das Unternehmen angewiesen.
- Er nutzt die Infrastruktur großer Anbieter.
- Der Kunde wird Produzent.
- Der Kunde wird als Marketinginstrument aktiver.
Wo kommen Business und Web 2.0 im Online-Handel zusammen?
Was ändert sich für das Unternehmen?
- Der klassische Online-Händler muss lernen die Chancen, die sich ihm bieten zu nutzen:
- Sich von anderen Sites zu differenzieren.
- Das Vertrauen der Kunden zu gewinnen.
- Feedback von seinen Kunden einzuholen.
- In Dialog mit seinen Kunden zu treten.
- Kunden zu binden.
- Das existierende Geschäftsmodell mit neuen Funktionen und Konzepten zu ergänzen.
- Dafür muss er aber:
- Relevante Dienste und Produkte anbieten.
- Durch seine Aktivitäten alle relevanten Zielgruppen, Communities und Nischen erreichen.
- Werkzeuge anbieten, damit Nutzer Interesse und Begeisterung für ein Produkt in Umsatz umwandeln können.
- Community anbieten oder Teil seiner Community werden.
- Barrieren abbauen.
In ein paar Jahren werden Web 2.0 und Social Commerce eine "me too" oder "must have" Strategie sein, heute kann es ein Differenzierungsmerkmal und Wettbewerbsvorteil sein.
Wo kommen Business und Web 2.0 im Online-Handel zusammen?
Was muss ein Online Shop in Zukunft können?
Wo kommen Business und Web 2.0 im Online-Handel zusammen?
Was muss ein Online Shop in Zukunft können?
- Interaktiver werden, wobei interaktiv nicht zwangsweise bunt und Flash heißt.
- Orientierung bieten.
- Echtes Einkaufserlebnis vermitteln.
- Spaß bringen durch Live-Shopping, Schnelle Verkaufsaktionen, Auktionen, ...
- Für Kunden persönlicher und individueller werden.
- Individuelles Design, Personalisierte (Produkt)Empfehlungen, ...
- Barrieren abbauen.
- Einfacher werden.
Simplicity is the highest form of sophistication. (da Vinci)
Wo kommen Business und Web 2.0 im Online-Handel zusammen?
Was muss die Software dazu beitragen?
- Weiterverwendbarkeit, Offene Schnittstellen (API), Datenaustausch per RSS/XML, Syndizierung und Datenaggregation, ...
- Standardisierung, CSS und XHTML, WAI, Barrieren abbauen, ...
- Rich User Experience, AJAX, Flash, FLEX, ...
- Sie muss alle Werkzeuge bieten, die:
- Dem Händler ermöglicht erfolgreich zu sein,
- flexibel zu reagieren und sein Geschäftsmodell zu erweitern.
- Einfacher werden.
- Unter der Oberfläche darf es ruhig kompliziert sein, aber
- die Benutzerschnittstelle sollte so einfach sein, dass sie jeder bedienen kann.
Wo kommen Business und Web 2.0 im Online-Handel zusammen?
Was sind die Erfolgskriterien im Web 2.0?
- Marketing
Awareness, Brand, Presence
Eigendynamik, Viral Marketing, Community
- Produkte und Inhalt
Qualität
Einmaligkeit
Relevanz
- Einfachheit
Intuitiv und simpel
Flexibilität
Long Tail
- Benutzbarkeit
Struktur
Benutzeroberfläche
Interaktivität
- Design
Wirkung
Einfachheit
- Partizipation
Useraktivität
Soziale Aspekte
Crowdsourcing
- Offenheit
Leichter Zugang und spürbarer Nutzen
Einfache Weiterverwertung
Schnelle Kommunikationsflüsse
- Integration
Alltagstauglichkeit und Ortsunabhängigkeit
Services verbinden
Netzwerkeffekte verstärken
Was sind die großen Herausforderungen?
Was sind die großen Herausforderungen?
- Menschen
- sind nicht nur Zielgruppen, Endnutzer oder Konsumenten.
- sind Menschen, die mit Menschen interagieren und kommunizieren wollen.
- suchen Orientierung und relevante Informationen/Produkte.
- Märkte
- haben angefangen sich schneller selbst zu organisieren, als die Unternehmen, von denen sie bisher beliefert wurden.
- sind besser informiert, werden intelligenter und fordernder hinsichtlich der Qualitäten, die den meisten Organisationen fehlen.
- sind untreu, wenn sie nicht das finden, was sie suchen.
Der Online-Handel muss anfangen
- Seinen Nutzern zuhören und vertrauen.
- Offen und transparent sein.
- Barrieren abbauen.
- Teil ihrer Community werden.
- Relevante Dienste anbieten.
Wie es weitergehen könnte ...
Wie es weitergehen könnte ...
- Das Web wird das, wofür es ursprünglich erdacht wurde: ein Medium, das Menschen miteinander verbindet.
- Das Web wird interaktiv und sozial.
- Das Web wird einfach.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
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